Blackberry erwartet durch das Priv Gewinne in 2016

Das neue Blackberry Priv ist der Hoffnungsträger beim Blackberry und soll dem Unternehmen in 2016 endlich wieder Gewinne bescheren. John Chen, CEO des Unternehmens, ist zumindest optimistisch was die Profite angeht. Auf der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) sagt er zumindest gegenüber CNBC, dass es dem Unternehmen finanziell gut gehen würde und man sich nun darauf konzentriert, das Geschäft auszubauen. Das Blackberry Priv sei dabei eine „große Sache“ im Bereich der Marktakzeptanz und der Durchdringung. Man hofft, dass mit dem Priv Blackberry aus seiner Nische heraus kommen könnte und im Bereich der großen Player mitspielen wird. Insbesondere das deutliche größere Angebot an Apps bei Android könnte hier den Unterschied machen.

Allerdings ist der Preis des Blackberry Priv nach wie vor hoch. Knapp 800 Euro muss man für das Gerät zahlen und das spricht nicht unbedingt für eine große Aufnahmebereitschaft unter den Kunden. Allerdings richtet sich Blackberry auch mit dem Priv nach wie vor eher an Unternehmen und professionelle Kunden, bei denen der Preis eventuell weniger eine Rolle spielt. Für nennenswerte Erfolge bei den Marktanteilen wird man aber auch im Privatkundenbereich punkten müssen, dafür reicht der geschäftliche Sektor alleine nicht aus.

Im letzten Quartal musste Blackberry noch eine Verlust von 66 Millionen Dollar ausweisen und es gab in den letzten Monaten Stellenkürzungen. Gute Nachrichten und vor allem gute Verkaufszahlen sind also auf jeden Fall wichtig um das Unternehmen zu stabilisieren. Allerdings ist das auf dem Smartphone Markt nach wie vor schwierig, denn die Gewinne landen fast ausschließlich bei Apple. Ob Blackberry das ändern kann muss man erst noch sehen.

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