Samsung Galaxy Note 4 im ausführlichen Testbericht

Perfekter Mix zwischen Materialien, Verarbeitung und einem sehr guten Stylus




Galaxy Note 4 Test (2)

Einführung

In der nun mehr vierten Auflage hat Samsung im Rahmen der IFA 2014 das Galaxy Note 4 vorgestellt, das mit verbessertem Display* und Stylus und einer sehr potenter Hardware auf den Markt kommt. Zudem kommt beim Galaxy Note 4 erstmals Metall zum Einsatz, welches das Phablet stabiler und wertiger machen soll.

Ob auch die neuste Generation in die sehr großen Fußstapfen seiner Vorgänger treten kann, das lest ihr in den kommenden Zeilen.

Lieferumfang

  • Galaxy Note 4
  • 3220mAh Akku
  • Netzteil
  • USB-Kabel
  • Anleitung, Garantiekarte
  • In-Ear Kopfhörer
  • Ersatzstifte für den Stylus

Technische Daten

  • Display*: 5.7 Zoll Super AMOLED Display* mit 2560 x 1440 Pixel (Quad-HD) | Pixeldichte: 515 ppi
  • Prozessor: QUALCOMM Snapdragon 805 Quad-Core mit 2.7GHz + Adreno 420 GPU
  • Arbeitsspeicher: 3 GB
  • Interner Speicher: 32 GB + microSD-Erweiterung
  • Betriebssystem: Android 4.4.4 KitKat mit TouchWiz UI
  • Kamera: 16 Megapixel Hauptkamera mit f/2.2 Blende, ISOCELL-Sensor und optischem Bildstabilisator (OIS) | 3.7MP Frintkamera mit f/1.9 Blende
  • Konnektivität: LTE Cat.6 (300 Mbit/s Down- und 50 Mbit/s Upload), Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac (2 x 2 MIMO), Bluetooth 4.0 LE, NFC, GPS + GLONASS
  • Abmessungen: 153.5mm x 78.6mm x 8.5mm
  • Gewicht: 176 Gramm
  • Akku: 3220mAh
  • Farben: Schwarz, Weiß, Gold, Pink
  • Preis: ca. 750 Euro (Amazon Kauflink)

Video Review

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Design, Verarbeitung & Ausstattung

Von Jahr zu Jahr und von Generation zu Generation wurde das Galaxy Note durch Samsung verbessert. Dies betrifft nicht nur die Hardwarekomponenten, sondern spiegelt sich vielmehr in der Verarbeitungsqualität und den Materialien wider. Während bereits im letzten Jahr ein Hauch von „Premium“ eingeführt wurde, nämlich durch die Leder-artige Rückseite, ist die neuste Generation zudem mit einem Metallrahmen versehen, der das Gerät nicht nur wertiger und stabiler macht, sondern auch ein wenig sexy hinzu. Durch die „Ohren“ an den Ecken des Gerätes bekommt das Note 4 ein eigenständiges Design und hebt sich somit von der Masse ab. Es ist nicht einfach rechteckig!

Erstmals hat man das Gefühl, dass zumindest optisch, haptisch und auch verarbeitungsmäßig alles so ist wie es sein sollte. Die Rückseite hingegen ist nach wie vor aus einem Polycarbonatverbundstoff und wieder mit einer Ledertextur versehen. In diesem Fall jedoch etwas feiner als beim Vorgänger.

Einmal Metall und Leder bitte, oder so ähnlich!

Die Front ist typisch Samsung und sofort als solche erkennbar: Homebutton in der Mitte, garniert mit einem Fingerabdruckscanner und beidseitig kapazitive Buttons. Dabei finden wir linksseitig den Multitasking-Button, rechts den Zurück-Button. Oberhalb des Displays finden wir eine 3.7MP Frontkamera, Hörmuschel, diverse Sensoren und eine Benachrichtigungs-LED.

Die Abmessungen des Note 4 liegen in einem sehr guten Bereich und sind gegenüber des Vorgängers nur unwesentlich gestiegen, in der Breite ist es sogar etwas schmaler als das Note 3. So haben wir hier 153.5 mm in der Höhe, 78.6 mm in der Breite und 8.5 mm in der Dicke. Das Gewicht liegt im 176 Gramm in einem noch akzeptablen Bereich.

