Sony Xperia Z Tablet – Ausführlicher Testbericht inklusive Fotos und Videos


Sony Xperia Tablet Z 15
Ich möchte euch heute das Sony Xperia Z Tablet vorstellen. Ein Tablet das durchaus mit schönem Design, guter Performance, tollem Display* und gutem Handling überzeugen kann. Endlich ein 10 Zoll-Tablet mit Android* OS, dass sich von anderen Tablets in der Größe absetzen kann. Allein durch die hochwertige Materialverwendung und was mich nach dem Auspacken beeindruckte, es es ist flach wie eine Flunder. Der Preis schlägt aktuell mit 479 Euro zu buche.

Das letzte 10 Zoll Tablet was ich persönlich nutze und immer noch mein Eigen nenne, ist das Apple iPad der ersten Generation. Inzwischen längst überholt und zu schwer, nutze ich es via Wandhalterung nur noch zum Fernsehen schauen in meinem Büro. Danach folgte das iPad mini, dass mich bis heute noch mit seinem 7.9 Zoll großem Display* überzeugt und täglich genutzt wird. Es war eine willkommene Abwechslung, als der Postbote mir das Sony Xperia Tablet Z mit Android* OS als Betriebssystem vorbei brachte. Meiner Ansicht nach gibt es kaum Tablets die durch einem schönen Design, guter Materialverarbeitung und -verwendung sowie guter Performance überzeugen können. Asus, Samsung*, Google Nexus…alles Geräte die hauptsächlich aus Polycarbonat (Kunststoff) gefertigt sind und bei mir dadurch meist schon durchfallen.

Genau hier setzt Sony mit ihrem neuen Tablet an. Ausgepackt und sofort überzeugt gewesen. Es fühlt sich gut an, es ist flach, leicht, nichts knarzt an den Ecken, alle Anschlüsse sind perfekt in das Tablet integriert und durch die Schutzkappen so gut wie nicht sichtbar. Der Power Button setzt sich durch sein Aludesign sehr gut vom schwarzen Tablet ab und ist leicht zu finden. Das Tablet hat einen tolles Full HD Display* und der Snapdragon S4 Pro sorgt für ordentlich Leistungschub. Das Z ist wasserdicht, kann also getrost auch mal ins Wasser fallen, ohne das man es danach in die Tonne werfen kann. Und ja, ich werde euch in einem Video zeigen, dass es tatsächlich funktioniert. Ein weiteres Feature ist der IR-Blaster, mit dem man den Fernseher fernsteuern kann. Leider fehlte mir dazu die nötige Hardware. Ein Röhrenfernseher lässt sich halt nicht von einem Tablet aus bedienen. Wird Zeit für einen neuen TV bei mir zu Hause.

Können die Japaner sich mit dem Z von der Konkurrenz absetzen? Auf diese Frage will ich euch Antworten liefern.

Haptik und Verarbeitung

Man könnte meinen, dass Smartphone* Sony Xperia Z nur in groß in den Händen zu halten. Ich persönlich finde es gut, das Sony dem Design treu geblieben ist und es geschafft hat, Smartphone* und Tablet wie aus einem Guss wirken zu lassen. Hat man beide Geräte, muss man sich nicht umstellen, sondern hat das gleiche Design vor sich liegen. Samsung* versucht das zwar auch hinzubekommen. Sony hat dies aber in “schön” geschafft. Der Hersteller nennt das ganze OmniBalance-Design und vereint Balance und Symmetrie sowie Technologie und Design. So soll man sich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren können und nicht durch Unhandlichkeiten, verursacht durch das Tablet, abgelenkt werden.
Was einem besonders in Auge “sticht” sind die abgerundeten Kanten sowie die reflektierende Oberfläche. Gehalten wird das ganze von einem innovativen Rahmen. Die voll verglaste Vorderseite weist keinerlei Übergänge oder Kanten auf. Alles ist stimmig und ermöglicht dadurch ein perfektes Handling. Das Tablet Z ist durch die extreme Dünne von nur 7,2 Millimetern (damit es dünner als mein Galaxy Note 2 und das Galaxy S4) und einem Gewicht von 495 Gramm ein richtiger Handschmeichler. Auch wenn es mir manchmal ein wenig zu breit ist, dass ist aber einfach dem 10.1 Display gezollt.

