Home Allgemein Das Lexus Hoverboard – warum es wohl so schnell nicht verfügbar sein wird

Das Lexus Hoverboard – warum es wohl so schnell nicht verfügbar sein wird

von Bastian Ebert

Gestern machte Lexus mit einem Video von einem echten Hoverboard auf sich aufmerksam. Der Clip machte schnell die Runde und der Ansatz sieht wirklich interessant aus. Es gibt aber einige Punkte die leider dagegen sprechen, dass dieses Board in dieser Form tatsächlich ein allgemeintaugliches Hoverboard sein könnte:

  • die Schwebetechnik funktioniert laut Lexus mit “in flüssigem Stickstoff gekühlten Supraleitern und Permanetmagneten“. Das erklärt auch den Dampf bei dem Gerät, das ist der Stickstoff der verdampft. Der Umgang mit flüssigem Stickstoff ist vergleichsweise gefährlich und auch teuer, es ist nicht anzunehmen, dass dies massentauglich werden könnte.
  • der Preis soll etwa bei 10.000 Euro für das Gerät liegen. Das spricht prinzipiell nicht gegen eine Umsetzung, macht aber doch deutlich, dass man vom Massenmarkt noch sehr weit entfernt ist.
  • Die Schwebetechnik auf der Basis von Magneten benötigt einen metallischen Untergrund. Auf Nachfragen hat Lexus erklärt, dass man im Video unter der Oberfläche entsprechende Metall verbaut hatte um das Hoverboard schweben zu lassen. Für normale Straßen und Wege ist das Gerät damit nicht geeignet.
  • Lexus zeigt keine Person auf dem Gerät. Das könnte daran liegen, das Probleme wie der Gewichtsausgleich (wie kompensiert das Board das Gewicht der Person) und die Steuerung (wie verhindert man, dass das Board zur Seite weg fliegt) noch nicht geklärt sind.

So schade es auch ist (Wer möchte nicht gerne mal durch die Stadt hovern?), das Konzept wird wohl nicht für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Aber vielleicht überrascht uns auch Lexus noch mit weiteren Entwicklungen, es sind ja weitere Videos und Bilder angekündigt.

Das Lexus Hoverboard im Video

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