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Death by selfie

von Bastian Ebert

Wie gefährlich sind Selfies und Selfie-Sticks? Mashable hat dazu eine interessante Statistik aufgestellt: Bisher gab es im Jahr 2015 12 Todesfälle, die mit Selfies in Verbindung standen. So stürzte bei der Besichtigung des Taj Mahal eine 66jähriger japanischer Tourist eine Treppe hinunter und verstarb an seinen Verletzungen. Er hatte die Treppe nicht bemerkt, weil er ein Selfie machen wollte.

In Spanien starb ein Mann in Villaseca de la Sagra beim Versuch, ein Foto beim Stiertreiben zu machen. Er wurde von einem Bull so schwer verletzt das jede Hilfe zu spät kam. In Russland überlebte eine junge Frau den Versuch, ein Selfie mit einem Gewehr zu machen, nur knapp. Das Gewehr ging los und verletzte die Frau schwer.

Die Todesfälle basierten dabei meistens darauf, dass die Selfie-Opfer abgelenkt waren und Gefahren in der Umgebung nicht wahrnahmen. Das führt dann zu schweren Stürzen (wie im Fall des Taj Mahal) oder auch so Unfällen mit Fahrzeugen und Zügen, die einfach übersehen wurden. Gerade bei Sehenswürdigkeiten werden Selfies und insbesondere Selfie Sticks daher mittlerweile sehr oft von Anfang an verboten. Russland hat mittlerweile sogar eine Brschüre herausgegeben um vor den Gefahren von Selfie zu waren. Russlands Innenminister warnt ausdrücklich:

“Before taking a selfie, everyone should think about the fact that racing after a high number of ‘likes’ could lead him on a journey to death and his last extreme photo could turn out to be posthumous,”

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