GT Advanced pleite: Fehlende Apple-Zahlung als Grund?

Dass der Apple-Zulieferer GT Advanced Insolvenz angemeldet hat, haben wir bereits vor zwei Tagen berichtet, nun sind neue Hintergründe öffentlich geworden. Kurz nach der Bekanntgabe des Insolvenzverfahrens ist nämlich Apple ins Spiel gebracht worden – angeblich hat Apple eine Zahlung an GT Advanced eingehalten, sodass der Zulieferer wegen der fehlenden Summe nicht mehr in der Lage gewesen ist, aktuelle Rechnungen zu bedienen.

GT Advanced: Apple hält 139 Mio. USD zurück

So soll Apples letzte Zahlung in Höhe von 139 Millionen US-Dollar ausgeblieben sein, sodass GT Advanced nichts anderes übrig blieb, als Insolvenz anzumelden. Warum genau Apple die Zahlung einbehalten hat, ist bisher nicht bekannt, ohne triftige Gründe hat Apple wohl nicht gehandelt, immerhin würde dies im Zuge des Insolvenzverfahrens thematisiert werden.

Generell dürfte erst das Insolvenzverfahren Aufschluss darüber geben, wie es zur Pleite von GT Advanced kam und wie es in Zukunft mit dem Unternehmen weitergehen wird. Der Saphirglas-Hersteller selbst glaubt jedenfalls, dass eine weitere Produktion wahrscheinlich ist.

Bekommt Apple Geld von GT Advanced?

Eine weitere Frage zur Pleite ist, ob Apple Geld von GT Advanced zurück bekommt – zum Stichtag am 29. September lag das Kapital des Zulieferers bei 85 Millionen US-Dollar, also deutlich unterhalb einer vertraglich vereinbarten Grenze von 125 Millionen US-Dollar. Nun wird spekuliert, ob dies ein Grund für Apple ist, bereits geleistete Zahlungen in Höhe von 440 Millionen US-Dollar zurückzufordern.



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