GT Advanced: Klage gegen Apple wäre erfolgreich

Das Insolvenzverfahren von GT Advanced bringt immer neue Details ans Tageslicht, nachdem man eigentlich hätte annehmen können, dass die Einigung zwischen Apple und GT Advanced ein Ende der Meldungen herbeiführen würde. Dies ist aber nicht der Fall, denn im Zuge des Insolvenzverfahrens hat der ehemalige Apple-Zulieferer verlauten lassen, eine Klage gegen Apple wäre möglich gewesen.

GT Advanced: Apple hat gegen Vertrag verstoßen

Und zwar nicht nur möglich, sondern aller Voraussicht nach auch erfolgreich, denn aus Sicht von GT Advanced hat es auf Seiten Apples Verstöße gegen den bestehenden Vertrag gegeben. Auch soll Apple sich unfaire Vorteile gegenüber des Vertragspartners gesichert haben, wenngleich auf diese nicht näher eingegangen wird.

Dass sich GT Advanced am Ende doch gegen eine Klage entschieden hat, wird mit dem Standing Apples sowie dem Aufwand eines Gerichtsprozesses erklärt. Apple habe einfach viel mehr Geld und Möglichkeiten, einen kostenintensiven Prozess bis zum Ende durchführen zu können, was bei GT Advanced aufgrund der Pleite eben nicht der Fall ist.

Klage gegen Apple zu kostspielig und lang

Aus diesem Grund musste der Saphirglas-Zulieferer schlussendlich zähneknirschend einem Vergleich mit Apple zustimmen, durch den der kalifornische Global Player rund 439 Millionen US-Dollar von GT Advanced erhalten wird, und das über den Zeitraum der kommenden vier Jahre verteilt.



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