iPad 3 Retina-Display angeblich nur Plan B – Apple wollte eigentlich auf IGZO-Panels setzen

Bekanntlich entwickelt Apple für jedes Produkte verschiedene Kombinationen, um dem Anwender das bestmögliche Nutzererlebnis zu gewährleisten. Ebenfalls kann das kalifornische Unternehmen dadurch garantieren immer einen Plan B in petto zu haben und genau diesen Ersatzplan scheint Apple in der aktuellen iPad-Generation durchgeführt zu haben. Gegenüber CNet hat der CEO Raymond Soneira von DisplayMate Technologies neue Informationen über die eigentlichen Pläne von Apple bekannt gegeben.

Soneira zufolge soll das Unternehmen aus Cupertino eigentlich ein so genanntes IGZO-Display* (Indium gallium zinc oxide) für das neue iPad geplant haben. Diese neue Technologie sollte gewährleisten, dass der Stromverbrauch bei der dritten iPad-Generation noch weiter zurückgeht und dadurch das Tablet ebenfalls schlanker wird. Wie wir bereits wissen haben sich beide Punkte nicht realisiert und Apple musste auf die herkömmlichen Silizium-Displays setzen. Aus diesem Grund musste das iPad auch mit einem riesigen Akku, der unnötigen Platz verbraucht, bestückt werden, damit die magischen 10 Stunden Laufzeit gewährleistet werden können.

The plan was to use this new technology called IGZO from Sharp — a lot higher electron mobility that allows them to make the transistors a lot smaller and the circuit elements a lot smaller.

There’s no question that the iPad 3 is Plan B. They pushed amorphous silicon to a higher [pixels per inch] than anybody else. But the light throughput is not good. So it has roughly twice as many LEDs, and they had to get a 70 percent larger battery.

Der Analyst Richard Shim von DisplaySearch bestätigt diese Behauptung und erläutert noch mal, dass die IGZO-Display* ein helleres Bild ermöglichen und trotzdem weniger LEDs benötigen. Dadurch könnte der Stromverbrauch erheblich verringert werden.

The idea was that IGZO would enable a brighter display* and you could use less LEDs and you wouldn’t need as big a battery compared to amorphous silicon.

Der Grund für die Misere scheint bei dem japanischen Unternehmen Sharp zu liegen. Anscheinend konnte der Konzern nicht die Qualitätsstandards einhalten oder nicht genügend Stückzahlen für das neue iPad produzieren. Beides sind natürlich nur Mutmaßungen und wahrscheinlich versucht Sharp die Entwicklung sowie die Produktion weiter zu perfektionieren, um möglicherweise in der vierten iPad-Generation die eigenen IGZO-Displays verbauen zu können. Damit würde das iPad 4 erneut schlanker und energieeffizienter werden. Ein guter Ausblick auf das nächste Jahr.

via ApfelNext



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