YotaPhone: Hands-on mit dem Doppel-Display Smartphone beim MWC 2013

YotaPhone: Hands-on mit dem Doppel-Display Smartphone beim MWC 2013

Yotaphone

Der Mobile World Congress bietet nicht nur großen Firmen der Mobilfunk-branche einen Schauplatz für die eigenen Geräte, auch etwas kleinere Unternehmen wie Yota sind mit einem Stand vertreten. Yota dürfte den meisten Lesern kein Begriff sein, obwohl die russische Traditionsfirma eines der interessantesten Produkte des MWC “in petto” hat. So bekommen wir ein Smartphone zu Gesicht, das gleich über zwei Displays verfügt. 

Auf der Vorderseite des YotaPhones befindet sich ein 4.3 Zoll großes LC-Display, auf der Rückseite des Smartphones wurde ein E-Ink Display verbaut. Einigen Lesern dürfte der Begriff “E-Ink”, aus Ebook-Readern bekannt vorkommen, wurde diese Technologie bereits in Geräten wie dem Amazon Kindle verbaut.

Das Display der Vorderseite löst mit 1280×800 Pixel auf, beide Displays werden zudem durch Corning Gorilla Glass 3 geschützt. Während des Display der Vorderseite auf Toucheingaben ausgelegt ist, kann das rückwärtige Display lediglich über eine kapazitive Leiste unterhalb des Displays bedient werden. Auch unterhalb des vorderen Displays wurde diese Leiste verbaut, was im Umkehrschluss den Verzicht von kapazitiven Buttons bedeutet.

Vielmehr werden mittels Wischgesten auf der Leiste Aktionen ausgeführt. So gelangt man über eine Wischgeste nach Links immer wieder einen Schritt zurück. Nach Angaben von Anton Tarasenko, Leiter der Produktentwicklung, werden Gesten beim YotaPhone eine große Bedeutung zugesprochen. So ist es weiterhin mittels eines Zwei-Finger-Swypes vom oberen Bildschirmrand möglich, jeden dargestellten Inhalt auf das E-Ink Display zu spiegeln.

Der Vorteil des E-Ink Displays besteht im geringen Akkuverbrauch. So ist es selbst bei leerem Akku noch möglich Inhalte auf dem E-Ink Display darzustellen. Als Beispiel dafür nahm Anton die Verwendung eines elektronischen Boarding-Pass, der selbst bei einem leeren Akku immer noch auf der Rückseite verblieb. Die Funktionen des YotaPhones waren so umfangreich, dass Anton Tarasenko sich bereit erklärte einige Features selbst in einem Video vorzustellen. Sicherlich werden hier nicht alle Funktionen gezeigt, doch ihr seht wie die Zukunft in einem Smartphone aussehen kann.

Die Veröffentlichung ist für das zweite Quaratl 2013 geplant, zum Preis konnten uns keine genauen Angaben gemacht werden. Laut Yota soll dieser sich an aktuellen Android-Phones mit ähnlicher Ausstattung orientieren. Auch das Aussehen ist noch nicht final, so dass neben anderen Materialien auch andere Hardware in Frage kommen könnte.

Momentan wird das YotaPhone von einem 1.5GHz schnellen Dual-Core Prozessor angetrieben, besitzt 2GB RAM und 32GB internen Speicher. Die microSIM verbirgt sich hinter dem Powerbutton. Als Kamera kommt ein 12 Megapixel-Modul zum Einsatz.


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  • GalaxyHero

    So ein Schnulli kann auch nur den Russen einfallen. Wie lange wird es dauern bis das Display auf der Rückseite zerkratzt ist ??? wie gesagt … Schnulli

    • http://www.appdated.de/ Moritz Kloft

      Genauso lange wie bei Geräten mit Glasrückseite (iPhone 4, iPhone 4S, Nexus 4, Sony Xperia Z)

      • GalaxyHero

        Ja, nur das ich da nichts drauf erkennen muss. Durch ein zerkratztes Display zu lesen kann schon anstrengend werden. mal ganz davon abgesehen das ich mir deswegen kein Nexus4 bzw XperiaZ holen würde.

  • GalaxyHero

    So ein Schnulli kann auch nur den Russen einfallen.

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