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i’m Watch: Neues Firmware-Update für die italienische Smartwatch

 

Im Rahmen der Consumer Electronic Show in Las Vegas hat der italienische Hersteller i’m ein neues Firmware-Update für die Smartwatch namens i’m Watch vorgestellt und daraufhin auch für die Kunden freigegeben. Zu einem Preis von 299 Euro ist die Smartwach erhältlich und steht in mehreren Farben sowie Editionen zur Verfügung. In Verbindung mit einem Android*-Smartphone* oder iPhone können Telefonate, Nachrichten und vieles mehr auf der Uhr empfangen werden.

Auf der offiziellen Seite steht die neue Firmware-Version zur Verfügung und wird kostenlos als 50 Megabyte Download angeboten. Die Installation geht über das USB-Kabel vonstatten und kann auf jeglichen Modellen, die das Unternehmen bisher ausgeliefert hat, aufgespielt werden. Durch das Update soll laut dem Hersteller die Akkulaufzeit der Smartwatch verlängert worden sein. Das wurde wiederum durch die Funktion „Smart Tethering“ bewerkstelligt, die dafür sorgt, dass nur eine Internetverbindung genutzt wird, wenn überhaupt Bedarf von der Uhr besteht. Daneben konnten auch Bluetooth-Probleme gelöst werden, die durch Verbindungsabbrüche bei zu weit entfernten Smartphones entstanden sind. Insgesamt soll nun eine Standby-Zeit mit aktiver Bluetooth-Verbindung von bis zu 24 Stunden gewährleistet werden.

Neben den Akkuverbesserungen wurde aber auch die Software auf der Smartwatch optimiert. Die Mail-App stellt zukünftig nicht nur die Betreffzeile der empfangenen Mail an, sondern bei Bedarf auch den kompletten Inhalt. Darüber hinaus haben die Italiener auch eine neue Methode zur Ablehnung von Anrufen entwickelt. Zukünftig muss nur noch das Handgelenk geschüttelt werden, um Anrufe abzuweisen. In der Praxis hat dies auch wunderbar funktioniert. Daneben können nun auch Bilder von Googles Online-Fotodienst Picasa auf der Uhr angezeigt werden. Die Fotos werden über die App „i’mages“ mit der Cloud synchronisiert. Außerdem wird auch eine Musikwiedergabe von MP3-Dateien durch „i’music“ realisiert. Der Dienst soll allerdings ab März 10 Euro pro Jahr kosten. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona möchte das Unternehmen auch noch weitere Funktionen präsentieren. Unter anderem wurde ein eigener App Store für die Smartwatch in Aussicht gestellt.

Ansonsten hat der Hersteller auch noch ein weiteres Produkt vorgestellt. Der GPS-Empfänger i’m Here verfügt über eine SIM-Karte und kann jederzeit die eigene Position an die Cloud senden. Der Aufenthaltsort kann daraufhin von anderen Personen abgerufen werden. Im Alltag kann somit beispielsweise eine Mutter ihre Kinder orten oder bei Gefahr einen Notruf absenden.

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