Auch Samsung mit Rekordergebnisse im letzten Quartal

Auch Samsung mit Rekordergebnisse im letzten QuartalApple hatte bereits die Zahlen für das Weihnachtsquartal verkündet und dabei neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn aufgestellt. Samsung zieht hier nun mit und verkündet ebenfalls einen Quartalsrekord beim Umsatz. Insgesamt hat das Unternehmen in den letzten 3 Monaten 2021 mehr als 76 Billionen Won umgesetzt – so viel wie bisher noch nie. Der Gewinn belief sich dabei auf 16,87 Billionen Won. Der Gewinn hätte sogar noch höher ausfallen können, aber Samsung zahlte eine Sonderzahlung wegen der Corona-Krise an die Mitarbeiter und das schmälerte das Ergebnis etwas.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den Zahlen:

Der Umsatz im vierten Quartal wurde vor allem durch das Geschäft mit Endprodukten vorangetrieben, wobei der Absatz von Premium-Smartphones, einschließlich Foldable Smartphones, sowie von Fernsehern und Hausgeräten gesteigert werden konnte. Das Betriebsergebnis ging im Vergleich zum Vorquartal aufgrund einer Sonderbonuszahlung an die Mitarbeiter zurück, stieg jedoch im Vergleich zum Vorjahr – ein positiver Effekt, der auf das gute Halbleitergeschäft zurückzuführen ist.

Das Ergebnis für das Speichergeschäft ging gegenüber dem Vorquartal zurück. Ursache hierfür war ein gewisser Rückgang der Preise, wobei gleichzeitig das Bit-Wachstum unter der Prognose des Unternehmens lag. Das Foundry-Geschäft verzeichnete einen neuen Quartals-Umsatzrekord bei einem gleichzeitig leichten Rückgang der Rentabilität gegenüber dem Vorquartal. Auslöser hierfür war unter anderem ein Anstieg der Kosten im Zusammenhang mit dem Hochfahren leistungsfähigerer Prozessknoten.

Der Ausblick von Samsung für dieses Jahr liefert dagegen wenig Neues. Das Unternehmen will vor allem im Bereich der faltbaren Smartphones punkten und auch bei den Topmodellen sollen die Gewinne eingefahren werden. Konkret schreibt Samsung:

Im Geschäftsbereich Display-Panels erwartet das Unternehmen bei den mobilen Displays eine Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Sie soll durch neue Smartphone-Releases sowie eine Ausweitung der Kundenbasis für faltbare Displays beflügelt werden. Bei den Großbildschirmen dürften die Verluste durch die Massenproduktion von QD-Displays teilweise aufgefangen werden können.

Im MX-Geschäft wird trotz Lieferengpässen ein Umsatz- und Gewinnwachstum erwartet. Diese Ergebnisse sollen durch die Markteinführung neuer Flaggschiff-Modelle, einen höheren Absatz von 5G-Smartphones für den Massenmarkt sowie von Tablets und Wearables erreicht werden. Der Geschäftsbereich Networks soll durch den Gewinn neuer europäischer und globaler Kunden weiter wachsen.

Das war aber auch bisher so erwartet worden, vor allem im Bereich der faltbaren Geräte dürfte es in diesem Jahr eine ganze Reihe von Neuerungen geben.

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