Auf der Vorderseite sieht man lediglich den SONY Schriftzug oben links in der Ecke. Weiter mittig kann man die Frontkamera erkennen. Das Display reflektiert im ausgeschalteten Zustand so sehr, dass man es schon als Spiegel nutzen könnte. Noch ist kein Rahmen vom Display zu erkennen, das ändert sich erst, wenn das Display aktiviert wird. Auf der Rückseite ist mittig der XPERIA Schriftzug, oben rechts die 8 Megapixel Kameralinse und unten ein kleines NFC-Logo zu erkennen. Im Displayrahmen sind links die 3,5 Klinkenbuchse für die Kopfhörer, der Power Button, die Lautstärke-Wippe, Benachrichtigung-LED, die Magnete für das Ladekabel (haftet via Magnetanschluss) sowie ein Lautsprecher (von insgesamt vier Lautsprecherausgängen) zu erkennen. Unten im Rahmen befinden sie zwei Lautsprecherausgänge sowie der Anschluss für das Micro-USB-Kabel. Auf der rechten Seite erkennt man lediglich den letzten Lautsprecherausgang. Dadurch das die Lautsprecherausgänge über Eck angeordnet sind, soll jederzeit für einen guten Sound garantiert werden. Dabei spielt es keine Rolle ob das Tablet Horizontal oder Vertikal gehalten wird. Oben ist der IR-Blaster und ein Mikrofon für den Videochat, die Sprachsuche oder die Musikerkennung. untergebracht.

Schaltet man das Display an, wird das erste mal der Displayrahmen ersichtlich. Dieser beträgt oben und unten jeweils ca. 1,5 cm und an den anderen beiden Seiten ca. 2 cm. Dadurch wird es ermöglicht, dass man das Tablet gut mit einer Hand festhalten kann, ohne das ein unbeabsichtigtes Bedienen verursacht wird. Das Display kommt somit auf eine reine Netto Größe von 21,8 cm x 13,7 cm. Insgesamt hat das Tablet die Maße von 26,5 cm x 17,2 cm.

Alle Abdeckungen für die Anschlüsse schließen bündig ab und verhindern so, dass Wasser oder Staub eindringen kann. Teilweise lassen sich die Abdeckungen nur nach ein wenig Frikelarbeit öffnen. Ohne Fingernagel geht hier fast nichts, ist mir aber lieber, als wenn die Abdeckungen ausgeleiert wären. So kann man diese nur nach genauem Hinschauen entdecken. Am Gerät selbst hört man kein knarzen oder irgendwelche anderen verdächtigen Geräusche. Selbst wenn man das Tablet fester in den Händen hält, hört man nichts. Das spiegelt in meinen Augen die sehr hochwertige Verarbeitung wieder.

Hardware und Performance

Das Tablet kann, wie viele anderen auch, nicht mit der Highend Ausstattung der aktuellen Smartphone* Generation mithalten. Es ist zwar ein Quad-Core-Prozessor mit 1.5GHz, genauer gesagt ein Qualcomm Snapdragon S4 Pro, verbaut der für ordentlich Leistungschub sowie brilliante Grafik und hocheffiziente Akkunutzung sorgen soll. Trotzdem fehlt noch so ein Quäntchen um am Ende ganz oben in der Liga mitspielen zu können. Mit seinem Adreno 320 Graifkprozessor soll das Tablet alle aktuellen 3D Spiele unterstützen. Das kann ich leider nicht bestätigen. Real Racing 3 startet nach der Installation, nicht wie bei manchen anderen Tablets (Problem hängt aber eher mit Real Racing zusammen), der Spielstand ist schnell mit der Cloud aktualisiert und die Grundeinstellungen vorgenommen. Während des Rennen gibt es aber immer wieder spürbare Hänger, die auf Dauer sehr nervend sind. Mit Modern Combat 3 gibt es wiederum ein anderes Problem. Denn es startet erst nach drei bis sechs Versuchen. Wenn das Spiel erst einmal läuft, dann gibt es nichts zu meckern und es läuft sehr flüssig. Ich muss dazu sagen, die Spiele sind regulär gekauft und auf einem „frischem“ System installiert worden. Warum das so ist, habe ich bis dato nicht heraus finden können. Hier sollte Sony auf jeden Fall nachbessern. Ich kann mir nicht unbedingt vorstellen, dass die Probleme durch die verbaute Hardware zustande kommen, sondern das eher einige Komponenten nicht ganz miteinander harmonisieren. Ich kann da auch nur ins blaue raten…

