LG G2 im ausführlichem Test – Smartphone mit innovativer Rückseitenbedienung


Einführung

Die letzten beiden Wochen hatte ich das neue Flagship G2 von LG zum testen am Start. Gleich vorweg, es war das erste Smartphone* seit langem, dass mich mein Galaxy Note 2 nicht vermissen lassen hat. Bereits zur IFA in Berlin war ich von dem neuen LG Smartphone* sehr beeindruckt. Neuste Technik auf kleinstem Raum verbaut, dazu ein brilliantes Display*, ordentlich Power unter der Haube und das alles im schicken und schlichten Design. Hinzu kommt noch die innovative Rückseitenbedienung, die bis dato seinesgleichen sucht. Dazu später mehr in unserem Testbericht.

Lieferumfang

  • LG G2 Smartphone*
  • Micro USB – USB Ladekabel
  • Micro-SIM-Auswurfschlüssel
  • Netzstecker
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • Datenkabel

Technische Daten

  • Premium Design mit innovativer Rückseiten-Bedienung
  • 13,2cm (5,2 Zoll) Full HD-IPS-Display* (423 ppi)
  • 13-Megapixel-Kamera mit optischem Bildstabilisator und 3D VR Panorama-Funktion, digitaler 4x Zoom, 4.160 x 3.120 Pixel, LED-Blitz
  • Video Full HD (1.920 x 1.080 Pixel)
  • 2.3-GHz-Quad-Core Snapdragon 800 Prozessor
  • 3.000-mAh-Akku mit SiO+ Technologie
  • High-Quality-Sound mit Geräusch-Unterdrückung
  • 16 GB bzw. 32 GB interner Speicher
  • Abmessung (L x B x H): 138.5 x 70.9 x 9.14 mm

Design, Verarbeitung und Ausstattung

Das Smartphone wird von LG in den Farben schwarz und weiß angeboten. Das Gerät ist in zwei verschiedenen Speichervarianten erhältlich, mit 16GB oder 32GB internem Speicher. Der Speicher kann nicht durch eine MicroSD-Karte erweitert werden, da LG diese Möglichkeit einfach nicht verbaut hat. Kennen wir bereits von solchen Kanditaten wie Apple* oder Nexus. Finde ich persönlich immer Schade, daher sollte vor dem Kauf wohl überlegt sein zu welcher Speichervariante man greift.

Der Preis geht ab 490 Euro für die 16 GB und ab 638 Euro für die 32 GB Version los. Wobei ich mir sicher bin, sobald das Smartphone ausreichend verfügbar ist, sich die Preise ein Stück weiter nach unten korrigieren.

Design: Das Gehäuse besteht aus Kunststoff. An der Unterseite befindet sich die 3,5mm Klinkenbuchse für die Kopfhörer, zwei Lautsprecher, Mikrofon sowie der Ladegerätanschluss/USB Port für das Lade-und Synchronisationskabel. Auf der linken Seite befindet sich relativ weit oben und kaum sichtbar der Einlegeschacht für SIM-Karte und darüber die Auswurftastenöffnung. Über diese könnt ihr mit dem Micro-SIM-Auswurfschlüssel den Einlegeschacht heraus schieben. Oben sind eine Infarot-LED und ein Mikrofon zu sehen. Auf der Rückseite zu sehen sind ein weiteres Mikrofon, das Kameraobjektiv, Blitz, die Lautstärketasten, Ein/Aus-Taste/Sperrtaste und nicht sichtbar, da unter dem Akkudeckel verborgen, der NFC Touch-Punkt.

Durch die neuartige Rückseitenbedienung kommen der Lautstärketasten und der Ein/Aus-Taste/Sperrtaste weitere Aufgaben zu.

SAMSUNG CSC

SAMSUNG CSC

Lautstärketasten

  • Im Homescreen: Regelung der Ruftonlautstärke.
  • Während eines Anrufs: Regelung der Hörerlautstärke.
  • Während der Musikwiedergabe: Lautstärkeregelung.

Ein/Aus-Taste/Sperrtaste

  • Gedrückt halten, um das Telefon ein-/auszuschalten
  • Kurz drücken, um das Display* zu sperren oder zu entsperren

Verarbeitung

Diese kann man durchaus als gelungen ansehen. Das Smartphone ist ein wahrer Handschmeichler und liegt gut in der Hand. Auch wenn die Rückseite sehr glatt ist und durchaus bei trockenen Händen aus diesen rutschen könnte. Ich hätte mir allerdings eine etwas griffigere Rückseite gewünscht. Der Akkudeckel kommt in der schwarzen Version in einer Karbon Optik daher. Schön anszusehen, allerdings sehr putzanfällig, da man jeden Finderabdruck sehen kann. Die Lautstärketasten und die Ein/Aus-Taste/Sperrtaste sind gut fühlbar und heben sich leicht von der Rückseite ab. Dadurch kann man diese sogar mit geschlossenen Augen bedienen. Die Kamera bietet einen leicht erhöhten dünnen Rahmen. Dadurch soll verhindert werden, dass die Kameralinse verkratzt, wenn man das Smartphone mit der Rückseite auf einen rauheren Untergrund legt.

