Flappy Bird: Aus, Schluss und vorbei! Entwickler nimmt Spiel aus dem Store


FlappyBird
Dong Nguyen aus Vietnam ist das gelungen, von dem viele träumen. Mit einer einfachen Spiel Idee und Umsetzung in kurzer Zeit zum erfolgreichsten Spiel zu werden und ganz nebenbei noch ein Haufen Kohle damit zu verdienen. Die Rede ist von Flappy Bird.

Bei Flappy Bird geht es darum, einen Vogel mittels Fingertippen durch unterschiedlich hohe Hindernisse zu bewegen und sicher ans Ziel zu bringen. Das ist nicht immer ganz einfach und manch einer scheiterte schon kläglich daran. Das „Schlimme“ dabei, das Spiel hat Suchtpotential hoch 10.

Die Grafik ist nicht beeindruckend, sondern eher in 8Bit-Optik gehalten. Gerade das ist aber das faszinierende dabei. Man soll sich schliesslich auf das Spiel und auf die Herausforderungen konzentrieren. Ausserdem bekommt das ganze einen Touch von Retro und das fasziniert die meisten daran.

Das Spiel hat sich in kurzer Zeit zu einem wahren Kassenschlager entwickelt. Nicht das es was kosten würde, denn Flappy Bird gibt es im Google Play Store und Apple Store kostenlos zum Download. Auch gibt es keinen AppIn-Kauf-Möglichkeit. Das Spiel finanziert sich nur durch Werbung und das sehr erfolgreich. Laut eigenen Aussagen des Spiele Entwickler Dong Nguyen, kamen so ca. 50000 US-Dollar zusammen, jeden Tag! In kurzer Zeit vom Tellerwäscher zu Millionär, könnte man meinen.

Nun scheint Dong Nguyen einen Schlussstrich machen zu wollen und hat angekündigt, das Spiel innerhalb der nächsten Stunden aus dem Google Play Store und Apple Store zu entfernen. Es dürften sich viele wundern, warum! Schliesslich ist das Flappy Bird zu einem wahren „Goldesel“ geworden. Gründe wurden bisher keine bekannt. Über Twitter äußerte Dong Nguyen sich lediglich folgermaßen zu dem Thema:

„Es tut mir leid Flappy Bird-Nutzer, in 22 Stunden werde ich „Flappy Bird“ runternehmen. Ich kann es nicht mehr ertragen.“

„Es ist kein Rechtsproblem. Ich kann es einfach nicht mehr behalten. Ich werde es auch nicht verkaufen, also bitte nicht fragen. Und ich werde weiterhin Spiele machen.“

Es könnte ein genialer Schachzug sein, wenn man sich das Thema mal weiter ausmalt. Aber es könnte auch ganz andere Gründe haben. Unter anderem die vielen persönlichen Anfeindungen, die bei den „Erfahrungsberichten“ der Spieler zu lesen sind. Gerade von solchen, die immer wieder an den hochgesteckten „Hürden“ im Spiel scheitern.



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