Das Betriebssystem Android* läuft dagegen sehr flüssig und die Apps inklusive der Sony Anwendungen starten schnell. Webseiten werden zügig geladen und angezeigt. HD-Filme lassen sich weitesgehend ruckelfrei anschauen. Hier und da gab es immer wieder mal kurze Hänger, die aber nicht wirklich störend waren. Bei einer Auflösung von 1900×1200 wird ordentlich was auf dem Bildschirm geboten. Filme und Fotos anschauen, surfen oder auch mal das ein oder andere Spiel zocken, macht definitiv Spaß, wenn nicht der ein oder andere Schluckauf (Ruckler) zu spüren wäre.

Einen Benchmark Test habe ich natürlich auch gemacht und der dürfte für alle interessant sein, die auf solche Aussagen wert legen. Für mich ist es eher interessant, wie flüssig ein System läuft und wie alle Faktoren miteinander zusammen arbeiten.

Kamera

Sony hat in seinem Tablet eine 8 Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine 8 Megapixel-Kamera auf der Frontseite verbaut. Beide Kamera haben den Exmor R-Sensor integriert. Wenn sich nun einige Fragen was ein Exmor R-Sensor ist, ganz ehrlich, ich musste auch erst einmal nachlesen. Der hochauflösende Exmor R CMOS Sensor, den Sony speziell für Cybershot und Handycam entwickelt hat und nun auch für das Tablet Xperia Z nutzt, ermöglicht beeindruckend detailreiche Full HD Videos und Fotos mit hervorragendem Kontrast, satten Farben und weniger Bildrauschen, auch bei schlechten Lichtverhältnissen (so der Hersteller).

Meiner Meinung nach sind die Fotos und Videos Durchschnittlich gut. Beim Fotografieren in dunklen Räumen oder in der Dämmerung erhält man oft grobkörnige und unnatürlich wirkende Bilder mit hohem Rauschfaktor. Farben wirken neutral und bei manchen Nahaufnahmen in der Sonne eher etwas überspitzt. Der Kontrast kann sich durch aus sehen lassen und hat man nicht zu starke Gegensätze wie bei Sonne und Schatten, säuft einem das Foto nicht ab und man erkennt noch Details auf dem gesamten Foto. Das klappt aber nicht immer zu 100% und selbst mein Samsung* Galaxy Note 2 und Apples iPad bekommt das besser hin. Sind die Lichtverhältnisse nicht optimal, hier rede ich von Fotos die in meiner Wohnung bei bis zur Hälfte heruntergelassenen Rolläden enstanden sind, schleicht sich Farbrauschen in die Bilder.

Fotos die bei Dämmerung gemacht werden, kann man vollständig in die Tonne kloppen. Das Bildrauschen nimmt ein unerträgliches Maß an, die Aufnahmen wirken nur noch schwammig. Selbst wenn man für diese Aufnahmen in der Szenen-Auswahl mit “Nachtaufnahme” (es gibt zwei Versionen davon) oder “Dämmerung aus der Hand” fotografiert, bekommt man kaum bessere Ergebnisse hin. Der Exmor R CMOS Sensor, versagt meiner Ansicht nach, hier auf ganzer Linie. Da hatte ich mir mehr versprochen.

