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Vergleich zwischen Samsung Galaxy S4 und Galaxy S3 – lohnt sich der Wechsel?

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Das Samsung Galaxy S4 ist nun offiziell und so langsam aber sicher fragen sich einige, ob ein Wechsel vom Vorgänger – dem Samsung Galaxy S3 – auf das neue Android*-Flaggschiff lohnt. Um euch nochmal einige Specs zum Galaxy S3 ins Gedächtnis zu rufen, haben wir die Highlights nochmals zusammen gefasst. 

Samsung Galaxy S3 – der Android Bestseller!

Das Galaxy S3 wurde letzten Jahres am 03. Mai vorgestellt und wurde nach ersten Bildern mit Häme überschüttet. Ungewöhnliche Farben, abgerundete Ecken und ein Kunststoffbody standen nicht gerade auf der Wunschliste potentieller Kunden. Auch die fehlende LTE-Konnektivität wurde zu Beginn bemängelt. Ausgestattet ist das SGS3 mit einem Exynos 4412 Quad-Core Prozessor mit jeweils 1.4GHz pro Kern.

1GB Arbeitsspeicher, 16GB interner Speicher, eine 8 Megapixel-Kamera und das 4.8 Zoll AMOLED-Display* sind nur die Eckpunkte dieses Gerätes. Auch hier erwartete die Fangemeinde mehr, vor allem bei der Kamera und der Auflösung des Displays. Die eigentlichen Highlights waren jedoch Software-Features, die es bis dato noch in keinem anderen Smartphone* gab.

Unter anderem waren Smart Stay, Popup Play und Direct Call essentielle Bestandteile der neue Philosophie. Mit dem Slogan „inspired by nature designed for humans“ wollte Samsung vor allem die Emotionen des Users ansprechen und ein naturverbundenes Gefühl vermitteln. Aus heutiger Sicht ist das Galaxy S3 immer noch ein grundsolides Smartphone*, jedoch gibt es mittlerweile dutzend andere Phones, die das Galaxy S3 in Sachen Verarbeitung, Hardware und Software übertreffen.

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Samsung Galaxy S4 – der neue Stern am Android Himmel?

Logischerweise ist ein objektiver Vergleich der einzelnen Hardwarekomponenten nicht sinnvoll, da das Samsung Galaxy S4 in einer ganz anderen Klasse als der Vorgänger spielt. Dies macht sich bereits beim Display* bemerkbar. Dieses löst in der aktuellen Iteration mit Full-HD auf und besitzt eine Pixeldichte von 1920×1080 Pixel. Aber auch die hier eingesetzte Technik beim 5 Zoll großen Display* unterscheidet sich grundlegend vom S3. So kommt hier erstmals bei einem Samsung-Gerät die sogenannte „Floating Touch“ Technologie zum Einsatz, die nicht mehr einen direkten Kontakt mit dem Display bedarf. Hier muss der Finger lediglich nur über dem Display schweben, so dass Aktionen ausgeführt werden können. Ähnlich wie beim Galaxy Note 2 mit dem S Pen können zum Beispiel Bilder in einer Vorschau angezeigt werden.

Beim Prozessor setzt Samsung in seinem neusten Flaggschiff auf den Exynos 5410 Octa-Core Prozessor, der mit 2x vier Kernen ausgestattet ist. Nicht nur, dass diese CPU mit doppelt so vielen Kernen ausgestattet ist, auch die Taktfrequenz wurde auf 1.6GHz angehoben. Beim Arbeitsspeicher kommen – die mittlerweile üblichen – 2GB zum Einsatz und als GPU verwendet Samsung erstmals seit dem Galaxy S (1) wieder eine PowerVR Grafikeinheit. Der interne Speicher von 16, 32 oder 64GB kann via microSD Karte um weitere 64GB vergrößert werden.

Wie aus den meisten Gerüchten bekannt, setzt Samsung bei der Primärkamera auf einen 13 Megapixel-Sensor. Mit einem Akku von 2600mAh konnten die Koreaner auch in dieser Disziplin einen draufsetzen. Wenn man bedenkt, dass diese Komponenten in einem nur 7.9mm dicken Gehäuse untergebracht werden, so ist dies ein großer Schritt nach vorne.

Beim Betriebssystem setzt Samsung mit Android* 4.2.2 Jelly Bean auf eine der neusten Android*-Iterationen. Sehr wichtige Funktionen wurden aber vor allem im Softwarebereich getätigt. So gibt es neben mit S Voice Drive, einer komplett sprachgesteuerten Navigationslösung, auch noch S Translator, der Texte und Bilder in insgesamt neun Sprachen übersetzt. Dabei ist es auch hier nicht notwendig den Text via Touchbedienung einzugeben.

Fazit – wechseln oder nicht?

Die Frage, ob man sofort zum Galaxy S4 wechseln sollte, gestaltet sich schwierig, denn jeder User hat andere Bedürfnisse. Für eingefleischte Hardcorefans und Samsung-Fanboys ist ein Wechsel sicherlich Pflicht, denn was Samsung mit dem Galaxy S4 auf die Beine gestellt hat ist wieder absolute Spitzenklasse. Von den technischen Specs kann momentan nur das HTC One mit dem Samsung-Flaggschiff mithalten und wird auch für viele Monate diese Bestmarke setzen.

Anwendungen, die ein Smartphone* mit solchen Hardwarekomponenten rechtfertigen, sind bisher noch nicht in Sicht. So wird auch das Samsung Galaxy S3 noch auf lange Zeit nicht nur mit den neusten Updates versorgt, auch alle möglichen Spiele und Apps dürften mit dem Klassiker noch lange zu spielen sein.

Wer also nicht eine gewisse Technikaffinität besitzt und den neusten Trends hinterherlaufen möchte, der kann mit ruhigem Gewissem beim Galaxy S3 bleiben.

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