Ausstattung: Hier braucht sich LG nicht vor der Konkurrez verstecken, ganz im Gegenteil. Mit einem 5,2 Zoll Full HD-IPS-Display (423 ppi), 13-Megapixel-Kamera mit optischem Bildstabilisator, 3.000-mAh-Akku mit SiO+ Technologie, 2 GB RAM und einem 2,3 GHz Quad-Core Snapdragon 800 Prozessor wurde das neuste an Technik in das Smartphone verbaut. Die Abmessung betragen (L x B x H): 138.5 x 70.9 x 9.14 mm bei einem Gewicht von gerade mal 140g. Das G2 funkt in folgenden Frequenzen: LTE (4G),UMTS (3G),EDGE,GSM (2G),LTE/4G (800/1800/2600 MHz),HSPA+ 42Mbit/s,UMTS (850/900/1900/2100 MHz),GSM (850/900/1800/1900MHz) sowie Wi-Fi IEEE 802.11 a/b/g/n, WiFi Direct.

Display

Das Display ist ein 13,2cm (5,2 Zoll) großes Full HD-IPS-Display mit 423 ppi und hat damit satte 97 ppi mehr vorzuweisen, als das aktuelle iPhone 5S und iPhone 5C. Die Farben wirken sehr natürlich und farbecht. Die Textdarstellung ist beeindruckend scharf und läßt selbst beim vergrößern keine Zweifel aufkommen. Dabei ist es ganz egal ob man E-Mails schreibt, chattet, surft oder Videos und Fotos sich anschaut. Egal aus welchem Blickwinkel, das Display bleibt brilliant und gut lesbar.

Mit 5,2 Zoll möchte man meinen, dass das Display schon rießig und für kleine Hände eher unhandlich ist. Ich kann euch beruhigen, das Display ist jederzeit mit einem Finger zu bedienen. Was mich am Display besonders beeindruckte war unter anderem, das es fast die komplette Oberfläche ausnutzte. Will heißen, dass links und rechts nur ein sehr schmaler Rand zu sehen ist. Das kommt besonders gut, wenn man sich Fotos oder Videos anschaut.

Kamera

13-Megapixel-Kamera mit optischem Bildstabilisator und 3D VR Panorama-Funktion, digitaler 4x Zoom, 4.160 x 3.120 Pixel und ein LED-Blitz sind schon eine ordentliche Kampfansage an die Konkurrenz und mit Sicherheit im oberen High-End Bereich einzuordnen. Wir wissen ja bereits von den 8-Megapixel-Kameras, dass 8-Megapixel nicht gleich 8-Megapixel sind. Kommt es im Endeffekt immer auf die Qualität des verbauten Sensors an. Ich hatte schon Testgeräte in der Vergangenheit gehabt, da hatten mich die gemachten Fotos wirklich begeistert und bei anderen habe ich einen wahren Graus bekommen.

Ich kann euch bei der 13-Megapixel-Kamera vom LG G2 beruhigen. Die Kamera kann in allen Bereichen überzeugen. Ob bei Tageslicht oder im Innenbereich, die Fotos zeigten durchaus einen guten Kontrast und gaben die Farben sehr gut wieder. Bei schlechten Lichtverhältnissen war ein Farbrauschen natürlich eher sichtbar. Damit hat aber jede Kamera zu kämpfen. LG lieferte hier immer noch gute Ergebnisse ab.

