GT Advanced: Vertragsbedingungen mit Apple aufgetaucht


Normalerweise hat es den Anschein, als würden sich Unternehmen darum reißen, eine Kooperation mit Apple* einzugehen, besonders kleinere Firmen dürften hiervon betroffen sein. Auch bei GT Advanced erweckte es lange Zeit den Eindruck, als dass das Unternehmen mit seiner Apple*-Partnerschaft zufrieden wäre – neue Details aus dem Insolvenzverfahren von GT Advanced lassen aber nun Gegenteiliges vermuten.

GT Advanced: Apple mit vielen Bedingungen

Und zwar geht aus den Dokumenten, die von GT Advanced vorgelegt wurden, hervor, dass Apple* schon bei Abschluss des Vertrages einige Klauseln integriert haben wollte, die auf Seiten des Saphirglas-Herstellers für Verwundern gesorgt haben. Zum Beispiel musste sich GT Advanced dazu verpflichten, für einen Leak eines Apple-Produktes 50 Millionen US-Dollar an das kalifornische Unternehmen zu überweisen.

Für jeden Leak wäre GT Advanced einzeln zur Kasse gebeten worden, allerdings scheint es nicht der Fall zu sein, dass der Zulieferer eine solche Strafe zahlen musste. Insgesamt soll sich GT Advanced durch die Klauseln und Bedingungen Apples eingeschränkt und gar belastend gefühlt haben.

Zukünftige Partnerschaft wohl beendet

Aufgrund dieser neuen Aspekte, die vom Apple-Zulieferer genannt worden sind, ist eine künftige Partnerschaft selbst bei Fortbestehen von GT Advanced eher unwahrscheinlich. Da das Unternehmen seine Fabriken in Arizona und Massachusetts aber ohnehin schließen möchte, dürfte sich die Frage nach einer weiteren Zusammenarbeit mit Apple ohnehin nicht stellen.



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