Unter der Option Szenen-Auswahl habt ihr eine ganze Menge an Auswahlmöglichkeiten, um bessere Ergebnisse mit euren Fotos zu bekommen. Neben den beiden bereits erwähnten Szenen-Auswahl stehen noch Soft Skin, Soft Snap, Anti-Verwischen, Landschaft, Gegenlicht HDR, ISO Hohe Empfindlichkeit, Gourmet, Haustiere, Strand, Schnee, Party, Sport, Dokument und Feuerwerk zu Verfügung. Da sollte sicherlich für jeden Moment das passende dabei sein. Ob man das im Endeffekt dann so nutzt, muss jeder selbst für sich entscheiden. Wenn ich mit meinen Smartphone unterwegs bin und das fast die identischen Auswahlmöglichkeiten bietet, nutze ich diese eher selten und fotografiere meistens drauf los. Fotos kann man schließlich im Nachhinein immer noch bearbeiten. Dafür gibt es einige gute Apps im Google Play Store.

Weiter kann man noch Bildeffekte hinzufügen, die je nach Auswahl eure Fotos wie Bleistiftzeichnungen, verzerrt, verspiegelt usw. erscheinen lassen. Ich hatte bei den meisten Testfotos den Modus auf “Überlegene Automatik” stehen und die Kamera “selbst entscheiden” lassen, in welchem Modus diese das Foto machen möchte.

Möchte man schnelle Bewegungen – wie bei Sportevents – aufnehmen, hat man die Möglichkeit in den Kameraeinstellungen den Bildfolge-Modus zu ändern und eine unbegrenzte Anzahl von Bildern in Folge, mit bis zu 10 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung von 5 Megapixeln aufzunehmen. Das klappt sogar richtig gut und bringt liefert ordentliche Ergebnisse ab.

Videos werden sehr gut wiedergegeben und selbst bei sehr schnellen Schwenks, sind kaum Verzeichnungen zu sehen. Auch hier gilt: umso besser die Lichtverhältnisse sind, umso besser die Ergebnisse. Alles in allem hatte ich von der 8 Megapixel-Kamera nicht mehr erwartet. Sind wir mal ehrlich, die wenigsten von euch werden ein Tablet tatsächlich für das fotografieren nutzen. Daher sehe ich die Foto-und Videofunktion eher als witziges Gimmick an.

Akku

Der Akku ist mit Sicherheit das größte das Problem des Sony Xperia Tablet Z. Wenn man die Zahl 6.000 mAh liest, ist der erste Gedanke, dass ist schon ordentlich und sollte weit über den Tag ausreichend sein, selbst bei einem 10 Zoll Tablet. Schnell wird man auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Der Akku wird regelrecht leer gesaugt. Dabei habe ich alle Anwendungen im Hintergrund deaktiviert. Ich hatte auch keine App drauf, die bekannt dafür ist, dass diese den Akku so fordert. Was mir besonders aufgefallen ist, bei längeren Spiele-Sessions wird der Akku sehr warm, wenn nicht sogar heiß. Teilweise war das beim halten des Tablet sehr unangenehm und ich musste umfassen.

Der Akku hält im Schnitt beim spielen, surfen, chatten und vielleicht ein paar Bilder schauen keinen ganzen Tag. Da rede ich nur davon, von morgens bis abends. Man wird regelrecht genötigt das Tablet jeden Abend aufzuladen. Das kenne ich bis dato von keinem von mir getesteten Tablet, geschweige denn, vom iPad 1th Generation und iPad mini die ich selbst besitze. Schaut man unter den Einstellungen – Energieoptionen – Akku nach, wird einem beim Akkustand von 49% immer noch eine Laufzeit von 4 Tagen 11 Stunden 36 Minuten und 59 Sekunden suggeriert. Dabei bezieht sich die Akkupower auf den Standbymodus. Mag sein, kann ich aber so nicht unterschreiben. Dann dürfte ich das Tablet nicht nutzen und müsste es rumliegen lassen. Ergibt keinen Sinn, ich benötige das Tablet für den täglich anfallenden Workflow oder um Abends auf der Couch entspannt ein oder zwei Spiele zu zocken. Schon rauscht die Zeitangabe extrem in den Keller.

