Nokia Smartphones könnten in Zukunft aus “Graphene” gefertigt werden

Nokia Smartphones könnten in Zukunft aus “Graphene” gefertigt werden

Nokia, einst größter Handyhersteller der Welt, hat immer noch mit stagnierenden Absatzzahlen zu kämpfen und ist mehr denn je von Windows Phone abhängig. Dass die Finnen das Fertigen von Handys, respektive Smartphones, nicht verlernt haben, konnten wir zuletzt beim Lumia 920 feststellen.

So verfügt das Smartphone nicht nur über eine hervorragende Kamera, auch die Haptik und die verwendeten Materialien liegen auf einem sehr hohen Niveau. Doch auch bei der Materialwahl stehen die Uhren nicht still und unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung. Nokia gehört seit geraumer Zeit dem “Graphene Flagship Consortium” an, welches eine europäischen Einrichtung ist und aus Wissenschaftlern, aber auch Vertretern der Wirtschaft besteht. Ziel dieser Einrichtung ist die Erforschung und Entwicklung des neuen Hightech-Materials “Graphene”. Dieses Material besteht aus reinem Kohlenstoff und ist einer der dünnsten Werkstoffe der Welt. Zeitgleich ist es bis 300x reißfester als Stahl.

Seit 2006 gehen unzählige Wissenschaftler diesem Material nach und seit einigen Tagen ist die Weiterführung der Forschung gesichert. So wird das “Graphene Flagship Consortium”durch die europäische Union mit insgesamt 1 Milliarde Euro (aufgeteilt auf 10 Jahre) unter dem Programm “Future and Emerging Technologies“ bezuschusst. Sicherlich wird es noch ein paar Jahre dauern bis wir Graphene in unseren Smartphones und sonstigen Geräten begrüßen dürfen, doch die Weichen in Richtung Zukunft wurden gestellt.


Bild | via mobileroundup

Teile diesen Beitrag:

Tippe um zu suchen

Schau dir alle Ergebnisse an