Gigaset GX6 im Test – das 5G Outdoor-Handy im Detail

Gigaset GX6 im Test – das 5G Outdoor-Handy im Detail – Das Gigaset GX6 ist das erste Smartphone von Gigaset, dass auf die neue 5G Technik setzt. Dazu wurde das Modell als Outdorr Smartphone kpnzipiert und hat daher einen hohen Schutzstandard, sowohl nach dem Militärstandard MIL-STD-810H als auch mit IP68 Zertifizierung und damit staub- und wasserdicht. Mit 579 Euro ist das Gigaset GX6 aber auch das teuerste Smartphones, dass man derzeit bei Gigaset bekommen kann und daher lohnt es sich genau hinzuschauen, was das Smartphone bietet und ob sich der hohe Preis lohnt.

HINWEIS: Das GX6 ist wieder „Made in Germany“ und hat damit einige Vorteile, die es bei anderen Smartphones nicht gibt. Beispielsweise gibt es weitere Featurs zur normalen Garantie: „3 Monate Reparaturservice auf Bruch- und Feuchtigkeitsschäden am Produktionsstandort Bocholt sowie weiteren Servicecentern in Deutschland. Das ermöglicht eine schnelle Abwicklung und Sie müssen nie lange auf Ihr Smartphone verzichten. 3 Monate Zufriedenheitsversprechen„. Das macht das Handy selbst nicht besser, ist aber zumindest ein Ansatz, den man bei anderen Modellen kaum noch findet.

Gigaset GX6 – Outdoor Handy mit wechselbarem Akku

Gigaset setzt beim GX6 wieder stark auch Nachhaltigkeit und das merkt man nicht nur an der Verpackung (die komplett auf Pappe ist und funktional gehalten wurde), sondern auch am Aufbau des Smartphones selbst. Das GX6 hat wieder eine abnehmbare Rückseite und einen wechselbaren Akku. Man kann bei Problemen mit dem Akku diesen also selbst sehr einfach wechseln. Das Konzept kennt man bereits von anderen Gigaset-Modellen (beispielsweise unser Test zum Gigaset GS5 oder das GS4 im Testbericht)

Gigaset GX6, Akku und Rückdeckel
GX6 Akku mit NFC und Wireless Charging-Aufkleber

Die Simkarten werden ebenfalls über die Rückseite eingelegt. Es gibt also keinen extra Simkarten-Slot, der Rahmen ist komplett für die Buttons und Anschlüsse reserviert. Damit entfällt auch eine Schwachstelle im Rahmen. Die Simkarten enthalten auch einen Slot für eine Speichererweiterung. Bis zu 1TB extra Speicher kann man zu hinzufügen.

Im Vergleich zun Vorgänger hat Gigaset aber den Abdruck für die Fingerabdrücke von der Rückseite verlagert. Man scannt die Finger nun an der Seite über den Powerbutton ein.

Besonders spannend: der Akku ist zwar wechselbar, hat aber dennoch drahtlose Aufladung mit 15 Watt (per Kabel sind es sogar 30 Watt). Möglich wird dies mit einer QI-Spuele die beim Akku aufgeklebt ist. Auf diese Weise kann der Akku induktiv geladen werden. Auf jeden Fall eine interessante Lösung.

Design und Verarbeitung beim Gigaset GX6

Die Rückseite des GX6 besteht aus Kunststoff und ist relativ dünn. An der Stelle bemerkt man nicht unbedingt, dass man ein Outdoorhandy für den robusten Einsatz vor sich hat. Allerdings sitzt die Rückseite dann recht straff und fest – es gibt also kein Klappern und es besteht auch nicht die Gefahr, dass sich die Rückseite der Modelle löst. Im Gegenteil. Wenn man die Rückseite lösen will, ist das ein fingernagel-mordendes Unterfangen, trotz der kleinen Einsparung extra dafür an der unteren linken Seite der Modelle. Wir empfehlen daher lieber vorsichtig einen Schraubenzieher zu verwenden und nicht die Fingernägel, wenn man die Rückseite der Modelle öffenen möchte.

