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VR One – Virtuelle Realität ausprobiert

von Bastian Ebert

Carl-Zeiss hat uns freundlicherweise ein Testexemplar der VR One VR Brille da gelassen und wir nutzen die Gelegenheit und werden in den nächsten Tagen die Brille durch testen.

Interessant ist das Gerät vor allem, weil der Preis mit etwa 100 Euro vergleichsweise günstig ist für eine VR-Brille. Auf diese Weise erreicht man auch Nutzer, die bislang eher vor kompletten VR Systemen aufgrund der Kosten eher zurück geschreckt sind. Oculus hat beispielsweise jetzt die Preise für die Rif vorgestellt: mit PC soll die Brille 1500 Dollar kosten, ohne PC immer noch etwa 300 Dollar – da ist das VR One System deutlich günstiger und besser für den Einstieg.

Möglich macht diesen niedrigen Preis das Card-Board-System das man von der gleichnamigen Google Brille kennt. Dabei ersetzt das Handy die komplette Technik in der Brille und übernimmt die Darstellung der VR-Realität. Die Brille selbst beinhaltet nur das Linsensystem.

vr-one-2Auf dem Bild kann man recht gut erkennen, wie das funktioniert: Das Handy wird in eine Art Schlitten eingelegt und in die Brille geschoben. Über das Linsensystem wird dann das Bild auf dem Handy-Display in einem komplette 3D-Welt verwandelt. Die Steuerung erfolgt über die Sensoren des Handys, Kopfbewegungen werden darüber erfasst und in Bewegung innerhalb der VR Realität umgesetzt. Der Sound läuft auch über das Handy.

Für die Darstellung benötigt man dabei spezielle Apps. Im Playstore von Google gibt es davon bereits ziemlich viele, bei Apple* ist die Auswahl etwas geringer. Die App zerlegt die Darstellung in zwei Bilder und über das Linsensystem wird daraus die 3D Welt. Verfügbar sind beispielsweise mehrere Achterbahn-Apps mit denen sich die virtuelle Relität schön demonstrieren lässt, es gibt aber auch einen Rundgang über den Mond oder Unterwasser-Abenteuer.

Für die Nutzung sind Handys notwendig die eine gewisse Größe haben (4,5 bis etwa 5,2 Zoll) und die Bilder mit dem richtigen Abstand zueinander darstellen zu können. Dazu ist eine hohe Grafikauflösung sinnvoll da sonst die Darstellung pixelig aussieht.

Wie genau das System sich in der Praxis schlägt werden wir in der nächsten Woche berichten, bis dahin sind unsere Tester in der virtuellen Realität unterwegs.

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