Gigaset Elements: Bewegungsmelder, Fenster- und Türsensor im Testbericht




Einleitung

Schon mehrere Male habe ich bereits Dinge im Smart-Home-Bereich getestet und seit mehreren Wochen habe ich mir das Gigaset Elements näher betrachtet. Das Produkt ist im Grunde eine Art Hausüberwachung und soll beispielsweise den Bewohner digital per App informieren, wenn sich jemand ohne Schlüssel Zutritt zur Wohnung oder Haus beschafft. Realisiert wird das Ganze über einen Türsensor, einen Bewegungsmelder und einen Fenstersensor, der allerdings nicht im Safety Starter Kit enthalten ist. Mehr dazu aber im folgenden Testbericht.

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Lieferumfang

  • Basisstation
  • Steckernetzteil und LAN-Kabel für die Basisstation
  • Bewegungssensor
  • Türsensor
  • Batterien, Abdeckung und Klebestreifen für Türsensor 
  • Batterien, Abdeckung, Klebestreifen, Standfuß und Schrauben für Bewegungsmelder
  • Kurzbedienungsanleitung
  • Fenstersensor
  • Batterien, Abdeckung und Klebestreifen für Fenstersensor

Installation

Die Installation des gesamten Pakets geht schnell von der Hand und benötigt nur wenige freie Minuten. Zu Anfang muss erst einmal die Basisstation mit dem beigefügten LAN-Kabel an den hauseigenen Router angeschlossen werden. Per Netzteil wird das gute Stück mit Strom versorgt. Im nächsten Schritt muss man sich entweder die App für iOS- oder Android-Geräte im jeweiligen App Store runterladen. Die wird natürlich kostenlos angeboten, man muss allerdings ein Konto bei Gigaset anlegen, um die App nutzen zu können.

Gigaset elements
Preis: Kostenlos+

Gigaset elements
Gigaset elements
Preis: Kostenlos+

So nun kann man Basisstation über den Pairing-Button mit der App synchronisieren und den Aktivierungscode, der auf der Rückseite der Basisstation hinter der Abdeckung zu finden ist, in der App eingeben. Jetzt müssen die Module nur noch angebracht und eingerichtet werden. Hierfür die Batterien in den Bewegungs- sowie Türsensor legen und die Module erst einmal an die richtige Position befestigen. Der Türsensor muss über der Klinke mit einem Klebestreifen und der Bewegungssensor über der Tür mit einem Klebestreifen, per Standfuß oder Schrauben befestigt werden. Ich habe mich für die Methode mit den Klebestreifen entschieden. Das ist am wenigstens Aufwand. Der Fenstersensor lässt sich auf dem gleichen Weg befestigen (auf dem Fensterrahmen).

Die Einrichtung ist ebenfalls sehr simpel. Die App gibt genaue Anweisungen, um sicherzustellen, dass die beiden Module einwandfrei funktionieren. Die Tür muss einfach nur geöffnet und geschlossen werden, schon fertig. Der Bewegungssensor benötigt keine zusätzlichen Einrichtungsschritte.

Konfiguration

Nach der Einrichtung, die in meinem Fall vielleicht fünf Minuten benötigt hat und ohne Probleme vonstatten ging, muss man noch die Konfiguration durchführen. Es gibt zwei primäre Modi (Alarm und Homecoming), die für den Alltag relevant sind und mit wenigen Klicks eingerichtet werden müssen.

Bei dem Alarm-Modus wird man je nach Einstellung per Push oder Mail benachrichtig, falls die Tür gewaltsam geöffnet wird. Bei so einem Fall gibt der Türsensor einen Alarmton ab und schreckt so den Einbrecher ab. Gleichzeitig werdet ihr über den Einbruch auf eurem Smartphone informiert und ihr könnt beispielsweise über einen voreingestellten Schnellzugriff einen Kontakt anrufen.

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Außerdem lassen sich beim Alarm-Modus zwei verschiedene Zustände einstellen. Der „Außer Haus“-, der „Zuhause“- und der „Individuell“-Zustand. Im Grunde sind die beiden ersten Zustände identisch, allerdings wird man im „Außer Haus“-Zustand auch über so genannte Homecoming-Ereignisse informiert. Bei dem Individuellen-Zustand kann der Nutzer die Benachrichtigungen für den jeweiligen Sensor einzeln konfigurieren.

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Apropos Homecoming. Dieser Modus informiert euch, wenn die Tür auf normalen Weg, also per Schlüssel, geöffnet wird und eine Bewegung wahrgenommen wird. Hierdurch kann man beispielsweise erfahren, wann das eigene Kind nach Hause kommt oder die Putzfrau ihren Job anfängt.

Ansonsten lassen sich auch zusätzliche Smartphones, zum Beispiel von der Freundin, einrichten, damit jegliche Bewohner die Benachrichtigungen erhalten.

Funktion

Bei meinen Tests haben die Sensoren einwandfrei funktioniert und genau das getan, was sie sollten. Der Bewegungssensor hat bislang immer meine Bewegungen erkannt und in der App dokumentiert. Der Türsensor tat ebenfalls seinen Job. Die App hat mir per Push-Benachrichtigung mitgeteilt, wenn meine Freundin nach Hause gekommen ist. Diese ganzen Ereignisse können auch in der App nachträglich betrachtet werden. Hier gibt es also nichts zu beanstanden.

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Preis

Das Gesamtpaket kostet 199,99 Euro, dort sind wie schon erwähnt die Basisstation, der Tür- und Bewegungssensor enthalten. Gigaset bietet allerdings auch zusätzliche Sensoren, wie zum Beispiel den Fenstersensor oder eine Alarmsirene für 49,99 Euro an. Es gibt aber auch eine Kamera, die jedoch mit 149,99 Euro zu Buche schlägt. Alles in allem eine kostspielige Angelegenheit.

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Das Gigaset Elements ist ein weiterer Schritt Richtung Smart-Home und ist sehr einfach einzurichten. Das was an Funktionalität angeboten wird, klappt auch einwandfrei. Hierdurch wird aber natürlich keine Alarmanlage ersetzt. Nichtsdestotrotz kann man sich durch das Gigaset Elements etwas sicherer fühlen, denn durch die Kombination aus Tür- und Bewegungssensor sollten die meisten Einbrecher verschreckt werden. Hingegen ist der Fenstersensor aus meiner Sicht relativ sinnlos, da der Sensor nicht auf Glasbrüche reagiert und nur die verschiedenen Zustände eines Fensters erkennt. 





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