Testbericht: Samsung Galaxy TabPro 12.2

Einführung

Samsung* hat bei der Consumer Electronics Show das Jahr 2014 mit einem großen Paukenschlag eröffnet und vier neue Tablets präsentiert. Neben dem Galaxy NotePro 12.2 wurden auch drei Tablets der TabPro-Serie vorgestellt. In diesem Testbericht stellen wir euch das größte Tablet dieses Lineups vor, das Galaxy TabPro 12.2.

Wie an der Bezeichnung erkannt werden kann besitzt das Tablet eine Displaydiagonale von 12.2-Zoll und ist dementsprechend eines der größten Tablet im Markt. Neben dem Tablet werfen wir aber auch einen Blick auf das Book Cover für NotePro/TabPro. Dabei handelt es sich um eine original Samsung*-Schutzhülle, die nicht nur das Tablet schützt, sondern auch als Ständer genutzt werden kann.

An dieser Stelle danken wir notebooksbilliger.de für das Testgerät!

Lieferumfang

  • Samsung* Galaxy TabPro 12.2
  • Bedienungsanleitung
  • modulares Netzteil (230V)
  • microUSB 3.0 Datenkabel

Technische Daten

  • Display* 12.2 Zoll TFT LCD-Display* mit WQXGA Auflösung
  • Auflösung 2560 x 1600 Pixel
  • Prozessor Samsung Exynos 5420 Octa-Core (4x 1.9GHz + 4x 1.3GHz)
  • Grafikprozessor ARM Mali-T628
  • Arbeitsspeicher 3 Gigabyte
  • SIM-Typ optional mit microSIM
  • Verbindungen 802.11ac/n/g/b/a  | Wifi-Direct | Bluetooth 4.0 | GPS | GLONASS
  • Kommunikation optional als LTE-Version verfügbar
  • Speicherplatz 32GB interner Speicher, plus Erweiterung via microSD (64GB)
  • Kameras 8MP Hauptkamera | 2MP-Frontkamera
  • Sensoren Annäherungssensor, Umgebungslichtsensor | Gyroskop
  • Akku 9500mAh
  • Betriebssystem Android* OS 4.4 mit TouchWiz UI und Magazine UX
  • Abmessungen 295.6 x 204 x 7.95 Millimeter
  • Gewicht 732 Gramm
  • Preis 666 Euro bei notebooksbilliger.de

Design, Verarbeitung und Ausstattung

Das Samsung Galaxy TabPro 12.2 wurde im Januar 2014 vorgestellt und wird sowohl in einer WLAN, als auch als in einer WLAN und LTE Version durch Samsung vertrieben. Das koreanische Unternehmen peilt mit der Galaxy Tab Pro Serie den Highend-Bereich an was sich nicht nur bei den Hardwarekomponenten, sondern auch im Preis bemerkbar macht. Wir haben hier das 32GB Modell mit WLAN-Modul vor uns liegen, das momentan für rund 660 Euro angeboten wird. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei stolzen 699 Euro. Bereits hier wird klar, das Galaxy TabPro 12.2 ist eindeutig an den ambitionierten Tabletnutzer gerichtet.

Neben dieser 32GB Variante wird es noch eine 64GB Version geben, die momentan in Deutschland nicht erhältlich ist. Bei den Farben kann der Kunde zwischen Schwarz oder Weiß wählen. Technisch sind diese natürlich auf einer Ebene, preislich liegt die schwarze Variante bei 590 Euro und ist damit um einiges günstiger.

[bq_left]Teures Tablet ohne Zubehör…[/bq_left]

Beim Lieferumfang herrscht Hausmannskost und so findet man neben einem modularen Netzteil nur noch ein paar Dokumentationen und Garantieerklärungen. Auf die Zugabe eines Kopfhörers wird verzichtet. Das Datenkabel hingegen macht einen sehr guten Eindruck, da das Kabel an sich sehr dick und mit 100 – 110cm auch extrem lang ist .

Galaxy-TabPro-12.2-collage

Bei einem Blick auf die Rückseite fällt sofort die Ähnlichkeit zum Galaxy Note 3 auf, denn auch hier finden wir eine Ledertextur (aus Polycarbonat gefertigt) und Nähte, die sich rund um das Tablet ziehen. Anfangs gewöhnungsbedürftig, gefällt mir diese Optik und Haptik immer besser. Es sieht nicht nur wesentlich edler aus als die Glossy-Oberflächen beim Galaxy S3/S4, sondern bietet auch einen guten Grip.

