Apple vs. Samsung: EU-Verkaufsstop des Samsung Galaxy Tab 7.7 – Apple fordert Schadenersatz in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar

Die beiden Konkurrenzunternehmen Samsung* und Apple liegen seit einiger Zeit bereits im Klinsch und werden sich so bald auch nicht vertragen. In Ping-Pong-Manier werfen sich die beiden Parteien jeden Monat neue Patentverletzungen vor und bislang konnte Apple auch den ein oder anderen Verkaufsstop erwirken. Am heutigen Tag haben die Patent-Anwälte von Apple mal wieder zugeschlagen und nicht nur eine einstweilige Verfügung aus dem Hut gezaubert.

Am heutigen Dienstag hat das Oberlandesgericht Düsseldorf einen europaweiten Verkaufsstop gegen das Samsung* Galaxy Tab 7.7 ausgesprochen, obwohl das Tablet über einen anderen Formfaktor verfügt und sich hinsichtlich der Rückseite des Gerätes enorm vom iPad unterscheidet. Im gleichen Zug musste aber auch Apple eine Schlappe hinnehmen und scheiterte beim Versuch auch das Samsung* Galaxy Tab 10.1N vom deutschen Markt zu nehmen. Anscheinend kann Samsung in Deutschland nur noch Geräte veröffentlichen, die mit Lautsprechern an der Front einen entsprechenden Unterschied zu dem iPad aufweisen.

Darüber hinaus wurde auch bekannt, dass Apple in den USA mittlerweile einen stolzen Betrag von 2,5 Milliarden US-Dollar als Schadenersatz von Samsung fordert. Die Informationen gehen aus einem Klageschreiben hervor, welches Apple für einen Prozess am kommenden Montag eingereicht hat. Demzufolge möchte Apple rund 24 US-Dollar pro Gerät für alle Patent- und Design-Verletzungen einklagen. Davon sollen alleine 500 Millionen US-Dollar für entgangene Gewinne eingeplant sein und 25 Millionen US-Dollar für ausgebliebene Lizenzeinnahmen. Samsung weist natürlich die Vorwürfe von Apple zurück und hat im gleichen Zug auch noch Apple bezichtigt einige Technologie-Patente von Samsung unrechtmäßig einzusetzen.

via FossPatents



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