Bei unserem Testgerät lag ein USB Kabel mit Netzteil dabei. Der Witz dabei, das Netzgerät liefert nur 850 mAh und ist damit viel zu schwach auf der Brust. Schlussendlich sind die 6 Stunden Ladezeit, wie vom Hersteller deklariert, bei weitem nicht zu erreichen und man sollte locker 8 bis 10 Stunden ansetzen. Warum man dem Tablet, dass weitaus Akkuhungriger ist als ein Smartphone, nur einen zu niedrig dimensionierten Netzstecker beilegt, kann ich mir bis dato nicht erklären. In meinen Augen hat Sony hier nicht zu Ende gedacht und sollte schnell nachlegen.

Sony installierte Anwendungen

Walkman – nichts anderes als Sony’s eigener Music Player. Nach dem Start kann man sich seine Musik auf dem Gerät anzeigen und abspielen lassen.
Album – Hierüber könnt ihr alle gemachten Fotos, Screenshots* und Alben finden und anschauen.

Filme – Das ist eure Videothek auf dem Tablet. Es werden die Videos auf dem Tablet angezeigt, genauso kann man sich von hier aus in den Store weiterleiten lassen, um sich dort einen Filme oder Serie zu leihen oder zu kaufen.

Sony Select – Mit Sony Select kannst Du auf eine Website zugreifen, auf der eine ausgewählte Gruppe von Apps vorgestellt wird, die in Verbindung mit dem Tablet genutzt werden können. Dort sind unter anderem Spiele und Anwendungen vorzufinden. Klickt man auf eine ausgewählte App, wird man in den Google Play Store weitergeleitet und kann sich dort die App kostenlos oder zu einem bestimmten Preis runterladen. Sony Select könnte man sich eigentlich sparen und direkt über den Google Play Store die gewünschte App laden und installieren.

Video Unlimited – Aktuelle Filem und TV-Programme oder eine deiner Lieblingsklassiker kannst Du über Video Unlimited kaufen oder ausleihen und auf deinem Gerät anschauen. Kennen wir bereits von Google Play oder auch iTunes von Apple.

Socialife – Ist nichts weiter als ein optisch ansprechender RSS Reader für eure Sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter. Damit habt ihr beide Netzwerke stehts im Überlick und seht was in euer Timeline los ist.

Music Unlimited – Am besten zu vergleichen mit Spotify. Das Angebot kann man 30 Tage kostenlos testen und danach kostet das Premium Paket 9,99 Euro im Monat. Als Premium-Abonnent kannst du jedes beliebige Album oder Lied auswählen oder dich ganz entspannt zurücklehnen und die unzähligen Kanäle von Music Unlimited anhören, die noch werbefrei sind und das unbegrenzte Überspringen von Liedern ermöglichen. Keine Verbindung? Kein Problem. Über die Offline-Funktion deines Smartphones kannst du Wiedergabelisten unabhängig von deinem Aufenthaltsort hören. Das funktioniert über WLAN genauso gut wie über eine 3G Verbindung.

Weitere Features

Besonders interessant fand ich folgendes Features: das Aufwecken des Display, mithilfe eines Doppeltipp auf den selbigen, im ausgeschalteten Zustand versteht sich. Kein suchen mehr nach dem Power Knopf, obwohl dieser leicht auffindebar und unübersehbar ist. Doppeltippen, Display aktiviert sich…genial.

Bildschirm spiegeln – damit ist es möglich, den Bildschirm deines Xperia Tablet auf dem Fernsehgerät zu spiegeln. Passende Hardware natürlich vorausgesetzt. Hier musste ich leider passen, ansonsten hätte ich noch ein paar Bilder dazu gepostet.

