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Smart TV mit Datenschutz-Problemen – Verbraucherzentrale NRW klagt


Die meisten neuen Smart TV haben eine Internet-Verbindung und übertragen Daten über die Fernsehgewohnheiten der Nutzer auf die Server der Anbieter. Anfang des Jahres gab es erst deswegen größere Kritik weil Samsung* auch Sprachaufzeichnungen überträgt und Nutzer sich daher ausgespäht fühlten. An der Praxis hat sich aber bisher wenig geändert: in der Regel finden sich im Kleingedruckten aller SmartTV Hinweise auf die Datenweitergabe in größerem oder weniger großem Umfang.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen möchte dagegen nun vorgehen. Laut Pressemitteilung verklagen die Verbraucherschützer gerade „großen Elektronik-Konzern„. Genaue Namen oder Details werden allerdings nicht genannt. Allerdings soll es nicht bei nur einem Anbieter bleiben.  „Auch andere Anbieter griffen ungefragt Daten von Fernsehzuschauern ab„, sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Wolfgang Schuldzinski.

Man könne aber nicht gegen alle Unternehmen gleichzeitig vorgehen. Ziel ist es daher einen Musterprozess zu führen um die rechtliche Situation zu klären. Danach kann man sich auch auf andere Hersteller und Anbieter konzentrieren.

Bisher sind leider noch keine Details zur Klage und den beanstandenden Klauseln in den AGB bekannt. Es ist auch zu erwarten, dass sich der Prozess hinziehen wird und eventuell auch über mehrere Instanzen geht.

(via digitalfernsehen)



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