Unboxing: LG G Flex – ganz schön krumm das Ding!


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Bei der Erforschung und Entwicklung von flexiblen Materialien liefern sich die beiden koreanischen Unternehmen Samsung* und LG Electronics ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Kurz nachdem Samsung* das Galaxy Round präsentierte, legte LG Electronics mit dem G Flex nach. Der Unterschied beider Geräte liegt nicht nur in der Krümmung, sondern auch in der Verfügbarkeit. 

Während das Galaxy Round nur in Südkorea vertrieben wird, kann das LG G Flex ab Anfang Februar in Deutschland erworben werden. Augenblicklich wird das Phablet exklusiv über Vodafone* vertrieben und kann nur in seltenen Fällen über Onlineshops (siehe Amazon-Link) bezogen werden.

Wir haben nun diese eigenwillige, recht exklusive Phablet in unseren Händen und wollen es euch vor dem bevorstehenden Test kurz vorstellen. Das LG G Flex kommt in einem leicht gebogenen Karton und zeigt bereits beim Auspacken was Sache ist, Im Innern der Kartonage verbergen sich die üblichen Dinge: Modulares Netzteil, Kurzanleitung und Kopfhörer. Während die beiden erstgenannten Dinge nicht so prickelnd sind, sind die QuadBeat 2 In-Ear Stecker recht gut. Flachbandkabl, abgekröpfte Ohrstecker und Lautstärkekontrolle am Kabel. Schaut nicht nur gut aus, sondern punktet vor allem im Alltag.

Bei den rein technischen Daten ist das LG G Flex ganz weit vorne, in den meisten Bereichen zumindest. So weiß die gesamte Hardware, ausgenommen das Display*, zu überzeugen. Der Screen besitzt auf einer Diagonalen von 6-Zoll lediglich eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln und ist damit in der heutigen Zeit etwas unterperformant.

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Wie gesagt, der Rest der Technik ist wirklich fein. Doch das wirklich einzigartige ist das in der Horizontalen gebogene Gehäuse. Es ist nicht nur so, dass LG das Gehäuse gekrümmt hat, auch der im Innern befindliche Akku und das Kunststoff-OLED-Display* sind gekrümmt worden. Damit ist das G Flex das erste Gerät, welches mit einer solchen Technik ausgestattet ist.

Durch einfaches Herunterdrücken des Gehäuses lässt sich das G Flex „begradigen„, anschließend kehrt es wieder in den Ursprungszustand zurück. Doch ein wirklich tolles, für mich sogar das wesentlich bessere Feature, ist die „selbstheilende“ Rückseite des G Flex.

Die Rückseite des Gerätes ist mit einer Dickbeschichtung versehen, die kleine Kratzer innerhalb weniger Sekunden ausbügelt und so vergessen macht. So verschwinden selbst Schrammen von Schlüsseln binnen weniger Sekunden. Tiefliegende Kratzer brauchen etwas länger Zeit bzw. verschwinden nicht komplett.

Auf den ersten Blick sieht das LG G Flex gut aus, wirkt wertig und groß. Ja, es ist mit seinen 6-Zoll verdammt groß neben dem das Samsung* Galaxy Note 3 wie ein Zwerg aussieht.

Bevor wir mit unserem Test online gehen, würden wir gerne wissen was ihr sehen möchtet? Habt ihr Fragen, Anregungen oder wollt Vergleiche sehen? 

lg g flex (4)

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Ausstattung LG G Flex

  • Android* 4.2.2 Jelly Bean
  • 6-Zoll Curved POLED
  • Auflösung: 1280 x 720 Pixel
  • Snapdragon 800 Quad-Core mit 2.26GHz
  • 2GB RAM
  • 32GB interner Speicher (nicht erweiterbar)
  • 13MP Hauptkamera mit UHD-Videofunktion | 2.1MP Frontkamera
  • UMTS, HSPA+ und LTE
  • Bluetooth 4.0 | microUSB
  • Akkukapazität: 3500mAh
  • Gewicht: 177 Gramm
  • Abmessungen: 60,5 x 81,6 x 8,7 mm

 



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