iOS 7: Neue Informationen zum „Flat Design“

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Scott Forstall hat im letzten Jahr das kalifornische Unternehmen Apple „verlassen“ und der für sein zeitloses Design bekannte Jony Ive hat die freigewordene Rolle eingenommen. Seitdem ist Ive für die Benutzeroberfläche verantwortlich und wird laut dem aktuellen Kenntnisstand in der nächsten iOS-Iteration optische Veränderungen durchführen.

Die Kollegen von 9to5Mac konnten mal wieder ihre internen Quellen anzapfen und haben in einem ausführlichen Bericht neue Informationen über das so genannte „Flat Design“ veröffentlicht. Das Redesign soll sich zunächst auf die verwendeten Texturen auswirken, die Apple bislang beispielsweise im Notification Center und im Game Center zum Einsatz kommen. Die Texturen sollen in Zukunft der Vergangenheit angehören und einem simpleren Design im Schwarz-Weiß-Look weichen. Diese Veränderung soll sich auch auf die Standard-Apps wie Mail, Notizen, Kalender, Game Center und weitere Anwendungen auswirken. Es soll angeblich ein einheitliches Design in den Apps verwendet werden, um die Benutzung zu vereinfachen. Jede einzelne App soll jedoch eine Akzentfarbe erhalten.

Der Sperrbildschirm soll ebenfalls eine Designwechsel durchwachsen. Die transparenten Flächen von der Uhrzeit und der Slide-to-Unlock-Leiste sollen gegen eine schwarze Füllung ersetzt werden und die Pineingabe soll sich in eine abgerundete Fläche mit schwarzen Buttons, weißem Text und weißen Rand verwandeln. Zusätzliche Gesten könnten auch zum Einsatz kommen. Darüber hinaus könnte Apple nicht nur die Textur im Notification Center entfernen, sondern auch neue Widgets einbauen. Der Homescreen soll sich grundsätzlich nicht verändern. Es werden jedoch neue App-Symbole erwartet, die nicht mehr glossy, aber weiterhin rund ausfallen sollen.

Daneben wird iOS 7 natürlich auch noch eine Reihe von Funktionen erhalten. Bislang gibt es diesbezüglich aber nur wenige Informationen. Die Rede ist momentan von einer Integration von Flickr und Video sowie einer verbesserten Fahrzeug-Unterstützung von Siri und der Maps-App. Nähere Informationen werden wir dann in zwei Wochen auf der WWDC 2013 erhalten.