Dualshock 3-Drahtlos Controller – Du willst auf deinem Tablet zocken aber einen Controller nutzen. Kein Problem mit einem Dualshock Drahtlos Controller, einfach unter Einstellungen – Xperia beide Geräte verbinden und schon kann der Spielspaß losgehen.

Staub-und Wasserdicht inklusive Unterwassertest

Den Staubtest lasse ich mal aus, schließlich bin ich heute erst mit dem Staubsauger durch unsere Wohnung gefegt. Man könnte natürlich auch auf den Spielplatz unten vor unserem Haus gehen und eine Schippe voll Sand auf das Tablet kippen, aber was soll das schon beweisen? Kommen wir zum zweiten und damit interessanteren Test. Ist das Sony Xperia Tablet X wirklich Wasserdicht? Das sollte ein Live-Test in meiner heimischen Badewanne beantworten. Das Tablet ist laut Herstellerangaben für 30 Minuten bei einer Wassertiefe bis zu einem Meter Wasserdicht, vorausgesetzt das alle Anschlüsse gut verschlossen wurden. Klar, dass dass Tablet gegen Spritzwasser geschützt ist.

Ich kann euch jetzt schon sagen, dass Xperia Z hat den Unterwassertest mit Bravour bestanden. Einziges Manko, es wurden automatisch diverse Anwendungen geöffnet, obwohl ich keine davon ausgewählt hatte. Das Display lässt sich unter Wasser zudem nicht bedienen. Nimmt man das Tablet jedoch wieder aus dem Wasser, sind sofort alle Funktionen wieder verfügbar. Das Display war unter Wasser sehr gut ablesbar. Schade das man keine Kamera Funktion nutzen konnte, denn so hätte man ein paar Aufnahmen im Badesee oder Schwimmbad machen können. Die Ergebnisse hätten mich wirklich mal interessiert.

Full HD Display

Der LC-Screen mit seinen 1900×1200 Pixel, allerdings mit nur 222 ppi, begeisterte mich von Anfang an. Die Helligkeit des Displays ist wirklich verblüffend, ich hatte oftmals den Eindruck, dass man die getrost hätte noch runterregeln können. Satte und dennoch natürliche Farben, sowie sehr gute Kontraste, lassen einen guten Eindruck sowie Tiefe und Intensität entstehen. Schwarz ist gleich schwarz und weiß gleich weiß, einzelne Grautöne können unterschieden werden. Das bieten so eigentlich nur kalibrierte Monitore. Sony verwendet bei ihrer Mobile BRAVIA Engine 2 einen Schärfefilter, um den Detailgrad im Bild noch zu erhöhen.Selten war ich so beeindruckt und bisher ist mir kein Tablet Display bekannt, mit solch einer Brillanz. Surfen, Spiele zocken, Videos anschauen machen verdammt viel Spaß. Kleiner Tipp: Real Racing macht richtig Laune auf dem Tablet. Selbst bei strahlendem Sonnenschein konnte man alles noch klar und deutlich erkennen. Was mich eher zum Verdruss brachte, dass trotz Sonys angepriesener Fingerabdruckabweisenden Beschichtung, die das Display vor Fingerabdrücken schützen sollte, nichts davon zu merken war. Daher hieß es, Putztuch raus und alle paar Stunden oder je nachdem wie intensiv man das Tablet nutzte und drüber wischen. Damit haben bisher alle Hersteller zu kämpfen und die eigentlich wirkliche Lösung die ich bisher gefunden hatte, war eine matte-entspiegelnde Display Folie.