Allerdings lässt die Verwindungssteife zu wünschen übrig was sich in einem leichten Knirschen bemerkbar macht, sobald das Tablet entgegengesetzt verdreht wird. Aber auch beim leichten Anheben des Gerätes ist ein leichtes Knistern zu hören. Der Rand des Tablets wurde mit einer Chromoptik überzogen und ist – wie 90% des Tablets – aus Kunststoff gefertigt. Die Bedienknöpfe besitzen gute Druckpunkte und die Lautsprecher sowie Anschlüsse wurden gut eingefasst.

Apropos Anschlüsse: auf der rechten Gehäuseseite finden wir den microSD-Slot, den microUSB 3.0 Anschluss und einen der Stereolautsprecher. Der zweite Lautsprecher befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite neben dem Audioanschluss. Die Lautsprecher haben für mich eine perfekte Positionierung, da sie beim Handling nie durch die Hände verdeckt werden. Die Höhen kommen sehr gut rüber, basslastig sind sie jedoch nicht wirklich. Bei der Lautstärke gibt´s nichts zu meckern, absolut top.

Unterhalb des Displays finden wir drei Buttons. Mittig ist der Homebutton platziert, auf der rechten Seite der Zurück-Button und auf der linken Seite der Multitasking-Button. Letzter ist erst in den neuen Generationen der Samsung-Geräte verbaut, da zuvor auf einen Menü-Button gesetzt wurde. Über diesen Button kann nun noch schneller auf geöffnete Anwendungen zugegriffen werden.

[bq_right]Samsung Galaxy TabPro 12.2 Test (4)[/bq_right]

Auf der Unterseite finden wir nichts, auf der Kopfseite hingegen den Powerbutton, die Lautstärkewippe und einen Infrarot-Sensor zum Steuern von TV-Gerät und Settop-Box. Mit einer Dicke von 8mm liegt das TabPro 12.2 in einem guten-sehr guten Bereich, das Gewicht von 732 Gramm geht jedoch schon nach Minuten der Benutzung in die Arme. Für lange Gaming-Sessions ohne Ablagemöglichkeit ist das TabPro 12.2 also nicht geeignet.

Beim Prozessor geht Samsung einen zweigleisigen Weg. Während das WLAN-Modell von einem hauseigenen Exynos 5420 Octa-Core angetrieben wird, ist die LTE-Variante mit einem Snapdragon 800 SoC bestückt.

Unser Octa-Core besteht aber nicht aus „reinen“ 8 Kernen, sondern besitzt 2x vier Kerne. Vier Kerne basieren dabei auf Cortex A15-Architektur und takten mit 1.9GHz, die restlichen basieren auf Cortex A7 und takten mit jeweils 1.3GHz. Der SoC (System-on-a-Chip) basiert auf ARMs big.LITTLE-Technologie. Der Chipsatz kann dynamisch zwischen den Prozessoren wechseln und verwendet je nach Bedürfnissen den jeweiligen CPU. Wenn das System viel Rechenleistung benötigt, wird auf den Cortex A15-Quad-Core-Prozessor zurückgegriffen und bei geringeren Aufgaben kommen die vier Kerne des A7-Quad-Core zum Einsatz. In Verbindung mit 3GB Arbeitsspeicher stehen dem Tablet ausreichend Ressourcen zu Verfügung, zur Performance und Spieletauglichkeit gehe ich nachher noch detaillierter ein.

An Kommunikationsmöglichkeiten sind Bluetooth 4.0, ein Infrarot Sender, WLAN in den Protokollen a/b/g/n/ac und Wifi Direct vorhanden. Es gibt aber auch eine LTE-Variante, die Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 150Mbit/s. verarbeiten kann.

Samsung Galaxy TabPro 12.2 Test (9)

Display

Eines der Highlights ist mit Sicherheit das 12.2 Zoll große TFT-LCD -Display*, das mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln punkten kann. Die Pixeldichte beträgt dabei 247 Pixel pro Zoll was für diese Größe einen sehr guten Wert darstellt. Vor allem Helligkeit, Blickwinkel und Farben sind sehr gut. So ist das Display zwar spiegelnd, aufgrund der guten Helligkeit fällt dies aber weiter kaum auf. Auch bei extremen Blickwinkel bleiben die Farben stabil und Inhalte lassen sich noch gut vom Display ablesen bzw erkennen. Einzig bei direkter Sonneneinstrahlung wird es schwer Inhalte noch gut ablesen zu können.

