Sony präsentiert die PlayStation 4, ohne die Konsole zu zeigen

Sony präsentiert die PlayStation 4, ohne die Konsole zu zeigen

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Sony hat wie bereits vermutet die PlayStation 4 in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag präsentiert. Die nächste Spielekonsolen-Generation wurde im Rahmen einer Pressekonferenz enthüllt und soll gegen Ende des Jahres die alte PlayStation ablösen. Sony möchte mit dem neuen Modell den Spieler in der Vordergrund setzen und nach einen Angaben die Zukunft des Spielens darstellen.

Die PlayStation 4 hat sich in Sachen Hardware von den Cell-Prozessoren getrennt und setzt auf einen x86-Prozessor mit acht Kernen. Dem Prozessor steht ein Arbeitsspeicher in Höhe von acht Gigabyte zur Seite und eine Grafikkarte, die einem Gaming-Rechner nichts nachsteht. Ansonsten ist eine integrierte Festplatte vorhanden und eine zusätzliche 3D-Kamera rundet das Paket ab. Ein zweiter Chip in der PlayStation 4 kümmert sich um Aufgaben, wie das Herunterladen von Spielen im Hintergrund oder die sonstige Kommunikation mit dem Internet (beispielsweise Soziale Netzwerke). Die Konsole soll durch die leistungsstarke Hardware eine geringe Boot-Zeit besitzen, so dass die Spieler ohne Wartezeit die PlayStation verwenden können.

Sony hat aber nicht nur die Innereien der Konsole überarbeitet, sondern auch den passenden Controller. Der so genannte DualShock 4 besitzt ein verbessertes Design und kommt mit einem Touchpad daher, welches für spezielle Eingaben während des Spiels gedacht ist. Interessant ist auch, dass man die Controller über das Netzwerk teilen kann und an einen Freund weitergeben kann, der für mich dann weiter spielt.

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Die Software der PlayStation wird natürlich auch erneuert und erhält vor allem die Interaktion mit sozialen Netzwerken. Chat-Funktion, Freundesliste und andere Komponenten sind natürlich Bestandteil der Konsole. Es können aber auch Videos aufgenommen und mit Freunden geteilt werden. Als Erweiterung des Ganzen kann das eigene Spielen auch “ausgestrahlt” werden, so dass andere Spieler live zuschauen können. So eine Art “Let’s Play”-Funktion. Das Streamen von Spielen wird allerdings auch über die Gaikai-PlayStation-Store ermöglicht. Die Benutzer können darüber Spiele sofort antesten, ohne einen Download durchzuführen. Zu guter Letzt wird es auch eine Anbindung an Smartphones geben, die dann durch eigene Apps mit der Konsole kommunizieren können oder beispielsweise auch steuern können.

Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass die alten PS3-Spiele auf Grund des Architekturwechsels nicht mehr funktionieren. Sony soll angeblich mehrere Lösungen evaluieren, aber zum Start der Konsole werden nur neue Spiele unterstützt. Ansonsten hat man leider auch die Konsole selbst nicht präsentiert, wir kennen also nun die Hardware, Funktionen und den Controller, aber die PlayStation 4 im Grunde noch nicht. Pünktlich zu Weihnachten soll das Ganze erscheinen.

Zum Abschluss noch zwei Trailer, die gerade vor Grafikpower strotzen:

via caschy

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  • GalaxyHero

    Na Super. Also viel gesagt ohne etwas zu sagen.

  • Manuel Lachmayr

    “Dem Prozessor steht ein Arbeitsspeicher in Höhe von acht Gigabyte zur Seite und eine Grafikkarte, die einem Gaming-Rechner nichts nachsteht.”
    Das teil verwendet jz schon veraltete Mittelklasse Hardware,
    Grafisch wird die PS4 vll die ersten 2 jahre noch gut mit einem PC mithalten aber danach gehört sie schon wieder zum alten augenkrebs eisen.

  • Niklas

    Die kleine Taste in der Mitte ist zu 100% von Apple kopiert.

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