Bei der Herstellung von Xperia Z hat Sony auf viele kleinen Dinge geachtet, die maßgeblich dazu beitrugen, das sie mit dem Display eines der brillantesten auf dem Markt brachten. Zum Beispiel wurde eine Luftschicht weggelassen, wusste nicht das da wirklich noch Luft dazwischen passt, um so das Touch-Panel noch näher an den Bildschirm zu bringen. Das dient dazu, um die Reflexion zu verringern und eine noch klarere Anzeige, selbst bei hellem Sonnenlicht, zu liefern. Das ganze nennt Sony “OptiContrast-Panel”. Alles in allem ist das Display das beeindruckendste am Tablet und das sicherlich bei jedem einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

Speicher, Speicherkarte, Sensoren, Konnektivität und Kommunikation

Das Tablet kommt mit 16 GB internen Speicher und kann mit bis zu 32 GB microSD, microSDHC, microSDXC Speicherkarte aufgerüstet werden. Weiter sind ein Umgebungslichtsensor, Magnetometer, Drehungssensor, Dreiachsen-Beschleunigungsmesser mit an Board. WLAN nach den 802.11 a/b/g/n-Standards, HDMI per MHL-Unterstützung, Anwendung für Fernbedienung, Wi-Fi- und Wi-Fi-Hotspot-Funktion, Bluetooth-4.0-Funktechnologie, Unterstützung von High-Speed*-USB 2.0 und Micro-USB, Synchronisierung über Exchange ActiveSync, Google Sync und Facebook, Media Go, Screen Mirroring, GPS und LTE.

Fazit
Das schreiben mit der virtuellen Tastatur macht unheimlich viel Spaß. Die Druckpunkte sind sehr genau und so hat man selten Rechtschreibfehler, selbst wenn mit dem 10 Finger-System schreibt. Das Tablet fühlt sich in der Hand richtig gut an. Es ist super flach und sehr leicht. Selbst nach einer Stunden intensiver Nutzung, lässt es sich sehr gut in den Händen halten, ohne das es unangenehm oder schwer wird. An der Verarbeitung gibt es in meinen Augen keine Kritikpunkte. Alle Anschlüsse können durch Gummiabdeckungen sauber verschlossen werden. Da leiert mit Sicherheit auch auf Dauer nichts aus. Möchte man die Abdeckungen öffnen, wird es oftmals ein wenig frikelig und man benötigt schon ein wenig Geduld um diese zu öffnen.

Durch die Beschichtung auf der Rückseite, kann das Tablet einem nicht unbeabsichtigt aus den Händen rutschen. Selbst wenn man im Sommer mal verschwitzte Hände haben sollte. Schnell kommt man mit dem Tablet klar und weiß, wo welche Buttons, wie Power und Lautstärke Wippe zu finden sind.

Einzige Kritikpunkte sind die Kamera (die im Vergleich zu anderen Geräten leider zu wünschen übrig lässt), der Akku (der schnell leer gesaugt ist), der schwache Netzstecker (6 Stunden Ladezeiten sind hier weit unterschätzt), die Ruckler (die in Spielen aber auch unter Android immer wieder mal auftraten) und vielleicht noch, dass sich das Tablet unter Wasser nicht mehr bedienen lässt. Wenn man schon ein Wasserdichtes Tablet auf dem Markt bringt, sollte man garantieren können, dass alle Funktionen unter Wasser weiter gegeben sind. Andere Hersteller können das doch auch. Ich hätte gern ein paar Unterwasseraufnahmen gemacht. Wäre sicherlich interessant geworden zu sehen.

Dennoch ist das Sony Xperia Tablet Z ein gutes Tablet und liefert eine ordentliche Leistung ab. Bei der Verarbeitung nimmt Sony hinter Apple sicherlich eine Vorreiterrolle ein und zeigt anderen Herstellern, wie man es richtig macht. Für den Normalanwender reicht das Tablet vollkommen aus und ich denke, dass der Standartnutzer die oben genannten Kritikpunkte nicht ganz so im Fokus haben und eher weniger bemerken wird. So wie wir Tech-Bloger, die ein Testgerät doch auf Herz und Nieren testen. Der aktuelle Straßenpreis liegt ab 479 Euro ohne und 619 Euro mit LTE. Ob es euch das Wert ist, müsst ihr selbst entscheiden.

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