Galaxy Note 4 Test (7)

Bei den Anschlüssen findet man typischerweise auf der Unterseite den microUSB-Port, zwei Mikrofone, sowie in der rechten, unteren Ecke den Slot für den Stylus. Auf der Oberseite sind der 3.5mm Audioanschluss, ein Infrarotblaster und ein weiteres Mikrofon verbaut.

Die Lautstärkewippe ist auf der linken Seite, der Ein- und Ausschalter befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite. Beide Tasten haben gute Druckpunkte und fühlen sich dementsprechend toll an. Lediglich der Volumebutton ist mit etwas Spiel verbaut.

Galaxy Note 4 Test (1)

Doch was befindet sich unter der Haube? Samsung stattet das Note 4, je nach Region mit zwei unterschiedlichen SoC´s aus. Bei uns findet man den brandneuen QUALCOMM Snapdragon 805 mit einer Adreno 420 GPU. Die vier Kerne des Chipsatzes takten dabei mit 2.7GHz, weiterhin haben 3 GB RAM an Bord und die Möglichkeit den 32GB großen Festspeicher durch eine microSD Karte zu erweitern.

Bei den Kommunikationsprotokollen kann der Nutzer auf Wifi a/b/g/n und ac zurückgreifen, ferner haben wir LTE der Kategorie 6 an Bord was theoretische Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 300Mbit/s. ermöglicht. Bluetooth 4.0 und NFC runden das Ganze noch ab. Der Akku hat eine Dimension von 3220mAh und ist gegenüber des Vorgängers nur minimal (20mAh) gestiegen.

Display

Das Display des Note 4 gehört, neben den Eigenschaften des Stylus, sicherlich zu einem der Highlights des Gerätes. Mit 5.7 Zoll hat es die identische Größe des Vorgängers, löst in diesem Jahr aber wesentlich höher auf. Quad-HD lautet bei Samsung die Formel und verspricht mit 2560 x 1440 Pixel ein knackig scharfes Bild. Umgerechnet auf die Diagonale ergibt dies eine Pixeldichte von 515ppi, weit entfernt von einem iPhone 6 Plus. Das kommt gerade einmal auf 401 Pixel-pro-Zoll.

Persönlich geht es mir jedoch so, dass ich keine signifikanten Unterschiede im Bereich der Schärfe feststellen kann, doch wenn der Akkuverbrauch dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, warum also nicht?

Das Display des Note 4 ist wieder mit einem Super AMOLED Panel versehen und in diesem Fall mit einem sehr guten. Während bei den ersten – und auch letzten – Generationen immer wieder von einer Farbübersättigung gesprochen wurde, erscheinen die Farben in diesem Fall wesentlich realistischer und natürlicher. Die Blickwinkel sind AMOLED-typisch sehr gut, die Helligkeit weiß auch unter Sonneneinfall zu gefallen und die Weißwerte sind ebenfalls gut. Gut, mehr aber auch nicht, da hier die IPS-Displays und insbesondere das Display des iPhone 6 um einiges „reiner“ ist.

Dies fällt einem natürlich nur im direkten Vergleich auf, so dass dieses Display nahezu perfekt ist.

Sensoren

Kommen wir nun auf vier Sensoren des Galaxy Note 4 zu sprechen, die in dieser Art und Weise nicht in anderen Geräten zu finden sind. Zum einen wäre der Herzefrequenzmesser auf der Rückseite zu erwähnen, der auch in diesem Modell nur zur ungefähren Pulsmessung bestimmt ist. Hier darf man keine medizinisch genauen Werte erwarten, dennoch werden Anhaltspunkte des eigenen Wohlbefindens geliefert. Zugleich kann dieser Sensor auch den Sauerstoffgehalt im Blut messen und den Nutzer einem Stresstest unterziehen.

Wie das mit der Sauerstofmessung im Detail funktioniert, who knows, doch wir erreichten hier immer eine Sauerstoffsättigung von mindestens 95% im Blut. Beim Stresstest wird mehrmals der Puls des Nutzers gemessen und aus den daraus resultierenden Schwankungen ein „Stressbild“ erstellt. Man sollte jedoch erwähnen, dass am Ende der Messung erwähnt wird, dass der „Nutzer sich nicht so gestresst fühlen muss wie das Ergebnis ausfällt“ OKAY!

