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Bericht: Neue MacBook Airs inklusive 15″-Variante für 1. Quartal 2012 erwartet

Die Konkurrenten haben die Ultrabooks erst vor kurzem für sich entdeckt und brachten in den letzten Monaten zahlreiche Modelle auf den Markt. Dennoch kann Apple mit der aktuellen MacBook Air-Serie immer noch ihre Markanteile verteidigen und setzt mit einem niedrigen Preis sowieso einer guten Performance die Messlatte sehr hoch. Im Vergleich zum MacBook Air konnte bisher kein Ultrabook ähnliche Erfolge erzielen und die gelieferte Qualität entspricht nicht dem gesetzten Standard von Apple. Aus diesem Grund wird das Unternehmen im nächsten Jahr weiter an ihrer Serie arbeiten und der Konkurrenz keine Möglichkeit bieten den Verlust aufzuholen.

Laut den neusten Berichten des taiwanesischen Branchendienstes DigiTimes wird der Konzern aus Cupertino bereits Anfang nächsten Jahres ihre komplette MacBook Air-Serie überarbeiten. Zusätzlich soll eine neue 15-Zoll-Variante vorgestellt werden, welche den bisherigen Vorsprung weiter ausbauen wird. Neben einer neuen Bildschirmdiagonalen wird vermutlich der Ivy-Bridge Prozessor von Intel seinen Platz in den kommenden MacBook Air-Modellen finden. Mit Hilfe dieses Prozessors wird die Grafikleistung deutlich verbessert und die Programmierschnittstelle OpenCL in Zukunft unterstützt. Außerdem wird der neue 22-nm-Prozessor die Batterielaufzeit deutlich erhöhen und den neuen Modellen die nötige Leistung liefern.

Laut Digitimes ist aus Zulieferer-Quellen mittlerweile zu erfahren, dass die Testproduktion der kommenden Geräte inzwischen angelaufen sei und die Vorstellung im ersten Quartal 2012 stattfinden soll. Eine solche Einführungen würde auch in den traditionellen Update-Zyklus von Apple passen, denn dieser ist laut dem Einkaufsratgeber von Macrumors auf 312 Tage gesetzt und würde damit auf den Mai 2012 fallen. Bis dahin rechnet der Branchendienst mit Preisnachlässen von bis zu 150 US-Dollar auf die aktuellen Apple-Laptops.

Jegliche Auswirkungen auf die MacBook Pro-Linie sind derzeit noch unbekannt. Apple könnte beide Serien mittelfristig zusammenführen oder das MacBook Pro weiterhin als High-End Lösung anbieten, jedoch mit einem ebenfalls verschlankten Gehäuse.

via Schimanke

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