Coolpad: China-Hersteller mit Malware in Smartphones


Dass der Datenschutz nicht bei allen Unternehmen an erster Stelle steht, hat sich bereits in der Vergangenheit an diversen Begebenheiten erkennen lassen. Eine ganz neue Dimension hat das Einsehen in persönliche Daten aber durch Coolpad, den drittgrößten Smartphone*-Hersteller in China, erhalten. Coolpad hat nämlich eine Sicherheitslücke in seine Smartphones integriert, um Nutzerdaten einsehen und Inhalte verändern zu können.

Coolpad: Die Liste der Möglichkeiten durch Malware

Die Malware von Coolpad hat in verschiedene Bereiche eingegriffen, zum Beispiel konnte der Hersteller Apps deinstallieren oder installieren, wenn ihm danach war. Sogar gefälschte Updates sollen genutzt worden sein, um den Kunden unliebsame Anwendungen aufzudrücken. Auch das Vorgaukeln erhaltener SMS- und MMS-Nachrichten soll zur Tagesordnung gehört haben.

Eine Stellungnahme des chinesischen Herstellers fehlt bisher komplett, allerdings ist ein solches Verhalten schon die Höhe. Die komplette Liste der Vergehen durch Coolpad liest sich wie folgt:

  • Download, install, or activate any Android* application without user consent or notification
  • Clear user data, uninstall existing applications, or disable system applications
  • Notify users of a fake over-the-air (OTA) update that doesn’t update the device, but installs unwanted applications
  • Send or insert arbitrary SMS or MMS messages into the phone.
  • Dial arbitrary phone numbers
  • Upload information about device, its location, application usage, calling and SMS history to a Coolpad server


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