Samsung muss blechen – Apple bekommt weitere 290 Millionen US-Dollar


apple-vs-samsung1111

In den USA ging der Patentstreit zwischen Apple und Samsung* in die nächste Runde. Im neusten Urteil geht der Punkt mal wieder an Apple und Samsung* muss dem kalifornischen Unternehmen zusätzliche 290 Millionen US-Dollar zahlen.

Im letzten Jahr hat das Verfahren den Höhepunkt gehabt. Samsung* wurde zu einer Zahlung von 1,049 Milliarden US-Dollar verdonnert. Der Betrag wurde auf Grund von Fehler in der Berechnung kurzerhand von Richterin Lucy Koh auf 600 Millionen US-Dollar gesenkt. Apple war mit diesem Schritt natürlich nicht zufrieden und hat das Ganze noch einmal angefochten. Und gewonnen.

Samsung wollte maximal 52 Millionen US-Dollar zusätzlich zu den 600 Millionen US-Dollar zahlen. Apple hat dagegen einen Betrag von 380 Millionen US-Dollar angestrebt. Das Urteil beläuft sich auf 290 Millionen US-Dollar, so dass das südkoreanische Unternehmen knapp 900 Millionen US-Dollar an Apple zahlen muss. Samsung wird sich aber mit Sicherheit gegen das Urteil wehren und eine Berufung einlegen. Der Kindergarten ist also noch nicht vorbei.

Im Nachhinein haben sich übrigens beide Unternehmen zu Wort gemeldet:

Apple: „For Apple, this case has always been about more than patents and money,“ „It has been about innovation and the hard work that goes into inventing products that people love. While it’s impossible to put a price tag on those values, we are grateful to the jury for showing Samsung that copying has a cost.“

 

Samsung: “We are disappointed by today’s decision, which is based in large part on a patent that the U.S. Patent and Trademark Office has recently deemed invalid. While we move forward with our post-trial motions and appeals, we will continue to innovate with groundbreaking technologies and great products that are loved by our many customers all around the world.”

 



Wichtig: Hilfe zu inhaltlichen Themen kann am einfachsten in unserem Hilfe-Bereich bekommen werden. Dort kann man schnell und einfach bei Problemen und Schwierigkeiten nachfragen und entweder die Redaktion oder auch fachkundige Nutzer beantworten die Frage. Dazu können dann auch andere Nutzer mit dem gleichen Problem die Lösung dazu lesen und müssen nicht mehr selbst eine Frage stellen.