Google Glass wird für Polizei und Feuerwehr modifiziert


google-glass1Mit Google Glass wird uns der Suchmaschinengigant aus Mountain View ein Stück Zukunft in die Haushalte bringen. Wann mit der letztendlichen Veröffentlichung der Datenbrille gerechnet werden kann, steht bis dato aber noch in den Sternen.

Doch gibt es bereits etliche Unternehmen, die mehr als nur ein Kommunikationsmittel in der Brille sehen. So demonstriert das US-Unternehmen Mutualink momentan auf einer Veranstaltung die vielseitige Einsetzbarkeit von Google Glass. So wäre es durchaus denkbar (und wird vielleicht aus so kommen), dass in naher Zukunft auch Polizeibehörden und Hilfsorganisationen mit der Brille ausgestattet werden.

So sei es denkbar, dass Feuerwehrleuten bei Gebäudebränden interaktive Karten eingeblendet werden bzw. Polizeibehörden Grundrisse eines Gebäudes bei Amok-Läufen oder ähnlichem. Aber auch der Zugriff auf gebäudeinterne Kamerüberwachungssysteme und anschließendem Streaming auf die Brille sei denkbar.

  • Firemen reviewing the schematic of a building before entering and while navigating a burning structure
  • Police being able to watch video feed from school security cameras in real-time during an active shooter scenario

Zur Datenübetragung werde ein internes LTE-Netz genutzt, dass im Zweifelsfall eines Mobilfunkzusammenbruchs noch lauffähig wäre.

Ob diese Technik wirklich Serienreife erlangt ist nicht auszuschließen. Bei der Polizei Hessen werden bereits erste System mit portablen Videokameras am Mann getestet. So werden in diesem Modellversuch an Schutzwesten Kameras installiert, die im Bedarfsfall zugeschaltet werden können. Das System soll vor allem zur Abschreckung und zum Schutz der Beamten eingesetzt werden.

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