iPhone 5 mit signifikanten Änderungen und erweiterte iPad-Serie für nächstes Jahr erwartet

Im kommenden Jahr werden größere Umgestaltungen in mehreren Bereichen bei Apple erwartet und sollen für den nötigen Umsatz sorgen. Unter anderem wird die überarbeitete sechste iPhone-Generation und eine erweiterte Produktpalette beim iPad 3 für diesen Zuwachs verantwortlich sein. Aktuell befasst sich der bekannte Analyst Gene Munster von Piper Jaffray mit diesem Thema und hat seine Einschätzungen für das nächste Jahr an die Investoren weitergegeben.

Aufgrund weniger Designänderungen im Jahr 2011 werden signifikante Änderungen beim iPhone 5, welche bereits für dieses Jahr spekuliert wurden, erwartet. Die Veröffentlichung für die nächste iPhone-Generation wird für Mitte 2012 vermutet und soll die bisherigen Verkaufszahlen übertreffen. Dabei werden zwei konkrete Szenarien in seiner Bekanntgabe thematisiert und sind als „Base Case“ sowie „Bull Case“ gekennzeichnet.

Dabei unterscheiden sich die beiden Szenarien anhand der verkauften Einheiten im kommenden Jahr. Im „Base Case“ Szenario wird Apple ungefähr 142 Millionen iPhone-Geräte an den Mann bringen und damit ihren Umsatz um 18 Prozent steigern. Im Falle des „Bull Case“-Szenario wird der Konzern aus Cupertino 162 Millionen iPhone-Einheiten verkaufen und eine Umsatzsteigerung von 35 Prozent verzeichnen.

Laut Munster’s Einschätzungen soll Apple im Jahr 2013 eine gesamte Umsatzsteigerung von „nur“ 14 Prozent erwirtschaften. Dies würde hingegen der 56 prozentigen Steigerung im Jahr 2012 eine signifikante Reduzierung bedeuten. Im besten Fall könnte der Konzern den Umsatz um 28 Prozent steigern.

Neben den Aussagen über das iPhone 5 vermutet Munster, dass Apple nur das iPad 3 auf den Markt bringen wird und keine zusätzliche „iPad mini“-Variante. Falls sich das Unternehmen jedoch dazu entschließt ihre Produktpalette zu erweitern, um auch den günstigeren Markt zu bedienen, soll Apple einen größeren Zuwachs verzeichnen können.

Auch beim iPad sollen die Verkaufszahlen steigen und im besten Fall könnte der Konzern über 77.5 Millionen Geräte verkaufen. Damit würde der Umsatz um 30 Prozent zum Vorjahr steigen. Apple könnte dies bewerkstelligen, indem das iPad 2 weiterhin als günstigere Variante angeboten wird, um zusätzliche Marktanteile zu sichern.

Zu guter Letzt glaubt Munster auch an einen Zuwachs der Verkaufszahlen von Mac-Geräten. Dies soll mit Hilfe eines neuen Formfaktors und einer größeren Preisspanne in den nächsten Jahren erreicht werden. Hierbei erwartet Munster, dass Apple zwischen 24 und 26 Millionen Geräte verkaufen wird und die Umsatzsteigerung entsprechend zwischen 15 und 20 Prozent liegt.

Die Einschätzungen von dem Analysten würden ein relativ spannendes Jahr für die Kunden bedeuten, jedoch für keine größeren Steigerungen beim Umsatz sorgen.

via