Samsung Magazine UX: Google gegen Customization


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Bei den neuen Serien Galaxy TabPRO und Galaxy NotePRO hat Samsung* auf das sogenannte Magazine UX gesetzt, ein User Interface, das die Samsung*-Tablets in puncto Android*-Oberfläche deutlich anders aussehen lässt als das originale Android*. Im Gegensatz zum TouchWiz-UI, das Samsung* bei den Smartphones* zum Einsatz bringt, beinhaltet das Magazine UX eine deutliche Abgrenzung zum Android* OS und einen verstärkten Fokus auf Samsung-eigene Apps.

Google verhandelt Deal mit Samsung

Sehr zum Missfallen von Google, das im Rahmen der CES 2014 mit Samsung verhandelt haben soll, dass Samsung in Zukunft auf das Magazine UX verzichtet und die Customization des Android OS auf ein geringeres Maß zurückfährt. Laut „Sammobile“ hat Samsung dem zugestimmt und wird aller Voraussicht nach das Magazine UX mittels Update reduzieren oder gar komplett entfernen.

Passend dazu haben Samsung und Google gerade erst einen neuen Deal in Bezug auf Patente abgeschlossen, der für die nächsten zehn Jahre gültig ist. Abgesehen von einem Entfernen des Magazine UX hat Samsung auch zugestimmt, in Zukunft wieder mehr auf Google-Dienste wie den Google Play Store oder Google Music zu setzen.

Muss Google sich vor Samsung fürchten?

Dass Google diesen Deal mit Samsung angestrebt hat, ist durchaus verständlich, immerhin ist Samsung als Weltmarktführer im mobilen Segment ein sehr wichtiger Partner, der mit zu vielen Anpassungen die Kunden von Android hin zur Samsung-Oberfläche lotsen könnte. Für Google würde sich dann eine Abhängigkeit von Samsung ergeben, was für das US-Unternehmen keinesfalls wünschenswert ist.



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