Apple-Zulieferer GT Advanced meldet Insolvenz an


Im Vorfeld der offiziellen Präsentation von iPhone 6 und iPhone 6 Plus wurde viel darüber spekuliert, ob Apple ein Saphirglas-Display* bei einem oder gar beiden neuen iPhone-Modellen zum Einsatz bringen könnte. Letzten Endes wurde nichts daraus, lediglich Touch ID und die Kameralinse auf der Rückseite von iPhone 6 und iPhone 6 Plus werden geschützt, beim eigentlichen Display* ist das Saphirglas nicht vorzufinden.

GT Advanced: Insolvenzantrag schon gestellt

Angeblich hat der Apple-Zulieferer GT Advanced nicht genügend Exemplare für die Saphirglas-Displays der neuen iPhones liefern können, sodass Apple die neue Technologie hat verwenden können. Nun ist bekannt geworden, dass GT Advanced einen Antrag auf Insolvenz gestellt hat, was in einer Pleite des Unternehmens münden könnte.

Bislang gibt man sich bei GT Advanced aber relativ entspannt, laut eines Sprechers sei die Insolvenz notwendig, um die Finanzen neu ordnen zu können, danach wäre ein Neuangriff möglich. Bis zur Insolvenzverhandlung wird GT Advanced wie gehabt produzieren, also auch für Apple, das die Saphirglas-Displays ab 2015 in der Apple Watch verbauen möchte.

Auswirkungen auf Apple noch nicht bekannt

Apple hatte erst im November 2013 einen Deal mit GT Advanced abgeschlossen, der eine Zahlung von 578 Millionen US-Dollar von Apple an den Zulieferer beinhaltet hat. Was aus dieser Zahlung geworden ist und ob Apple in Zukunft Konsequenzen bei der Produktion fürchten muss, lässt sich im Moment noch nicht sagen.



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  1. Tim R.

    Wow, Apple ist in die Zukunft gereist und hat dort einen Deal mit GT Advanced abgeschlossen? Krass! 😀
    (Kleiner Spaß, aber ich glaube nicht, das der Deal im November 2014 (in einem Monat) abgeschlossen worden ist) ^^


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