google-car

Google testet die selbst fahrenden KfZ ab Sommer auf öffentlichen Straßen


Googles selbst fahrende Autos werden langsam erwachsen und dürfen ab Sommer die Teststrecke verlassen und auf die öffentlichen Straßen. Dabei sind vorerst nur Fahrten in Mountain View, Kalifornien geplant und es gibt einige Einschränkungen bei dem Test:

  • Sicherheits-Fahrer ist immer mit an Bord
  • zusätzliche Cockpit eingebaut um in Notfällen das Eingreifen zu ermöglichen
  • Höchstgeschwindigkeit maximal 25 Meilen pro Stunde

Normalerweise haben die Fahrzeuge gar kein eigenes Cockpit mehr über das der Fahrer eingreifen könnte, daher wurden für die Testfahrten extra zusätzliche Bedienelemente (Gas, Bremse, Lenkrad) eingebaut um dem Fahrer die Möglichkeit zu geben, in problematischen Situationen einzugreifen.

Ziel des Tests auf öffentlichen Straßen soll sein, die Software und die Sensoren zu prüfen und zu ermitteln, ob sie so arbeiten wie Google das geplant hat und ob das Fahrzeug in allen Situationen tatsächlich richtig reagiert. Nach eigenen Angaben haben die selbst fahrenden KfZ mittlerweile fast eine Millionen Meilen zurück gelegt. Das entspricht etwa 75 Jahren an Fahrerfahrung eines Durchschnitts-Amerikaners. Allerdings wurden die Meilen in erster Linie auf Testparcours zurück gelegt. Wie sich die Software in der Praxis bewährt, wenn sie unter anderem auf andere Fahrer trifft, die eventuell weniger vorhersehbar fahren, soll sich nun zeigen.

Die Test betreffen im Übrigen nur Kalifornien und den engeren Bereich rund um Mountain View. Bisher sind noch keine Testphasen für die gesamte USA geplant, wann diese kommen wird sicher auch davon abhängen, wie die Fahrzeuge sich in den kommenden Tests schlagen werden. Wann und ob die Autos für Europa und Deutschland kommen steht dementsprechend erst recht noch in den Sternen. Zumindest in den nächsten Jahren braucht man im Straßenverkehr nicht nach den Google Cars Ausschau zu halten.

Das Google Car im Video:



Wichtig: Hilfe zu inhaltlichen Themen kann am einfachsten in unserem Hilfe-Bereich bekommen werden. Dort kann man schnell und einfach bei Problemen und Schwierigkeiten nachfragen und entweder die Redaktion oder auch fachkundige Nutzer beantworten die Frage. Dazu können dann auch andere Nutzer mit dem gleichen Problem die Lösung dazu lesen und müssen nicht mehr selbst eine Frage stellen.