Samsung Galaxy S3: EU-Version ohne LTE-Modul aber mit Quad-Core – US-Modell mit Dual-Core und LTE

Am gestrigen Tag hat das koreanischen Unternehmen den Exynos 4412 Quad-Core-Prozessor offiziell vorgestellt und gleichzeitig bestätigt, dass dieser Chip im kommenden Samsung* Galaxy S3 zum Einsatz kommt. Den neusten Informationen zufolge wird der Prozessor aber nicht über all auf der Welt verwendet, denn auf Grund von Kompatibilitätsproblemen mit dem LTE-Frequnzen werden vermutlich verschiedene Varianten des Flaggschiffes auf den Markt kommen.

Laut der Korea Times werden sich die US-Kunden mit einem Dual-Core-Prozessor aus der Snapdragon-Reihe von Qualcomm zufrieden stellen müssen. Denn der eigene Prozessor unterstützt nicht die benötigen LTE-Frequenzen für die amerikanischen Netzanbieter und kann aus diesem Grund auch nur im asiatischen sowie europäischen Raum verwendet werden.

Der Rückkehrschluss hierzulande scheint aber noch gravierender zu sein, denn allem Anschein nach werden wir hierzulande ein Samsung* Galaxy S3 ohne entsprechendes LTE-Modul erhalten. Denn der Quad-Core-Prozessor unterstützt nur die CDMA/LTE-Frequenzen und kann daher nicht mit den europäischen Frequenzen umgehen. Demnach könnte das Flaggschiff in Deutschland „nur“ HSPA+ unterstützen.

Den gleichen Schritt ist bereits HTC mit ihrem aktuellen Flaggschiff, dem One X, gegangen. Weltweit wird das Modell mit dem Tegra-3-Chipsatz und ohne LTE vertrieben. In den USA kommt allerdings ebenfalls Qualcomms Snapdragon S4 zum Einsatz, um die dortige Nachfrage nach LTE zu befriedigen.

Letztendlich würde die Aussage das zuvor aufkommende Gerüchte zu Nichte machen, dass bereits deutsche Provider das Samsung Galaxy S3 mit LTE ausgiebig testen würden.

Quelle Korea Times via TheVerge



  1. Fate

    „Denn der eigene Prozessor unterstützt nicht die benötigen LTE-Frequenzen für die amerikanischen Netzanbieter und kann aus diesem Grund auch nur im asiatischen sowie europäischen Raum verwendet werden.“

    „Denn der Quad-Core-Prozessor unterstützt nur die CDMA/LTE-Frequenzen und kann daher nicht mit den europäischen Frequenzen umgehen.“

    Was denn nun?


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