Das neue iPad: Apple äußert sich zur Ladeproblematik

Nicht nur die angeblich tragische Wärmeentwicklung ist beim neuen iPad ein Kritikpunkt der Presse gewesen, sondern auch die womöglich falsche Akku-Anzeige des Gerätes. Bekannterweise haben sich natürlich zahlreiche Webseiten auf das Thema gestürzt und die wildesten Aussagen darüber veröffentlicht. Neben einer falschen Kalibrierung der Anzeige wurde danach noch von CNBC berichtet, dass das „Weiterladen“ des Akkus dauerhafte Schäden beim neuen iPad verursachen würde. Diese Information stammt wohl direkt von dem Unternehmen aus Cupertino, wurde aber von der Webseite nicht korrekt wiedergeben.

Dieses Statement konnte Apple natürlich nicht auf sich beruhen lassen und wurde daraufhin vom iPad-Manager Michael Tchao gegenüber AllThingsD richtig gestellt.

“That circuitry is designed so you can keep your device plugged in as long as you would like,” Tchao said. “It’s a great feature that’s always been in iOS.“

Der Akku soll in der Tat nicht voll aufgeladen sein, auch wenn die Anzeige bereits 100 Prozent beträgt. Dabei soll dieser Effekt jedoch ausdrücklich erwünscht und eine besondere Funktion von iOS sein. Dabei wird unter anderem auch die Lebenszeit des Akkus verbessert und gewährleistet, dass das Gerät bei ständiger Stromzufuhr keine Schäden hinterlässt. Der Prozess ist im Grunde sehr einfach und trotzdem sehr effektiv. Wenn der Akku während eines Ladevorgangs die 100 Prozent Markt erreicht hat, wird die Stromzufuhr unterbrochen und ein Stück weit entladen. Anschließend wird der Akku wieder auf die volle Kapazität geladen. Dieser Zyklus wird jedes Mal wiederholt und ist Schuld für die angebliche Problematik der Anzeige.

Demnach wurde wieder einmal viel Wind um nichts gemacht und Apple musste sich auf Grund von schlechter Berichterstattung über ein solch triviales Problem äußern.

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