Auch wenn dies zum jetzigen Zeitpunkt noch komisch und ungewohnt erscheint, zeigt uns Samsung hier wohin uns der Weg in Zukunft führt. In Zukunft werden immer mehr Geräte das Wohlbefinden analysieren können, um diese unter Umständen auch mit Ärzten oder Kliniken zu können.

Screenshots – Stresstest

Direkt anschließend an diese Sensoren befindet sich auf der Rückseite ein UV-Sensor. Dieser Sensor soll dem Nutzer darüber Auskunft geben, ob die vorliegende UV-Strahlung für die Haut schädlich ist oder eben nicht. So wird ab einem Wert von 8 eigentlich davon abgeraten sich ohne Schutz im Freien zu bewegen. Dementsprechend ist dieser Sensor, der übrigens gut funktionierte, sehr empfehlenswert.

Galaxy Note 4 Test (5)

Last, but not least ist der Fingerscanner im Homebutton zu nennen. Dieser arbeitet identisch mit dem des Samsung Galaxy S5. Bedeutet, ihr müsst den Finger nicht nur auf die Hometaste auflegen, sondern vom Display über den Scanner streichen. Unserer Meinung funktioniert er besser als im Galaxy S5, ist aber dennoch nicht so akkurat wie in einem Huawei Ascend Mate 7 (Test) oder iPhone 6. Um einen möglichst hohen Erfolg zu erhalten, sollte der Finger in einer optimalen, flachen Position über den Scanner gezogen werden.

Mittels des Scanners lässt sich aber nicht nur das Gerät entsperren, weiterhin besteht die Möglichkeit sich auf Webseiten über den Fingerabdruck einzuloggen was die Eingabe von Nutzername und Passwort entbehrlich macht.

Kamera

Galaxy Note 4 Test (6)

Im Galaxy Note 4 kommt wieder eine 16 MP Kamera mit f/2.2 Blende – bekannt aus dem Galaxy S5 – zum Einsatz. Wie bei jedem Smartphone sind die Bilder unter Tageslicht am Besten und verschlechtern sich bei abnehmenden Licht. Besonders bei Tag haben uns die Bilder gut gefallen, so richtig gut und gehören mit zu den besten die man mit einem Smartphone machen kann. Besonders die Auslöseverzögerung ist gegenüber des Galaxy S5 verkürzt worden, was inbesondere bei schlechtem Umgebungslicht tierisch genervt hat.

Bei schlechtem Licht kann der optische Bildstabilisator glänzen, da dieser die Aufnahme ruhiger macht, so dass auch hier mehr Details zum Vorschein kommen. Bedeutet: ruhigere Hand = besseres Bild oder Video. Im Vergleich zum Galaxy S5 ist ein deutlicher Unterschied zu sehen, aber auch im Vergleich mit dem iPhone 6 Plus kann der Bildstabilisator (beim Video) seine Stärken ausspielen. Einen Vergleich seht ihr übrigens unten im Video.  Vor allem die natürliche Farbwiedergabe hat mir sehr gut gefallen. Im Vergleich mit einem iPhone 6 Plus ist das Note 4 im Low-Light Bereich aber schlechter, da stärkeres Bildrauschen das Foto körniger macht.

Die Kamera kann aber auch Videos in 4k aufnehmen, damit einhergehend auch Videos in FullHD, 720p oder Slow-Motion. Für den Otto-Normalverbraucher dürften jedoch die Videos mit 1080p am Interessantesten sein, da diese noch dem gängigen Standard entsprechen, mit 60 Frames pro Sekunde aufgenommen werden und die finalen Dateien nicht so groß sind.

Die Kameraoberfläche des Galaxy Note 4 ist angepasst worden und bietet dem Nutzer auf den ersten Blick nur noch die wichtigsten Funktionen. Blitz und HDR an oder aus, Auflösung ändern oder auf die Frontkamera wechseln.
Weiterhin kann zwischen Video- und Fotografie geswitcht werden. Damit gibt Samsung dem Nutzer eine einfache Oberfläche an die Hand, die schon seit geraumer Zeit nötig gewesen wäre. Möchte man jedoch tiefer in die Einstellungen gehen, so kann man das über die drei kleine Punkte machenund dort ISO, Weißabgleich oder Belichtungen ändern.