Die unterschiedlichen Aufnahmemodus erfüllten alle ihre vorgesehene Aufgabe. Einzig der VR Panorama Modus versagte selbst bei mehreren Versuchen auf der ganzen Linie und schaffte es kein einziges mal ein 360 Grad Panorama abzuliefern, dass auch nur annähernd akzeptabel war. Fotos wurden falsch zusammen gesetzt, das Panorama wirkte verzerrt und die Übergänge der einzelnen Fotos sichtbar. Das war wirklich ein Schuss in den Offen. Genauso der Dual-Kamera Modus lieferte schlechte Ergebnisse an. Bei dem Modus nutzt man beide Kameras und kann so ein Bild von sich selbst, mit in das eigentliche Bild integrieren. Während das Foto der Frontkamera gestochen scharf war, wurde das Hauptbild nur noch als Pixelmatsch wiedergegeben. Warum, kann ich euch leider nicht sagen. Kann natürlich an dem TRex mit Eintracht Frankfurt T-Shirt liegen ^^ Da man eher vermutet hätte, dass es dank besserer Kamera auf der Rückseite andersherum hätte sein müssen. Ein Beispiel Foto, damit ihr seht was ich meine:

CAM00140

Mit dem OIS (Optical Image Stabilizer, optischer Bildstabilisator) in der Kamera des Telefons kannst Du ein deutlicheres Bild aufnehmen, indem Du Verwacklungen beseitigst. Die Multi-AF-Funktion ermöglicht ein deutlicheres und natürlicheres Bild selbst dann, wenn sich die Objekte nicht in der Mitte befinden. Mit der Option Dual Recording ist es möglich, gleichzeitig mit beiden Kameras Fotos und Videos aufnehmen. Der Tracking Zoom nimmt neben der Hauptaufnahme zusätzlich die Bewegungen eines ausgewählten Objekts, in einem kleinen Fenster auf.

Die Kamera bietet zig Möglichkeiten des Aufnahmemodus. Unter anderem folgende Optionen: Normal, Aufnehmen & löschen, Dynamischer Ton (HDR), Panorama, VR Panorama, Serienaufnahme, Beauty shot, Dual-Kamera, Time Catch Aufnahmefunktion, Intelligenter Automatikmodus, Sport oder Nacht.

Hier ein kleine Auswahl von Fotos, die ich in den unterschiedlichen Aufnahmemodus aufgenommen habe.

CAM00063

Panorama Modus

Panorama

HDR Modus

Panorama

Digitaler Zoom (Foto 1 ohne Zoom, Foto 2 größtmöglicher Zoom)

LG-G2-Zoom

Als nächstes habe ich den Video-Modus getestet. Dabei ging es darum, unter anderem den Bildstabilisator beim laufen und schnellen Bewegungen, Verzeichnungen bei Schwenks mit dem Smartphone und das Zoomen während der Videoaufzeichnung zu testen. Eines gleich vorweg, unterlasst während der Videoaufnahme zu zoomen und auf dem Display anzutippen, um wieder zu fokussieren.

Nettes Feature beim Video anschauen: es gibt die Möglichkeit, die Soundausgabe nur vom linken, mitte oder dem rechten Mikrofon abspielen zu lassen. Das heißt, wenn ihr als Beispiel viele Störgeräusche von links hattet, dann könnt ihr diese nun fast komplett unterdrücken, in dem ihr nur die Tonaufnahme des mittleren oder rechten Mikrofon abspielt. Das klappt in meinem Test richtig gut.

HiFi Sound in Studioqualität

Hier verspricht LG einen Hi-Fi-Sound, mit dem Sie jedes noch so kleine Klangdetail kristallklar hören. Mit 24 Bit und 192 kHz bietet es Sound in Studio-Qualität, der selbst einer CD klangtechnisch überlegen ist. So kannst Du vom tiefen Wummern eines Basses über die Höhen der Sängerstimme bis hin zum fetten Powerchord, das kleinste Detail eines Songs heraushören. Für eigene Aufnahmen bietet die Multi-Mic-Funktion mit Geräuscheunterdrückung die Option, störende Details einfach zu unterdrücken. Über die Kopfhörer mag das durchaus stimmen.

Bei den beiden Lautsprechern am unteren Ende des LG G2 versagt die eben gemachte Beschreibung vollkommen. Im Direktvergleich zum Samsung* Galaxy Note 2, dass durch einen satten voluminösen Sound mit klaren Bässen überzeugen konnte, wirkt die Soundausgabe beim LG G2 nur blechern und hohl. Wer auf die Lautsprecher wert legt und öfters Musik im Büro, Küche etc hören will, der sollte sich einen externen Lautsprecher zulegen. Ich kann die Mini Boombox von Logitech sehr empfehlen, mein täglicher Begleiter, ob zu Hause oder im Büro.

Die mitgelieferten Kopfhörer hatten dank der wechselbaren mitgelieferten Silikonkissen-und größen einen guten Halt in den Ohren, selbst bei schnellen Bewegungen wie beim joggen. Die Klangwidergabe war guter Durschnitt. Wenn ich eine Note geben müsste, dann wäre es eine 2 Minus. Mir fehlte einfach etwas mehr Dynamik und vor allem Bass. Natürlich darf die Musikwiedergabe nicht zu Basslastig sein, wer will schon ein ständiges hämmern in den Ohren haben, aber ein wenig mehr würde einen besseren Eindruck hinterlassen.

