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Heute ist World Password Day


Heute am 7.Mai ist der World Password Day – nicht zu verwechseln mit dem Tag der Passwortsicherheit am 26.6. – und damit eine gute Gelegenheit um die eigenen Passwörter und Zugangscodes zu prüfen und auch zu ändern. An sich wissen die meisten Nutzer, wie gute Passwörter auszusehen haben und trotzdem nutzen viele aus Bequemlichkeit weiterhin an sich unsichere Phrasen. Mit den biometrischen Zugangssystemen (Fingerabdruck-Scanner oder Gesichtsscan) gbt es dazu neue Varianten von Zugangsverschlüsselung, die man nicht so ohne weiteres austauschen kann.

Die Experten von Nexmo haben in diesem Zusammenhang einige neue Tipps zusammengestellt wie man aktuell Zugänge sichern kann. Der alte Tipp „sichere Passwörter“ ist aber nach wie vor mit dabei und entsprechend wichtig:

1. Nutzen Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) wird immer mehr zum Standardverfahren, wenn es um die Überprüfung von Identitäten geht –
auch die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) verlangt von Zahlungsdiensten, vor der Abwicklung von Online-Zahlungen eine strenge Kundenauthentifizierung durchzuführen. Der erste Stichtag zur Umsetzung der neuen Richtlinie ist der 1.August: Bis dahin müssen Payment-Service-Provider verbesserte Authentifizierungslösungen für Nutzer implementiert haben. Auch viele der beliebten Online-Dienste bieten mittlerweile diese Form des Identitätsnachweises an. Achten Sie also bei der Auswahl Ihrer bevorzugten Online-Dienste – ebenso wie bei Bankkonten und E-Wallets (digitalen Brieftaschen) – unbedingt darauf, dass diese Methode verwendet wird.
2. Wählen Sie sichere Passwörter:
hre Passwörter sollten schwer zu knacken sein und viele verschiedene Buchstaben, Ziffern und Symbole enthalten. Vermeiden Sie, wichtige Daten wie Ihren Geburtstag oder den Namen Ihres Haustiers als Passwort festzulegen – diese können über Ihre
Online-Profile spielend leicht von Hackern ausfindig gemacht werden. Die Stärke der eigenen Passwörter kann man hier testen.
3. Vorsicht bei der Anmeldung an fremden Geräten
Wenn Sie den Computer eines Freundes nutzen oder in einem Internet-Café arbeiten, sollten Sie sich anschließend unbedingt abmelden und für alle Konten die Option „Kennwort speichern“ deaktivieren.
4. Arbeiten Sie mit virengeschützten Geräten
Verwenden Sie nur Geräte, die ausreichend geschützt sind. Tablets, Smartphones*, Laptops und PCs sind häufig mit einer kostenlosen Antivirensoftware ausgestattet, die den Nutzer beim Surfen im Internet vor Schadprogrammen, sogenannter Malware, und dem Ausspionieren persönlicher Daten schützt. Diese sollte regelmäßig aktualisiert werden.
5. Verlassen Sie sich nicht allein auf biometrische Verfahren
Die Fälschung von Fingerabdrücken und optischen Scans des Gesichtes, der Iris oder der Retina* ist einfacher, als man glaubt. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, deren Fingerabdrücke Ende 2014 von einem einfach zugänglichen Foto kopiert wurden. Verlassen Sie sich daher nicht ausschließlich auf die biometrische Authentifizierung – eine Kombination mehrerer Methoden ist immer noch am besten.

 



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