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Neue MacBook-Pro-Serie könnte sich verschieben – Intel bestätigt Verzögerungen beim Ivy-Bridge-Prozessor

Im Januar sind erstmalig Andeutungen aufgetaucht, dass sich womöglich die neuen Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel verspäten werden und dies dementsprechend auch Auswirkungen auf die Veröffentlichungspläne der kommenden MacBook-Pro-Serie von Apple haben könnte. Diese Vermutung wurde mittlerweile von Intels Vizepräsident Sean Maloney gegenüber der Financial Times bestätigt. Berichtet wird von einer möglichen Verzögerung von rund acht bis zehn Wochen. Demnach könnten die neuen Chips erst im Juni für die verschiedenen Hersteller erhältlich sein. Grund dafür soll die erhöhte Nachfrage sein und nicht der Herstellungsprozess des neuen Chips.

Jedoch ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar, inwieweit Apple von dieser Verzögerung betroffen ist. Apple könnte natürlich exklusive Verträge mit Intel abgeschlossen haben, um sich die nötigen Ressourcen im Vorfeld zu sichern. Des Weiteren sollen wahrscheinlich nur die Dual-Core-Prozessoren von der Verspätung betroffen sein und im Allgemeinen wird erwartet, dass Apple die zukünftigen Geräte mit der Quad-Core-Variante ausstatten wird. Denn die neuen Ivy-Bridge-Chips beinhaltet eine höhere Leistung, aber gleichzeitig auch einen niedrigeren Stromverbrauch. Die Entscheidung, ob Apple wirklich nur noch Quad-Core-Prozessoren verbauen wird, könnte sehr wahrscheinlich an der Temperatur-Entwicklung in den neuen MacBook-Pro-Modellen gemessen werden.

Ursprünglich wurden die neuen Modelle zwischen April und Mai erwartet, könnten sich aber auch durch die Vorstellung des neuen Betriebssystems OS X Mountain Lion nach hinten verschoben haben. Spätestens im Frühjahr werden wir erfahren, ob Apple trotz der Probleme bei Intel die neue MacBook-Pro-Serie auf den Markt bringen wird.

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