Galaxy TabPro 12.2 Display (1)
Galaxy TabPro 12.2 Display (2)

Wer mit der automatischen Farbregulierung nicht überein kommt, kann unter den Einstellungen im Bereich der Anzeige den Bildschirmmodus ändern. Dort könnt ihr zwischen drei verschiedenen Farbtemperaturen wählen: dynamisch, Video oder Standard. Eingaben mit den Fingern werden direkt umgesetzt und bieten keinen Grund zur Beanstandung.

Kamera

Galaxy TabPro 12.2 Kamera (1)
Galaxy TabPro 12.2 Kamera (2)

Auf der Rückseite des TabPro 12.2 spendiert Samsung dem Tablet eine 8MP-Kamera mit LED-Blitz. Die maximale Auflösung ist jedoch nur im 4:3 Format möglich, im 16:9 Format können nur Bilder mit 6MP geknipst werden. Wie auch bei den Highend-Modellen aus der Note- und Galaxy S-Serie können verschieden Modi ausgewählt werden. Unter anderem stehen ein Best Face, HDR, Panorama oder Drama-Modus zur Verfügung. Einerseits können diese Modi über die Karussellansicht, auf der anderen Seite über eine Rasteransicht ausgewählt werden.

Die Qualität der Fotos geht in Ordnung und ist sogar für mehr als Schnappschüsse geeignet. Weiterhin können Fotos direkt aus der Kamera-Anwendung mit filtern versehen und im Anschluss über diverse Kanäle wie Facebook, Twitter oder auch GMail verbreitet werden.

Aufgrund der Größe des Tablets ist auch die Frontkamera zu beachten. Mit einer Auflösung von 2MP ist die Kamera absolut für Videokonferenzen oder Skype-Telefonie geeignet, vor allem wenn ein passendes Cover zum Aufstellen des Tablets vorhanden ist. Mit dem Book Cover vom Samsung hatten wir die Möglichkeit eine passende Schutzhülle zu testen. Unter anderem kann diese auch perfekt für Videokonferenzen genutzt werden.

Samsung Galaxy Tab Pro / Note Pro Book Cover

Testbilder & Testvideo Samsung Galaxy TabPro 12.2

Galaxy TabPro 12.2 Testbild (1)
Galaxy TabPro 12.2 Testbild (2)


Galaxy TabPro 12.2 Testbild (3)

Software & Akkulaufzeit

Von Beginn kommt Android* 4.4.2 KitKat zum Einsatz, die momentan aktuellste Android*-Firmware. Auch in diesem Fall wird durch Samsung die Oberfläche angepasst, in diesem Fall mit der TouchWiz UI und  Magazine UX. Neben den „normalen“ Homescreens sind linksseitig die Magazin-Bildschirme vorhanden. Optisch erinnern diese an das Nachrichten-Magazin Flipboard, wobei anzumerken ist, dass einige Widgets auf Flipboard basieren. Bis zu 6 Widgets können auf einem Magazin-Screen platziert werden, unter anderem lässt sich dabei das Layout, also die Anordnung der Fenster ändern.

Im Bereich der Magazin UX stehen drei Bereiche zur Verfügung, nämlich Anwendungen, Soziales und Nachrichten. Nun kann der User nach eigenem Ermessen die Widgets platzieren und so z.B. einen Screen mit Nachrichten oder einen für Social-Media einrichten. Manche dieser Widgets sind dabei interaktiv und lassen sich durchscrollen, so zum. Beispiel YouTube oder auch Twitter, über das Galerie Widget kann unter anderem die Kamera direkt gestartet werden. Die Bedienung und Performance der Magazin UX ist sehr gut und läuft flüssig von Statten.

[three]Magazine UX (1)[/three] [three_middle]Magazine UX[/three_middle] [three_last]Magazine UX (2)[/three_last]

Ansonsten ist die Oberfläche Android- bzw. Samsung-typisch bedienbar. Durch einen Wisch von oben nach unten öffnet sich die Benachrichtigungszentrale, die neben den eingehenden Nachrichten auch Schnellzugriff auf WLAN, GPS oder die Helligkeit bietet. Wird die Aktion mit zwei Fingern ausgeführt, werden alle Shortcuts sichtbar und können zudem bearbeitet werden.

Der Appdrawer, also eurer Bildschirm in dem alle Apps und Widgets gelistet sind, ist über jeden Homescreen über den Button in der rechten untere Ecke aufrufbar. Bei der Durchsicht der Anwendungen wird ersichtlich, dass Samsung mit der Galaxy TabPro Serie auch den Business-User ansprechen möchte. Unter anderem wurde die NYT- und Businessweek App installiert, die nach einer kurzen Anmeldung nutzbar sind. Weiterhin steht mit WebEx von Cisco Systems Profi-Losung für Konferenzen zur Verfügung, die es unter anderem erlaubt Gespräche mitzuschneiden. Nachteil: Der Service kostet eine monatliche Gebühr.

