Twitter sammelt in Zukunft Daten über installierte Apps


Nicht zuletzt seit dem Auftauchen der NSA-Affäre spielt der Datenschutz eine große Rolle, weshalb es bereits den einen oder anderen Aufschrei gegeben hat, wenn ein Unternehmen zu viele Daten über seine Nutzer gesammelt hat oder das Sammeln der Daten in einer unfeinen Weise erfolgt ist. In Zukunft wird auch Twitter (noch mehr) Daten über seine Nutzer sammeln, und zwar Daten derjenigen, die die mobile Twitter-App in Verwendung haben.

Twitter trackt andere installierte Apps

Dementsprechend wird Twitter das jeweilige Device auf die installierten Apps scannen und diese an Twitter weiterreichen, und zwar zu Werbezwecken. Vor geraumer Zeit hat Twitter damit begonnen, in der eigenen App Werbung anzuzeigen, die bislang aber oftmals nicht ins Schwarze trifft und damit weder Werbepartnern noch Twitternutzern einen Nutzen bringt.

Mit Hilfe des neuen App-Trackings möchte Twitter dafür sorgen, dass sich die Werbeanzeigen deutlich besser personalisieren lassen, wovon nicht nur die Werbepartner profitieren sollen, sondern auch die Nutzer des sozialen Netzwerks, die interessante Seiten und Shops angezeigt bekommen.

Neue Funktion lässt sich deaktivieren

Wer seine installierten Apps nicht mit Twitter teilen möchte, kann die Funktion in den Einstellungen deaktivieren, zudem zeigt Twitter an, sobald die Funktion aktiv ist. Dementsprechend ist es erst einmal möglich, die offizielle Twitter-App vom Sammeln weiterer Daten abzuhalten.



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