Qualcomm kauft 2400 Palm-, iPAQ- und Bitfone Patente von Hewlett-Packard


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Hewlett Packard verkaufte bereits letztes Jahr die meisten seiner webOS Patente an LG, aber sie hatten immer noch eine Menge an Patenten, die sich weiter in ihrem Besitz befanden. Qualcomm bestätigte offiziell, dass sie sich glücklich schätzen, dass sich eine größere Menge an Patenten sich nun in ihrem Besitz befinden.

Darunter befinden sich Palm-, iPAQ- und Bitfone Patente. Wir reden hier nicht nur von ein paar Patenten, sondern gleich von einer großen Anzahl. Insgesamt wechselten 1400 US-Patente und 1000 Patente für das Ausland von HP zu Qualcomm.

Qualcomm ist ein Chip-Unternehmen und kein Hersteller von Handheld-Geräten wie Smartphone* und Tablet. Man darf daher gespannt sein, was der Unternehmen mit den Patenten in Zukunft anstellen wird. Ist dies möglicherweise eine Absicherung gegen künftige Rechtsstreitigkeiten? Oder will Qualcomm mit den Patenten einen Mehrwert für zukünftige Lizenznehmer bieten?

In der Pressemitteilung wird nicht erwähnt, ob HP eine Lizenz für diese Patente behalten wird. HP ist im Consumer-Hardware-Geschäft seit dem Tod von Palm komplett verblasst und hat seit dem in diesem Bereich nichts mehr auf die Beine gestellt. Es scheint aber, dass das Unternehmen weiterhin beabsichtigt Smartphones für bestimmte Märkte zu bauen. Das Unternehmen gab kürzlich die HP Slate6 und Slate7 VoiceTabs für Indien bekannt. Sagte CEO Meg Whitman doch vor gut 16 Monaten noch, das Smartphones immer noch ein wichtiges Geschäft für das Unternehmen sein wird.

Qualcomm und Hewlett Packard haben über die Höhe des Kaufpreises Stillschweigen beschlossen. Es dürfte sich für beide Seiten gleichermaßen gelohnt haben.



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