Samsung kontrolliert in Zukunft autorisiertes Zubehör per ID-Chip


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Samsung* hat in den letzten Wochen ein andere Politik eingeschlagen und wurde mit der Einführung des Region-Lock deutlich restriktiver. Diesen Pfad wird das Unternehmen wohl auch weiterhin nicht verlassen, denn nun soll Samsung* sogar ID-Chips verwenden, um die Nutzung von autorisiertem Zubehör zu kontrollieren.

Der koreanische Branchendienst ETNews möchte von einer treffsicheren Quelle erfahren haben, dass Samsung* seit Kurzem so genannten „ID Chips“ in das eigene Zubehör einbaut, um spezielle Funktionen des Smartphones zu aktivieren, die nur in Verbindung mit autorisiertem Zubehör funktionieren sollen. Samsungs Zubehörsparte und natürlich Dritthersteller, die mit den Südkoreanern einen Vertrag haben, müssen in Zukunft den ID Chip in die Produkte einbauen, um die Funktionalität des Zubehörs zu gewährleisten. Der Chip stattet jedes Produkt mit einer einzigartigen ID aus, mit der das Smartphone* das Zubehör auf „Echtheit“ überprüfen kann. Bei Zubehör, die nicht autorisiert sind bzw. den Chip nicht besitzen, können dann gewisse Funktionen nicht genutzt werden. Dieses Verfahren soll beispielsweise bei Lagegeräten, Akkus oder Schutzcovern genutzt werden.

Das Ganze hat natürlich Vor- und Nachteile. Zum einen könnten die Preise auf Grund des höheren Aufwands etwas steigen und Samsung hätte einen deutlich größeren Einfluss auf den Zubehörmarkt. Zum anderen verhindert das Verfahren vermeintliche Schäden durch minderwertiges Zubehör, wie wir das schon bei Akkus oder Netzsteckern gesehen haben. Alles in allem ein zweischneidiges Schwert.



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