Samsung Galaxy Camera: Unser erster Eindruck

Wir haben uns auf der IFA die Samsung* Galaxy Camera ein wenig genauer angeschaut. Auf den ersten Blick beeindruckt die Kamera – allein die technischen Daten dieses „Hybriden“ sind beachtlich: 16 MP CMOS Sensor, 21-fach optischer Zoom, 1,4 GHz Quad-Core Prozessor, 8 GB Speicher mit microSD Slot, Bluetooth, WLAN, GPS, 3G und 4G.

Die Kamera hat einen wertigen Eindruck – im Gegensatz zu den meisten anderen Samsung*-Geräten besteht die Kamera nicht nur aus Plastik, sondern hat auch einige Bauteile aus Metall. Insgesamt liegt die Kamera mit ihren 308 Gramm gut in der Hand und man kann mit ihr gut fotografieren. Die Knöpfe und der Touchscreen sind alle gut zu erreichen.

Der eingebaute Blitz springt auf Knopfdruck aus dem Gehäuse hervor. Die Bedienung der Kamera ist angenehm und es dauert nicht lange bis man alle Funktionen bedienen kann. Nicht zu vergessen ist natürlich, dass sich neben der Kamera auch ein vollwertiges Android* 4.1 Jelly Bean System auf dem Gerät befindet. So kann man neben dem Fotografieren jede Funktion eines modernen Android*-Smartphones ausführen – nur Telefonieren ist leider nicht möglich. Da die technischen Voraussetzungen zum Telefonieren mit Mikrofon, Lautsprecher und 3/4G Modul gegeben sind, wird es aber sicherlich nicht lange dauern, bis die ersten Community-Roms mit Telefon-Funktion für die Kamera erscheinen. Dann könnte man die Kamera als vollwertigen Smartphone*-Ersatz verwenden.

Wir haben mit der Kamera ein paar Testfotos und ein Video gemacht. Leider zeigt sich, dass die Qualität der Bilder nicht optimal ist. Das Bildrauschen in den Fotos ist leider relativ hoch, wobei man anmerken muss, dass es in den IFA-Hallen natürlich recht dunkel war. In heller Umgebung wird die Kamera sicher eine bessere Bildqualität abliefern. Der Autofokus beim Drehen des Videos war für eine normale Digitalkamera in der dunklen Umgebung zwar nicht perfekt aber ausreichend.

Bei der Übertragung der Bilder haben wir auch einen Software-Bug entdeckt: Wollte man ein Foto oder Video per Wi-Fi Direct an ein anderes Gerät übertragen, ist die Kamera abgestürzt und hat sich neu gestartet. Dieser Bug ist jedes Mal vorgekommen und daher mussten wir leider Bluetooth zur Übertragung benutzen. Dies hat zwar gut funktioniert, dauerte aber auch bei einem kurzen Full HD* Video ziemlich lange.

Insgesamt gefällt mir die Galaxy Camera sehr gut und spätestens sobald man mit ihr (inoffiziell) Telefonieren kann, wäre sie ein echter Ersatz für ein normales Smartphone*. Nicht unbedingt für den täglichen Gebrauch, aber als alternatives Handy für Ausflüge oder Reisen.

Foto der Galaxy Camera

Ein Ausschnitt in voller Größe des oberen Fotos



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