Testbilder Galaxy Note 4

Software

Als Firmware kommt Android 4.4.4 KitKat zum Einsatz, die wie bekannt durch Samsungs TouchWiz Oberfläche veredelt wird. Während dieses Attribut in den letzten Jahren nicht immer zugetroffen hat, ist die TouchWiz UI beim Note 4 wieder einen Schritt weiter als in allen anderen Modellen. Manche Anwendungen wirken leichter, einfacher und besser strukturiert. So haben mir vor allem der überarbeitete Kalender und der neugestaltete Dialer am Besten gefallen. Aber auch die Einstellungen sind nun übersichtlicher geworden. Entsprechend der jeweiligen Kategorie sind die Unterpunkte farblich gekennzeichnet. Zudem können im oberen Bereich 9 Favoriten angelegt werden, so dass man sich schnell zurecht findet.

Während noch der weg rationalisierte Widget Drawer zu erwähnen ist, sollten wir jetzt einen Blick auf den neuen S Pen werfen.

Galaxy-Note-4-S-Pen

Etwas kleiner ist das gute Stück geworden, doch umso besser in der Umsetzung. In der neusten Ausgabe kann er 2048 Druckstufen erkennen und arbeitet noch feiner als seine Vorgänger. Die einfachste Aufgabe besteht wieder darin mit dem S Pen Notizen vornehmen zu können. Dies ist zum einen über sie S Note-Anwendung möglich, zum anderen aber auch über eine Widget-Leiste, die von Beginn an auf dem Homescreen platziert ist. Der Nutzer  kann hier zwischen sieben verschiedenen Stiften auswählen und deren Liniestärke und teilweise auch Farbsättigung bestimmen. Die Oberfläche der Memo-Anwendung ist dabei so einfach gehalten, dass selbst unbedarfte User sich sofort zurecht finden.

Sobald der Stylus einige Millimeter über das Display gehalten und zeitgleich der Knopf am Stylus gedrückt wird, öffnet sich ein Menü mit vier S Pen Befehlen. Über die „Intelligente Auswahl“ oder auch Smart Select genannt, können Inhalte verschiedener Seiten gespeichert und diese im Anschluss geteilt werden. Dazu ist es nur notwendig den entsprechenden Inhalt zu kennzeichnen, zwischenzuspeichern und danach über diverse Medien zu Streuen. Wie gesagt, es spielt keine Rolle was ihr teilen möchtet und aus welcher Quelle der Inhalt kommt.

Im nächsten Schritt könnt ihr auch Meta-Informationen aus einer Sicherung herausholen. Dazu markiert ihr einen entsprechende Seite, hier zum Beispiel den Fussballclub, und könnt anschließend Informationen auslesen lassen. So kann ich mich im zweiten Zug einfach zu meinem Lieblingsverein navigieren lassen oder die Info teilen?

Das genialste Feature ist für mich jedoch Photo Note oder im Deutschen „Fotonotiz“ genannt. Damit ist es möglich über einen zuvor gemachtes Foto dasselbige zu konvertieren, um im Anschluss dessen Inhalt verändern zu können.Nehmen wir an ihr sitzt in der Uni, macht ein Foto der Tafel und möchtet deren Inhalt ändern. Foto machen, Bild wird analysiert, konvertiert und kann im Anschluss verändert und logischerweise geteilt werden. Cool oder? Ein entsprechendes Video mit den Funktionen des S Pen und von Photo Note findet ihr direkt unter diesen Zeilen.

S Pen Funktionen erklärt!

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Mit dem S Pen können in der Galerie aber auch wieder Air View Funktionen genutzt werden, so lässt sich das Vorschaubild vergrößern, auf allen möglichen Plattformen teilen oder bearbeiten. Es funktionieren aber auch ganz einfache Dinge wie Textauswahl und kopieren zum anschließenden Teilen.

Als letzte Funktionen klassen sich noch Multi Window und das neue Popup-Fenster nennen. Während Multiwindow das simultane Arbeiten mit zwei Apps ermöglicht und aus den Vorgängern bekannt ist, kann über Popup-Fenster der Inhalt einer App verkleinert und auf dem Homescreens frei platziert werden. Sollte das Popup Fenster stören kann es nochmals als Kreis verkleinert, maximiert oder einfach geschlossen werden. Popup-Fenster wird gestarett indem von der oberen linken oder rechten Ecke des Displays mit dem Stift/Finger das Fenster kleiner gezogen wird. Im Anschluss kann es überall platziert, aber auch weiterhin aktiv genutzt werden.

