Samsung äußert sich zu zweifelhaften Benchmark-Ergebnissen


Samung Galaxy S4 Hands on (11)Leser mit Samsung*-Affinität werden am gestrigen Tag sicherlich unseren Artikel über die verfälschten bzw. zweifelhaften Benchmarkergebnisse gelesen haben. 

Zusammenfassend ging es darum, dass beim Galaxy S4 mt Exynos 5410 octa-core die Taktfrequenz der Grafikeinheit bei Benchmark-Anwendungen angehoben wird. Infolge dessen erreicht das Galaxy S4 mit diesem Prozessor bessere Ergebnisse, obowhl diese unter Normalbedingungen nicht hätten erreicht werden können.

Einige zumindest gingen davon aus, dass Samsung* dies bewusst im Code implementiert hat, um den „octa-core“ im besseren Licht darstehen zu lassen.

Nun hat sich Samsung* dazu geäußert und gibt auf englisch folgendes Statement ab:

 

Under ordinary conditions, the Galaxy S4 has been designed to allow a maximum GPU frequency of 533MHz. However, the maximum GPU frequency is lowered to 480MHz for certain gaming apps that may cause an overload, when they are used for a prolonged period of time in full-screen mode. Meanwhile, a maximum GPU frequency of 533MHz is applicable for running apps that are usually used in full-screen mode, such as the S Browser, Gallery, Camera, Video Player, and certain benchmarking apps, which also demand substantial performance.

The maximum GPU frequencies for the Galaxy S4 have been varied to provide optimal user experience for our customers, and were not intended to improve certain benchmark results.

We remain committed to providing our customers with the best possible user experience.

 

Bedeutet, dasss die maximal mögliche Taktfrequenz der Grafikeinheit bei 533MHz liegt, zum Schutz vor Überhitzung aber in der Regel auf 433MHz herunter taktet.

Bei Anwendungen, die jedoch im Vollbild-Modus ausgeführt werden, wird die Frequenz wieder auf 533MHz angehoben. Dazu zählen unter anderem Applikationen wie Kamera, Galerie und ironischerweise auch Benchmark-Anwendungen.

Ein fader Beigeschmack bleibt dennoch, oder?



  1. MYTHOSmovado

    Wenn alle auf diese Art und Weise testen, beziehungsweise Benchmark-Anwendungen ausführen lassen, ist es schon fast wieder OK.
    Wenn diese Werte allerdings dafür verwendet werden, um gegenüber der Konkurrenz besser da zu stehen, dann nicht!


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