Der Rahmen der GX6 besteht aus Aluminium, Titanium und Magnesium und ist richtig massiv gearbeitet. Man bemerkt das direkt, wenn man die Modelle in die Hand nimmt. Das GX6 ist schwer und groß. Das ist auch so gedacht, denn die Modelle sollen als Outdoor-Smartphones robust und widerstandsfähig sein und das glaubt man dem GX6 direkt beim ersten Kontakt.

Das Display verfügbt über Corning® Gorilla® Glass und hat einen Öffnung in der linken oberen Ecke. Die Rahmen sind recht deutlich ausgeprägt – ansonsten sieht das GX6 von vor aus wie viele andere aktuelle Smartphones.

Akku und Laufzeit der Gigaset GX6 Smartphones

Outdoor hat man nur selten die Gelegenheit, die Modelle aufzuladen, daher muss der Akku ordentlich Leistung mitbringen. Gigaset hat daher einen 5.000mAh Akku verbaut und in Verbindung mit dem Dimensity 900 Chipsatz, der recht wenig Power braucht, halten die Modelle recht lange ohne nachzuladen. Gigaset spricht von 2 Tagen bei normaler Nutzung. Ohne Nutzung scheint das Gerät kaum Akku zu verlieren, wird haben es im Test auf jeden Fall nicht auf Nul bringen können.

Die Aufladung mit 30 Watt ist dabei okay und lädt die Modelle vergleichsweise schnell auf, aber vor allem die Aufladung ohne Kabel ist mit 15 Watt dann doch recht langsam und bedeutet, dass die Modelle ziemlich lange brauchen, bis wieder Kapazität nachgeladen wurde. Dazu verzichtet Gigaset beim GX6 mittlerweile auf das Ladegerät. Stattdessen gibt es nur das USB Kabel, einen Charger benötigt man also extra.

Die Kamera beim Gigaset GX6

Die Kamera beim GX6 besteht aus einem Weitwinkel-Objektiv mit 50 Megapixel (OIS, F1.9) und einem Makroobjektiv mit 2 Megapixel. Die 2 MP kann man dabei getrost ignorieren, sinnvolle Aufnahmen gibt es nur mit dem 50MP Objektiv. Die 50 MP Kamera liefert dagegen erstaunlich gute Aufnahmen und hat auch bei schlechtem Licht wenig Probleme. Generell ist das GX6 kein Kamerahandy, aber die verbaute Technik ist für ein Outdoor-Gerät wirklich gut.

Die Frontkamera löst mit 12MP auf und liefert solide Aufnahmen. Alle AI Funktionen sind aber eher solide und haben ab und an Probleme mit der Zuordnung (beispielsweise bei Portraitaufnahmen)- Für Selfie Fans mit Prpfiansprüchen ist die Kamera also eher nichts, aber die werden wohl auch nicht zu Outdoormodellen greifen.

Das Betriebssystem beim GS6

Die Gigaset GX6 werden mit Android 12 ausgeliefert und haben daher nicht die aktuellste Android Version installiert. Dafür ist das Betriebssystem erfreulich aufgeräumt. Es gibt also keine vorinstallierte Bloatware, die man erst löschen muss, weil sie sonst das Smartphone langsam macht. Gigaset verspricht dabei 5 Jahre weitere Sicherheitsupdates für das System sowie zwei weitere Andorid Versionen. Es wird also auch Android 13 und 14 für die Modelle geben, wann genau steht aber noch nicht fest.

Fazit zum Gigaset GX6 im Test

Gigaset hat wieder abgeliefert und ein Smartphone auf den Markt gebracht, dass eine Features (wie den wechselbaren Akku) mitbringt, die man sonst bei anderen Modellen auf dem Markt nicht findet. Der Preis ist allerdings doch recht hoch und wird möglicherweise einige Outdoor-Fans abschrecken. Man bekommt aber für etwas mehr als 500 Euro ein sehr robustes Smartphone mit Ausdauer und einer guten Kamera. Diese Kombination findet sich nicht oft auf dem Markt und daher hat das GX6 gute Chancen, Fans zu finden.

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