Multi Window lässt sich zum einen über ein langes Gedrückhalten der Zurücktaste öffnen, auf der anderen Seite zum Beispiel über die Schnelleinstellungen in der Benachrichtigungsleiste.

Performance & Akku

Bei der Performance geht das Note 4 mit großen Schritten voran und kann in jedem Benchmark Spitzenwerte erreichen. Doch das war bereits bei vergangenen Generationen so, im Gegensatz dazu war die subjektive Performance eher mau. Im Note 4 hingegen ist die subjektive Geschwindigkeit absolut Spitze, nichts ruckelt und alles ist flüssig.

Selbst TouchWiz ist in der neusten Version schlanker und wirkt aufgeräumter denn je. Samsung scheint bemerkt zu haben, dass unzählige Features nicht unbedingt gewollt sind und die Nutzer eher auf eine schlanke Oberfläche stehen.
Aus diesem Gründen gibt’s bei der Performance keine Kritik.

Performance hui, Akku naja…

Vor Testbeginn war ich etwas skeptisch was den Akku anging. 3220mah in einem Gehäuse mit einem hochpotentem Prozessor, einem 1440p Display und jeder Menge Software-Features. Richtig enttäuscht hat er mich nicht, aber auch nicht wirklich in Entzücken versetzt. Es ist kein Dauerläufer wie das Ascend Mate 7 von Huawei oder iPhone 6 Plus, hält aber dennoch 24 Stunden durch. Das natürlich nur bei moderater Nutzung. Hiervon benötigen allein das Android

UPDATE

Die Akkulaufzeit des Samsung Galaxy Note 4 hat sich nun seit einigen Tagen eingependelt und deutlich verbessert. Nun sind auch Laufzeiten (bei normaler Nutzung) von 30 – 32 Stunden möglich.

Ihr solltet euch auch nicht wundern, wenn euer Note nach der ersten Akkuladung bereits nach 8 Stunden den Geist aufgibt. Mehrmaliges Aufladen hilft und nach Updates wäre ein Reset des Gerätes ratsam. Erwähnenswert ist die Schnell-Aufladefunktion, die euer Galaxy Note 4 mit dem mitgelieferten Netzteil innerhalb von 1,5 Stunden wieder komplett aufgeladen hat.

Sound & Sprache

Die Sprachqualität war im Netz von Vodafone* und O2* sehr gut, sowohl ich, als auch das Gegenüber verstanden uns gut und kraftvoll. Was den Sound über den Lautsprecher angeht: er ist laut, unserer Meinung nach aber wieder etwas unglücklich auf der Rückseite platziert. Zum einen kann er wieder durch die Hand verdeckt werden, zum anderen hört sich Mono in einem Premium-Smartphone für 769 Euro nicht gerade toll an. Von der Lautstärke her macht das Note 4 aber ordentlich Krach.

Fazit – Unterm Strich

Das Fazit zum Samsung Galaxy Note 4 fällt absolut positiv aus. Wer ein Smartphone oder besser gesagt Phablet in dieser Klasse sucht, wird Ende 2014 nicht am Galaxy Note 4 vorbeikommen. Kein anderer Hersteller hat es bis dato geschafft ein Gerät mit Stylus auf diese Perfektion zu bringen. In 2014 ist es aber nicht nur der Stylus der positiv auffällt, in diesem Jahr sind auch die Materialien und die Verarbeitung auf einem Höchststand. Einzig die Lautstärkewippe hatte etwas Spiel, der Rest war wirklich gut.

Das Display überzeugt mit einer guten Helligkeit, natürlichen Farbwiedergabe und guten Blickwinkeln. Einzig das Weiß kommt aufgrund des AMOLED-Panels nicht ganz an ein IPS-Display heran. Mit 176 Gramm und einer Dicke von 8.5mm liegt es angenehm in der Hand und bietet Power ohne Ende.

Hätte Samsung sich für ein FullHD-Display erschienen, wäre vielleicht auch die Akkulaufzeit höher ausgefallen und hätte das Note 4 noch besser gemacht. So kommt der Akku gut 1 Tag über die Runden und ist nicht der erhoffte Dauerläufer. Hier ist meiner Meinung nach , jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt, die Achillessehne des Note 4

Die Performance hingegen ist so gut wie lange nicht mehr und macht Hoffnung, dass Samsung dies auch in Zukunft umsetzen kann und die ToucWiz UI weiter entschlackt. Galaxy-Note-4-Smart-Select


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