iPhone 5: Lieferengpässe bei Foxconn dank komplexem Design


Das iPhone 5 ist bald einen Monat auf dem Markt und die Lieferzeiten haben sich immer noch nicht normalisiert. Bei den deutschen Netzbetreibern und auch bei Apple selbst müssen interessierte Kunden mindestens drei bis vier Wochen auf ihr Gerät warten. Jetzt hat sich ein nicht genannter Firmen-Vertreter von Foxconn gegenüber dem Wall Street Journal darüber geäußert, warum es bei der Produktion des neuen Apple-Smartphone* zu Engpässen kommen würde.

Das neue Unibody-Gehäuse aus Aluminium und die dünne Bauweise machen aus dem iPhone 5 das bisher am schwersten herzustellende Gerät, welches Foxconn jemals angefertigt hat. Die aufwendigen Fertigungsschritte und das individuelle Design erschweren die Produktion des Smartphones und verursachen die derzeitigen Lieferengpässe. Allerdings lernt der taiwanesische Zulieferant täglich dazu und konnte mittlerweile die Montage verbessern.

“The iPhone 5 is the most difficult device that Foxconn has ever assembled. To make it light and thin, the design is very complicated (…). It takes time to learn how to make this new device. Practice makes perfect. Our productivity has been improving day by day.”

Laut dem Bericht konnte Foxconn nicht nur die Fertigungsanzahl pro Tag erhöhen, sondern auch die Qualitätsprobleme endlich bereinigen. Es wurde ein zusätzlicher Qualitätscheck eingeführt, damit keine Geräte mit Kratzern mehr ausgeliefert werden. Diese Umstellung soll aber auch unter anderem zu den massiven Aufständen in der letzten Zeit geführt haben. Alles in allem macht das neue iPhone dem Zulieferanten einige Problem, die anscheinend erst nach und nach gelöst werden.

via 9to5mac



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