Beim telefonieren hinterließen die Kopfhörer einen sehr guten Eindruck. Beide Parteien konnten sich jederzeit sehr gut verstehen und das ohne störende Nebengeräusche.

Software

Mit KnockON ist es möglich, das G2 aus dem Stand-by-Modus zu wecken. Das wird erreicht indem man mit einem Finger einen zweifachen antippen auf das Display macht. Sozusagen ein leichtes Klopfen. Ebenso schickt ein zweimaliges Antippen das Smartphone wieder in den Ruhemodus zurück. Dies erweist sich als besonders praktisch, wenn es denn immer funktionieren würde. Ich kann es mir bis dato nicht erklären und habe dazu auch nichts herausfinden können. Denn manchmal klappte es auf Anhieb und mit einem zweifachen antippen konnte man das Smartphone wecken und ein anderes musste ich vier bis sechsmal den Vorgang wiederholen, bevor ich das Gerät wecken konnte. Das konnte auf Dauer recht nervig sein und schnell gewöhnte ich mir an, das Gerät über die Ein/Aus-Taste/Sperrtaste zu wecken und genauso wieder in den Ruhemodus zu bringen. Wollt ihr das Display via zweifachen antippen deaktivieren, muss das auf einen leeren Platz auf dem Homescreen passieren. Habt ihr diesen mit Icons euer Apps vollbelegt, funktioniert das ganze nicht mehr, da ihr ansonsten die App öffnet.

Die Bildschirmsperrung kann man entweder via Ziehen (Wischgeste), Face Unlock, Muster, PIN* oder Passwort Eingabe freigeben. Wählt man die Option „Ziehen“ aus und berührt mit dem Finger das Display, zieht dabei leicht darüber, ergibt das einen witzigen Effekt. Denn dabei wird ein Ausschnitt von dem Bildschirm darunter freigeben. Dieser Ausschnitt wandert mit, dorthin wo man seinen Finger hin bewegt.

LG hat einige Anwendungen bereits auf dem G2 installiert. Dazu zählen: Life Square – die App sammelt und speichert Ereignisse wie Anruflisten, Nachrichten, Fotos, Videos, Stimmenaufzeichnungen und deine Nachrichten auf Social-Network-Sites (SNS). Die SNS werden automatisch auf Twitter und Facebook veröffentlicht. Life Square kann man gegen fremden Zugriff auf dem Smartphone via PIN* sperren. Notebook ist eine Anwendung, die sich darauf versteht eure Notizen und Skizzen zu speichern und das ganze noch schön zu verpacken. Quick Translator ist ein mobiles Wörterbuch. Mit RemoteCallService könnt ihr diverse Geräte wie euer TV Gerät oder die Stereo Anlage vom Smartphone aus fernsteuern. Über den TaskManager könnt ihr alle aktiven Anwendungen sehen und diese einzeln oder alle zusammen stoppen. Der Video Editor ist zum bearbeiten von euren selbst aufgenommen Videos gedacht. Mit Zoom to Track kann man beim Anschauen von Videos automatisch ein Objekt verfolgen.

Wirklich interessant fand ich LG Backup, dass ein regelmäßiges Backup des aktuellen Moment-Zustand eures Smartphone ermöglicht. Dabei könnt ihr festlegen, welche Daten gesichert werden sollen, zu welchem Zeitpunkt, ob eine Übertragung zu einem anderem Telefon erfolgen soll und natürlich könnt ihr euer Smartphone aus einem Backup wiederherstellen.

Mit dem Guest Mode habt ihr die Möglichkeit, vorselektierte Applikationen auf einem separaten Homescreen anzuzeigen. Diesen mit einem eigenen Muster auf dem Bildschirm zu entsperren und Anwendungen festzulegen die im Gästemodus angezeigt werden sollen. Das ist immer dann Sinnvoll, wenn ihr Freunde oder Bekannten das Smartphone zeigen oder ihr es aus den Händen gebt, diese aber nicht sehen dürfen was ihr installiert, gespeichert oder sogar Zugriff auf eure Anwendungen wie Online Banking bekommen sollen. Den Modus würde ich mir bei anderen Herstellern wünschen und sollte bei jedem Smartphone ein fester Bestandteil sein.