Mit Remote-PC könnt ihr von eurem Tablet auf den heimischen PC zugreifen. Voraussetzung dafür ist ein permanenter Internetzugriff und die Installation der Remote-Software auf eurem PC. Nun können nicht nur Dateien eingesehen, sondern auch über die entsprechenden Programme geöffnet und bearbeitet werden. Da das Ganze über die mobile Datenverbindung funktioniert gibt es natürlich Verzögerungen bei den Eingaben, im Grunde funktioniert es aber ganz gut.

Sehr nützlich sind die Hancom Office Anwendungen, die zu Beginn nur als Betrachtungsprogramme nutzbar sind. Nach einem Update über den Samsung App Store können aber auch vollwertige Versionen für Word, Excel oder Powerpoint Dokumente heruntergeladen werden. Das Ganze nennt sich dann Hancom Word, Hancom Excel etc.pp. Darüber lassen sich dann alle rudimentären Funktionen der bekannten Programme ausführen.

Galaxy-TabPro-12.2-Apps

Eine Besonderheit im Bereich der Software stellt Multi Window dar. Während man bei den bisherigen Geräten nur mit maximal zwei Fenstern gleichzeitg arbeiten konnte, ist es jetzt möglich parallel vier Fenster zu betreiben und diese frei in der Größe zu positionieren. Dafür zieht ihr den Punkt zwischen den Trennlinien auf die Stelle, die eure Fenster trennen soll.

So könnt ihr nicht nur in der Galerie und auf Webseiten surfen, sondern auch gleichzeitig Video schauen.  Das jeweils aktive Fenster wird dabei mit einem blauen Rahmen umrandet. Der Wechsel zwischen den Fenstern und das anschließend Arbeiten verläuft dabei verzögerungsfrei.

Da das Galaxy TabPro 12.2 deutlich höher als FullHD auflöst, stellt sich natürlich die Frage wie das Tablet mit Videos in 4k umgehen kann. Der normale Videoplayer konnte ein 4k-Video  nicht abspielen, mit dem VLC-Player war es hingegen möglich. Allerdings brachen wir die Wiedergabe nach 30 Sekunden ab, da es derart ruckelte, dass es kein Vergnügen machte.

[bq_right]Video sin 4k abspielen? Eher nicht![/bq_right]

Hinsichtlich der Spieleigenschaften gab es Licht- und Schattenseiten. In einem Gaming-Check spielten wir Temple Run, Simpsons Springfield, Real Racing 3 & Dead Trigger 2. Bis auf Simpsons Springfield liefen alle Spiele ohne Probleme. Bei den Simpsons ruckelte das Spiel und Aktionen wurden zeitverzögert. Da alle weiteren Spiele ohne Probleme spielbar waren, gehen wir jedoch von einem Problem auf Softwareseite aus.

Allerdings sollte angemerkt werden, dass das Gewicht von rund 740 Gramm bereits nach einigen Minuten in die Arme geht und das Tablet mit 12.2-Zoll etwas weiter vom Körper weg gehalten werden sollte. Ansonsten fühlt man sich wie ein „Kino-Zuschauer“ in der ersten Reihe.

Absolut positiv ist die Tastatur zu erwähnen, die auf 12.2 Zoll nicht nur extrem groß ist, sondern auch superleicht zu bedienen ist und Anschläge sofort erfasst.

Mediengalerie Software

Samsung Galaxy TabPro 12.2 Gaming & Spiele

Performance

Mit der Performance können wir im Groben & Ganzen zufrieden sein. Während bei erstmaliger Verwendung noch Mikroruckler zu verzeichnen sind, wurde sie zusehends besser. Wer auf Benchmarks steht, hier einige Zahlen. Im Quadrant konnten wir 17598 Punkte, im Antutu-Benchmark 33287 im Sunspider-Webbenchmark 535ms und im Vellamo 1790 (HTML5) und 1205 (Metal) erreichen. Besonders der Wert im Sunspider-Benchmark ist beeindruckend und spiegelt das Potential beim Surfen auf Webseiten wieder.

Mit diesen Werten liegt das Galaxy Tab Pro 12.2 in einem sehr guten Bereich und dürfte nur noch durch das Schwestermodell mit LTE und Snapdragon 800 übertrumpft werden.

