Sony Xperia Z3X mit QHD-Display und Snapdragon 810 im Benchmark gesichtet


Die Firmenpolitik mancher Hersteller muss man nicht immer verstehen. So releast Sony halbjährlich ein neues Flaggschiff-Smartphone*, was vor allem den Kunden bitter aufstößt. Jetzt, nachdem erst vor wenigen Wochen das Sony Xperia Z3 vorgestellt wurde, ist im Antutu-Benchmark ein neues Sony-Flaggschiff gesichtet worden. 

Das als Sony Xperia Z3X betitelte Gerät spielt dabei in der Phablet-Liga und soll mit einem riesigen 6.2-Zoll Display* ausgestattet und mit einer QHD-Auflösung versehen sein. QHD bedeutet in diesem Fall 2.560 x 1.600 Pixel. Das wesentlich interessantere ist jedoch die Wahl des Prozessors. Denn der soll aus dem Hause QUALCOMM stammen und kein geringerer sein als der QSD 810, ein Octa-Core der aus vier Cortex-A57 und vier Cortex-A53-Kernen besteht und nach dem big.LITLLE-Prinzip von ARM arbeitet. 

Weiterhin finden wir an dessen Seite eine Adreno 430 GPU und 4GB Arbeitsspeicher. Die Kamera sei mit einem 22 Megapixel-Sensor und einer f/1.2 Blende versehen. Sollte das Z3X wirklich mit einer solch großen Blende im Markt erscheinen, so dürfen wir tolle Fotos auch bei Dunkelheit erwarten. Der Kamera-Sensor sei zudem „curved“, was bedeutet, dass mehr Licht auf einer gleich großen Fläche einfangen wird (da nach Innen gewölbt). Vorteile hierbei ist eine höhere Lichtempfindlichkeit, geringere Vignettierung und deutlich weniger Rauschen.

Wann wir mit der Vorstellung dieses Gerätes rechnen dürfen, ist nicht ganz bekannt. Doch nach Angaben von QUALCOMM sollen die ersten Geräte mit QSD 810 Mitte 2015 ausgeliefert werden. Eine Vorstellung zum MWC 2015 wäre durchaus realistisch und würde in den Zyklus von Sony passen.
Xperia-Z3X-leaks



  1. Tim R.

    Da das Gerät aber laut Benchmark ein 6,2″ Display hat, bezweifel ich das es ein Nachfolger des Z3 sein wird, eher einer des Ultra.. und damit wäre auch irgendwie der letzte Satz mit dem Vorstelungszyklus hinfällig ^^

    Außerdem finde ich 4 GB RAM irgendwie.. schlechte Wahl.. Android ist Linux-basiert, heißt das es ständig versucht den RAM zu füllen, nicht wie Windows, das versucht den RAM leer zu halten..
    Und das heißt, das der Verbrauch nach oben geht, weil der RAM gefüllt werden muss, was nicht einfach ist..

      • Tim R.

        geringere Ladezeiten
        Linux (also Android) versucht die Ladezeiten so gering wie möglich zu halten bzw. Funktionen/Programme schnell ausführen zu können und dafür haut es so viel in den RAM wie nur geht, damit es nicht jedes mal die Daten vom normalen Speicher holen muss, was deutlich länger dauert, als sie aus dem RAM zu holen
        Ist evtl. jetzt nicht 100% korrekt beschrieben, aber das ist so ungefähr die Funktionsweise ^^


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