Smartphone Verkäufe sollen 2022 leicht zurück gehen

Smartphone Verkäufe sollen 2022 leicht zurück gehen – Die Experten von IDC haben ihre Prognose für 2022 beim den Smartphone Verkäufen korrigiert und gehen nun von einem leichten Rückgang der Verkaufszahlen in diesem Jahr aus. Ursprünglich hatte man noch mit einem Wachstum des Marktes um 1,6 Prozent gerechnet, nun geht man von einem Rückgang der Verkaufszahlen um 3,5 Prozent aus. Insgesamt werden in diesem Jahr wohl etwa 1,31 Milliarden Smartphones verkauft.

Die Analysten von IDC schreiben selbst zu den Hintergründen des Rückgangs:

„Die Smartphone-Industrie ist an vielen Fronten mit zunehmendem Gegenwind konfrontiert – schwächelnde Nachfrage, Inflation, anhaltende geopolitische Spannungen und anhaltende Einschränkungen in der Lieferkette. Die Auswirkungen der Sperrungen in China – die kein klares Ende in Sicht haben – sind jedoch weitaus größer. “, sagte Nabila Popal, Forschungsleiterin bei IDCs Worldwide Mobility and Consumer Device Trackers. „Die Lockdowns trafen die weltweite Nachfrage und das Angebot gleichzeitig, indem sie die Nachfrage auf dem größten Markt weltweit reduzierten und den Engpass für eine bereits herausgeforderte Lieferkette verschärften. Infolgedessen haben viele OEMs die Bestellungen für dieses Jahr gekürzt, darunter Apple und Samsung. Apple erscheint jedoch der am wenigsten betroffene Anbieter zu sein, da es eine größere Kontrolle über seine Lieferkette hat und weil die Mehrheit seiner Kunden im Hochpreissegment weniger von makroökonomischen Problemen wie der Inflation beeinflusst werden.Wenn es keine neuen Rückschläge gibt, erwarten wir, dass sich diese Herausforderungen bis zum Ende verringern werden dieses Jahres und der Markt wird sich 2023 mit einem Wachstum von 5 % erholen.“

Der Rückgang der Verkaufszahlen ist aber regional höchst unterschiedlich verteilt. In Europa und vor allem in Osteuropa sollen die Zahlen besonders deutlich zurück gehen, IDC nennt hier Zahlen von bis zu 22 Prozent Rückgang in diesem Jahr. Dabei spielt der Krieg in der Ukraine aber auch die gestiegenen Preise eine deutliche Rolle. Westeuropa soll dagegen weitgehend stabil bleiben, hier erwarten die Experten von IDC nur einen Rückgang von einem Prozent. In China sollen die Verkäufe um 11,5 Prozent zurückgehen – unter anderem auch eine Auswirkung der vielen und langen Lockdowns im Land.

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