Die Gerüchteküche brodelt, doch nun verdichten sich die Fakten: OpenAI plant den Angriff auf den Hardware-Markt nicht mit irgendeinem Partner. Berichten zufolge wurde der prestigeträchtige Fertigungsauftrag für das erste KI-Gerät von OpenAI an den Apple-Zulieferer Foxconn vergeben. Damit positioniert sich das Unternehmen strategisch gegen China.
Ursprünglich galt der chinesische Aufsteiger Luxshare als Favorit für die Produktion des ersten OpenAI-Gadgets. Doch wie TrendForce unter Berufung auf mehrere Quellen (darunter Economic Daily News und The Information) berichtet, hat OpenAI-Chef Sam Altman seine Pläne kurzfristig geändert. Der neue Partner heißt Foxconn.
Dieser Wechsel ist weit mehr als eine logistische Entscheidung. Er markiert eine klare Abkehr von einer rein China-zentrierten Produktion. Foxconn bietet OpenAI die Flexibilität, die Produktion in Länder wie Vietnam oder die USA zu verlagern – ein entscheidender Punkt in Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen und Sicherheitsbedenken gegenüber Hardware aus Festlandchina.
Das „Jony Ive-Gen“: Design trifft Präzision
Dass die Wahl auf Foxconn fiel, ist kein Zufall. Das erste OpenAI-Gerät entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Design-Firma von Jony Ive, dem legendären ehemaligen Apple-Designchef. Ives Visionen verlangen nach extremen Toleranzen, Premium-Materialien und einem makellosen Finish.
Foxconn ist seit zwei Jahrzehnten das einzige Unternehmen, das diese speziellen „Apple-Ansprüche“ in Massenproduktion umsetzen kann. OpenAI kauft sich somit nicht nur Fabrikkapazitäten, sondern den Zugang zum exklusivsten Fertigungs-Ökosystem der Welt.
Was wissen wir über das Gerät?
Obwohl OpenAI die Spezifikationen weiterhin unter Verschluss hält, zeichnet sich ein Bild ab:
- Release-Fenster: Marktbeobachter rechnen mit einer Veröffentlichung im Laufe des Jahres 2026.
- Kategorie: Es wird kein klassisches Smartphone erwartet, sondern ein völlig neu gedachtes „Consumer AI“-Produkt, das die Interaktion mit künstlicher Intelligenz in den Alltag integriert.
- Exklusivität: Foxconn soll laut Insiderberichten der exklusive Produktionspartner für die erste Charge sein.
Kommentar der Redaktion: OpenAI geht kein Risiko ein. Anstatt mit Experimenten in der Lieferkette zu starten, greift man direkt ins oberste Regal. Wer die „iPhone-Qualität“ für das KI-Zeitalter verspricht, muss dort produzieren, wo das iPhone geboren wurde. Der Schritt weg von China hin zur globalen Diversifizierung zeigt zudem, dass OpenAI dieses Projekt als kritische nationale Infrastruktur betrachtet.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
