Qualcomm mit Rekordgewinn in diesem Jahr, dank Snapdragon-Prozessoren


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Sicherlich für die wenigsten überraschend kommt die Info, dass Qualcomm im dritten Quartal diesen Jahres einen Rekordumsatz erzielt hat. Den größten Anteil daran haben die Snapdragon-Prozessoren, die mitlerweile bei vielen aktuellen Smartphones und Tablets verbaut sind.

1.58 Milliarden Dollar betrug der Nettogewinn, dabei entsprach der Non-GAAP-Gewinn von 1.03 Dollar pro Aktie genau den Erwartungen der Wall Street. Analysten prognostizierten einen Umsatz von 6.05 Milliarden Dollar und wurde herbe enttäuscht, im positiven Sinn, denn der Umsatz übertraf mit 6.24 Milliarden Dollar sogar ihren Prognosen. Gegenüber dem dritten Quartal von 2012 ist das ein Umsatz Plus von 35 Prozent.

Das nach den vielen guten Infos die Aktie im nachbörslichen Handel um 4 Prozent zulegen konnte, verwunderte niemanden mehr. CEO Jacobs kommentierte:

„Wir haben ein weiteres starkes Quartal abgeliefert, in dem unsere Snapdragon-Lösungen eine Reihe Flaggschiff-Smartphones antrieben und die Preise für 3G/4G-Geräte durchschnittlich höher lagen als erwartet. Auch haben wir uns auf Kapitalrückgewinnung für Aktionäre konzentriert und sowohl Rückkäufe wie auch Dividenden erhöht. Unsere technische Führung zeigte sich darin, dass das weltweit erste LTE-Advanced-Smartphone* mit Snapdragon-800-Prozessor ausgestattet ist.“

Damit der Zahlen nicht genug: 172 Millionen Snapdragon-Prozessoren konnte Qualcomm im Verlauf des letzten Quartals verkaufen. Qualcomm nennt rund 56.5 Milliarden als Gesamtzahl branchenweit verkaufter Geräte. Das ist ein plus von 18 Prozent im Jahresvergleich. Für das letzte Quartal hat Qualcomm die Vorhersagen nochmal angehoben. Sie erwarten einen Umsatz von 5.9 bis 6.6 Milliarden Dollar Umsatz sowie zwischen 1.02 und 1.10 Dollar Non-GAAP-Gewinn pro Aktie. Die Prognose fürs Finanzjahr 2013 lautet bis zu 25 Milliarden Dollar Umsatz und bis zu 4.56 Dollar Non-GAAP-Gewinn pro Aktie.

Alles in allem dürfte das ein erfolgreiches Jahr für Qualcomm gewesen sein und ich bin mir sicher, dass die Weihnachtsfeiern dieses Jahr ein bisschen großzügiger ausfallen werden.



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