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Fairphone 2: Fragebogen und Details zum Verkaufsstart


Das Fairphone 2 wird schon bald erhältlich sein und das Unternehmen schreibt derzeit interessierte Kunden an um die Kaufbereitschaft zu prüfen. Dabei werden auch erste Details zum Verkaufsstart genannt, besonders interessant ist der Punkt der Bestellung und Bezahlung im Voraus:

Unser System der Vorbestellungen ist eine Möglichkeit für uns, unabhängig zu bleiben. Schon sehr bald wirst du in unserem Online-Shop das Fairphone 2 vorbestellen können. Und so funktioniert’s: Du bestellst und bezahlst dein Fairphone im Voraus und es wird dir dann später in diesem Jahr ausgeliefert. Wer zuerst bestellt, erhält sein Fairphone zuerst – wahrscheinlich ab Ende Oktober.

Das bedeutet im Klartext, dass Kunden wahrscheinlich zwei bis drei Monate (nach der Bezahlung) auf ihr Gerät warten müssen. Das Unternehmen umschreibt das mit dem Satz „das man dafür bezahlt, dass das eigenen Fairphone gebaut wird“. Das erinnert etwas an die Planwirtschaft und die Wartezeiten in der DDR, ist aber wahrscheinlich kaum anders machbar, wenn man keinen gigantischen finanziellen Background hat. OnePlus steht ja vor einem ähnlichen Problem und löst es mit einem Invite-Programm und strikter Limitierung der Modelle.

Fairphone checkt dabei derzeit auch ab, inwieweit Kunden bei diesem Modell mit gehen oder ob man damit eventuell Kunden verschreckt. Der Fragebogen dazu hängt direkt an der Mail und kann recht schnell beantwortet werden.

Der Fragebogen besteht dabei aus relativ einfachen Fragen:

  • Wenn die Vorbestellungen im July beginnen und die Fairphones Ende Oktober ausgeliefert werden, wie wahrscheinlich ist es dann, dass du ein Fairphone kaufst?
  • In welchem Land lebst du zurzeit?
  • Wie alt bist du?

Wichtig ist dabei wohl vor allem die Frage Nummer 1. Ob man sich das Verkaufsmodell noch mal überlegt, wenn zu viele Kunden nein sagen wird natürlich nicht mitgeteilt, aber so ein Fragebogen macht natürlich nur Sinn, wenn man auch auf das Ergebnis reagieren kann. Bisher liegt auch noch kein Verkaufspreis vor, so dass man beim Fragebogen natürlich immer den Vorbehalt hat, dass bei zu teuren Geräten sicher noch Kunden abspringen werden.

Prinzpiell ist die Ankündigung des Verkaufsstartes Ende Oktober 2015 aber eine gute Wahl, so schafft man noch das Weihnachtsgeschäft – zumindest wenn genug Kunden bereits im August und September bezahlen.



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