Zu Android* muss man nicht mehr viel erzählen. Viele von euch werden das System bereits kennen und für alle die, die Android* noch nicht kennen, sollten sich ein wenig mit dem Gerät beschäftigen. Das ist mit Android* 4.x um ein vielfaches einfacher geworden als mit früheren Versionen des Betriebssystem.

Performance & Akkulaufzeit

Im Inneren des G2 sorgt der starke Qualcomm Snapdragon 800 Quad-Core-Prozessor mit 2.3 GHz für sensationelle Performance. Ob Highspeed-Surfen, ausgiebige 3D Gaming- und Videosessions oder Multitasking mit mehreren Apps – das G2 verteilt die Tasks geschickt auf seine vier Kerne und liefert dadurch immer satte Leistung und realistische Grafik. Das Ergebnis: Jederzeit eine perfekte Performance. Einen Benchmark haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen und wollen euch die Ergebnisse mitteilen:

Konnte mich die Akkulaufzeit an den ersten beiden Tagen noch begeistern, schließlich hielt der Akku fast 48 Stunden durch, stellte sich schnell der Normalzustand ein. Gut, ich muss zugeben das ich das LG G2 ziemlich gut ausgereizt habe. WhatsApp, EMails, Surfen, viel Fotografieren und Videos drehen und telefonieren. Da ist klar das dem Akku am Ende des Tages die Puste ausgeht. Ich denke, der Normalanwender sollte 1,5 Tage mit einer Akkuladung über den Tag kommen. Reguliert man die Helligkeit vom Display nach unten, schaltet WLAN und Bluetooth ab (wenn man es nicht benötigt), deaktiviert man den Sync für diverse Apps, kann man nochmal einiges am Akkuverbrauch drehen.

Fazit

Das LG G2 war das erste Smartphone, dass mein Galaxy Note 2 mich nicht nach 2 Tagen schon schmerzlichst vermissen ließ. Ganz im Gegenteil, in den 14 Tagen wo das G2 mein täglicher Begleiter war, habe ich jeden Augenblick mit dem Gerät genossen. Die Performance sowie die 13-Megapixel-Kamera konnte von Anfang an überzeugen und das Handling passte perfekt zu meinen alltäglichen Workflow. Wo viel Licht ist, ist gibt es auch ein weinig Schatten …

Hin und wieder zeigte das LG G2 ein merkwürdiges Verhalten: startete man den Kamera Modus und drehte man das Smartphone in die waagerechte Stellung, konnte es durchaus passieren, dass sich das Display einfach ausschaltete. Das Phänomen konnte ich mehrmals nachstellen. Weiter ließ sich das Display in 7 von 10 Fällen nicht via KnockOn entsperren, sondern musste über den Hardware Button auf der Rückseite entsperrt werden. Ansonsten gab das LG G2 keinen Grund zur Kritik.

Was ich beim LG G2 vermisste? Einen MicroSD Kartenslot. Ich will mit Fotos, Videos und Ebooks nicht meinen internen Speicher belegen, sondern die Möglichkeit haben, auf eine externe Speicherkarte ausweichen zu können. Ein austauschbarer Akku wäre vielleicht nett gewesen, aber für mich nicht ein unbedingtes muss.

Der ein oder andere Bug wird mit Sicherheit bei der nächsten Firmware Aktualisierung behoben werden können. Die positiven Eindrücke überwiegen bei dem Smartphone und daher fällt mir der Abschied vom Testgerät wirklich schwer. Ich den paar Tagen habe ich das Gerät sehr zu schätzen gelernt und bin begeistert, was LG hier auf die Beine gestellt hat. Wenn ich auf der Suche nach einem neuen Smartphone wäre, dann würde mir die Wahl nach dem Test nicht schwer fallen.



  1. Stefan Krogmann

    Super Testbericht! Mit sehr viel Liebe und sehr umfänglich! Respekt! Werde mir wahrscheinlich das Nexus 5, welches ja von der Hardware sehr ähnlich sein wird.

  2. Kim

    Danke. Der Testbericht war echt super ausführlich. Ich hoffe wirklich, das die Lautsprecher gut genug sind, denn ich werde mir das LG g2 auf jedenfall kaufen..
    LG 😀


Wichtig: Hilfe zu inhaltlichen Themen kann am einfachsten in unserem Hilfe-Bereich bekommen werden. Dort kann man schnell und einfach bei Problemen und Schwierigkeiten nachfragen und entweder die Redaktion oder auch fachkundige Nutzer beantworten die Frage. Dazu können dann auch andere Nutzer mit dem gleichen Problem die Lösung dazu lesen und müssen nicht mehr selbst eine Frage stellen.

Schreibe einen neuen Kommentar