Stiftung Warentest zum S6, M9 und LG G4: Bessere Noten für die Smartphone-Vorjahresversionen

Stiftung Warentest: Bessere Noten für die Smartphone-Vorjahresversionen  – Nutzer warten oftmals sehnsüchtig auf die neusten Modelle von Smartphone-Herstellern. Die Veröffentlichungen werden groß inszeniert und umworben. Dabei garantieren die Hersteller, dass das neuste Modell größer, schneller ist und über die neuste Technik verfügt. In diesem Zusammenhang veröffentlichte die Stiftung Warentest einen Vergleich zwischen den neusten Flaggschiffen und deren Vorgängermodellen. Unter anderem wurde das Samsung Galaxy S6 mit dem S5, das LG G4 mit dem G3 und das HTC One M9 mit dem M8 vergleichen. Das Testergebnis überrascht (zumindest teilweise), denn laut Stiftung Warentest schneiden die neueren Modelle schlechter ab als ihre Vorgänger.

Im Vergleich zu dem Vorgänger ist das Samsung Galaxy S6 mit einem neuen Design ausgestattet. Hierbei wurde die gewohnte Kunststoffhülle entfernt und durch ein Metallgehäuse ersetzt. Ein großer Nachteil liegt darin, dass der Akku bei dem S6 erstmals fest verbaut ist. Mit dem S6 ist es möglich, dass UMTS-Netz für 5 Stunden zu nutzen. Das Vorgängermodell hält rund 40 Prozent länger durch. Das S6 ist in der 32 Gigabyte-, 64 Gigabyte- und 128 Gigabyte-Variante erhältlich. Anders als bei dem Vorgänger lässt sich der interne Speicher mittels einer SD-Karte nicht erweitern. Für 519 Euro kann das Samsung Galaxy S6 gekauft werden. Das Samsung Galaxy S5 ist bereits für 372 Euro im Handel verfügbar.

Wird das LG G4 mit dem G3 verglichen fällt auf, dass das neue Flaggschiff ebenfalls weniger Akkulaufzeit bietet. Mit dem LG G3 kann insgesamt 6 Stunden und 30 Minuten länger telefoniert werden als mit dem G4. Dazu ist die neuste Version teurer: Im Handel kostet das G4 rund 480 Euro. Für das LG G3 werden 303 Euro fällig.

Das One M9 ist das neuste Modell von HTC. In der Gegenüberstellung zum Vorgängermodell fällt auf, dass das M9 eine schlechtere Netzempfindlichkeit aufweist. Bei der Nutzung des Internets hält das M8 insgesamt 2 Stunden länger durch. Wird das HTC One M9  ohne Vertrag gekauft, müssen 500 Euro gezahlt werden. Das M8 ist bereits für 400 Euro erhältlich.

Demgegenüber kann das neuste Betriebssystem für ein aktuelles Smartphone sprechen auch wenn es mittlerweile die Updates auch für die älteren Modelle gib. Dazu garantiert Google, dass die 5. Version mehr Sicherheit bringt. Beispielsweise können Diebe ein gestohlenes und vom Besitzer gesperrtes Gerät nicht mal dann benutzen, wenn sie es auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Des Weiteren werden die Daten des Geräts verschlüsselt. Die Screen Pinning-Funktion dient als Kindersicherung. Diese ermöglicht dem Nutzer das System zu sperren, wobei einzelne Apps genutzt werden können.

Für den Fall, dass Kamera, Arbeitsgeschwindigkeit nicht im Fokus stehen und somit der technische Standard vom letzten Jahr ausreichend ist, kann durch den Kauf eines Vorgängermodells einige hundert Euro gespart werden.

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