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Windows 10: Download-Einstellungen sorgen für Kritik

von Bastian Ebert

Die neuste Version von Windows bringt viele Neuerungen mit sich. Auch beim Download von Updates hat sich Microsoft* etwas Neues einfallen lassen. Die automatischen Updates lassen sich jetzt nicht nur nicht mehr deaktivieren, beim Update setzt Microsoft* auch auf Filesharing.

Das heißt im Klartest Windows 10 lädt Updates nicht mehr nur von den offiziellen Servern von Microsoft* nach sondern prüft auch ob passenden Dateien auf anderen Rechnern im Windows Netzwerk bereits vorhanden sind und nutzt dann diese Quellen. Der eigene PC wird dann möglicherweise zur Datenquelle und lädt Windows-Updates ins Netz die an andere Stelle benötigt werden.

Diese Funktion lässt sich zwar abschalten, ist aber bei Windows 10 standardmäßig aktiv. Wer sie nicht aktiv abschaltet unterstützt mit der eigenen Leitung damit den Microsoft Update Prozess. Das stößt bei vielen Nutzern auf Kritik, denn nur wenige Kunden kannten diese Funktion überhaupt und vielfach sorgt die zusätzliche Belastung der Leitung (durch den Upload) auch für Ärger und Probleme. Es wäre deutlich besser gewesen, wenn das Unternehmen diese Option nicht standardmäßig aktiviert hätte oder wenigsten nachfragen würde, ob Nutzer bereits sind das zu unterstützen. Insbesondere da der Datenschutz unter Windows 10 ja ohnehin bereits in der Kritik steht.

Abschaltung recht einfach möglich

Die Deaktivierung dieser Funktion ist relativ einfach möglich, die entsprechenden Einstellungen finden sich unter Start/Einstellungen/Update und Sicherheit/Windows Update/Erweiterte Optionen. Nachteile durch das Abschalten dieser Option gibt es nicht.

Sicherheitsbedenken?

Wenn Windows wichtige Systemdateien nicht nur von den eigenen Servern nachlädt sondern auch Nutzerrechner als Quellen akzeptiert, ist die Gefahr hoch, dass manipulierte Quellen eventuell schädliche Software ausliefern. Laut Microsoft soll es aber in dieser Hinsicht keine Bedenken geben, der Updateprozess wäre abgesichert gegen solche Angriffe.

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