Die Akkulaufzeit ist bei vielen Kunden der ausschlaggebende Kauf- oder Nichtkaufgrund. Mit dem Galaxy Tab Pro 12.2 konnten wir folgende Werte realisieren (Displayhelligkeit auf AUTO)

  • Spielen: 5.5 Std
  • Surfen: 9 Stunden
  • Video (FullHD): 8.3 Stunden

Insgesamt liegt die Laufzeit in einem befriedigenden – guten Bereich, da man sich vor Augen halten sollte, dass die Batterie wirklich riesig ist und andere Tablets bei Weitem übertrumpft. Wie andere Seiten jedoch angeben ist der Standby mit 1.2Watt eindeutig zu hoch. Das iPad kommt hier auf 0.2 Watt.

Wer das Tablet regelmäßig nutzt, wird dennoch Laufzeiten zwischen 2.5 bis 3 Tagen realisieren können.

Fazit

Das Galaxy Tab Pro 12.2 ist ein rundum gelungenes Tablet, das aufgrund der Größe schon eher als Desktop Ersatz gedacht sein könnte. Mit einer entsprechende Tastatur und Office-Anwendungen dürfte es sich hervorragend auf dem Tablet arbeiten lassen. Das Design ist unspektakulär und orientiert sich am restlichen Samsung Lineup, wirkt nicht aufdringlich und dürfte den meisten Nutzern gefallen. Etwas negativ fiel uns hingegen die fehlende Verwindungssteife auf. Nimmt man das Tablet mit einer Hand auf, so knirscht es hier und da etwas.

Das Display besitzt eine ausreichende Helligkeit, eine gute Farbwiedergabe und sehr gute Blickwinkel. Einzig bei direktem Licht werden aufgrund der Spiegelungen die Schattenseiten sichtbar

Die Kamera liefert ordentliche Bilder, die auf jeden Fall zum Teilen in den sozialen Netzwerken geeignet sind. Vor allem im Bereich der Performance gibt es nicht zu meckern. Der 9500mAh große Akku hält das Tablet bis zu drei Tage am Leben, doch hier sollte angemerkt werden, dass die Apple Tablets immer noch das Nonplusultra sind.

Hinsichtlich des Softwarepaketes liefert Samsung ordentliche und nützliche Anwendungen mit. Hier ist inbesondere die Hancom Office Lösung zu nennen, die kostenlos alle möglichen Office-Programme mitliefert.

Mediengalerie

Vielen Dank für die Teststellung an

nbb_400x65



  1. dieter ferdinand

    hallo,
    ich habe mir im juni 2015 ein sm-t900 tablet im mediamarkt gekauft und war auch sehr zufrieden, bis ich den von samsung angebotenen update auf android 5.xx lollipop eingespielt habe.
    danach ging garnichts mehr und meine garantie war auch futsch. samsung verweigert mit dem hinweis, daß das gerät manipuliert wurde jegliche garantieleistung und bietet nur den ausstausch des boards für über 280 euro an. aufgrund der aussage von samsung verweigert mir auch mein händler die gewährleistung.

    leider zeigt mein tablet auch bei status custom an, ob das von anfang an der fall war oder erste durch den update weiß ich nicht.

    meinem kompletten erfahrungsbericht kann jeder hier nachlesen:
    http://www.dieter-ferdinand.de/samsung/sm-t900.html

    tschuess

      • dieter ferdinand

        hallo,
        ist leider nicht möglich, da ja nur noch der odin-mode gestartet werden kann und von da aus kein werksreset möglich ist.

        es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als das teil mit odin neu zu flashen oder vor gericht zu ziehen. leider läßt sich im nachhinein nicht mehr feststellen, warum das teil auf custom steht oder ausgefallen ist und samsung läßt mich deshalb einfach hängen.

        das mindeste, was sie wohl hätten tun müssen, wäre festzustellen, warum der status auf custom steht. aber das ist denen egal. sobald das passiert kommt nur noch ein board-tausch in frage, auch wenn knox auf 0 steht.

        ich versuche immer noch herrauszufinden, ob eventuell eine der apps, die ich ausprobiert habe daran schuld sein könnte, aber auf der anderen seite ohne root-rechte sollte das eigentlich unmöglich sein.

        tschuess


Wichtig: Hilfe zu inhaltlichen Themen kann am einfachsten in unserem Hilfe-Bereich bekommen werden. Dort kann man schnell und einfach bei Problemen und Schwierigkeiten nachfragen und entweder die Redaktion oder auch fachkundige Nutzer beantworten die Frage. Dazu können dann auch andere Nutzer mit dem gleichen Problem die Lösung dazu lesen und müssen nicht mehr selbst eine Frage stellen.

Schreibe einen neuen Kommentar